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Thema: Sarkozy, Nicolas (wird kein Präsident)

  1. #13
    [Member] Avatar von Cheb_Klepinsky
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    PS.
    Von Robbenbabies, allerley Bosheiten oder auch nur von Augen findet man in der Geschichte nichts. Auch nichts vom Autor. Der Icherzähler ist kein Guter, er säuft, weil er's tut, und er lebt halt so. Vorwürfe macht er ja keinem. Sie haben jedoch 'Opferhaltung' da im Schreibduktus gelesen. Da kann ich Sie beruhigen, denn der Ich-Erzähler ist meist nicht der Autor.

    In Paris ist es Thema, dass es da so viele Obdachlose gibt, derweil Verbände, Gewerkschaften usf. für ihre Mitglieder mehr Geld fordern, das der Staat nicht mehr hat. Wie das einer derer empfindet, ohne Zeitung zu lesen und was zu wissen, darum geht es in der Geschichte. Jedoch, so politisch wie das nun klingt ist sie nicht.

  2. #14
    Moderatorin Avatar von Frau H aus B
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    ...

  3. #15
    [Member] Avatar von Cheb_Klepinsky
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    Aha, ein Pelzklischee im kalten Polarklischee.

    Und?

  4. #16

  5. #17
    [Member] Avatar von Cheb_Klepinsky
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    Klesk...
    Der dumpfe Aufprall auf dem Kies, sehr fein. Orcas wissen das wahre Leben zu schätzen.
    - Ein Fortschritt, dass ich nun immerhin zum Säugetier avanciert bin, denn nur Mehltau zu sein ist auf die Dauer allzu ungezieferig.

  6. #18
    [Member] Avatar von Cheb_Klepinsky
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    Noch ein PS zur guten Nacht.

    Seitdem es nicht mehr nur um einen parasitären Pilz geht, handelt der Strang ausschließlich von Robbenbabies. Von der Geschichte, die oben steht, hat er bislang in keinem Wort gehandelt.

    Erstaunlich?, hmja, eigentlich schon. Ich sag jetzt mal, inwiefern.

    - Mehltau ist ein Pilzbefall, ein Parasit, der sich auf edlen Gewächsen breitmacht. Er saugt sie aus und zersetzt sie langsam. Mit so etwas Minderwertigem, Unreinem und Schädlichem wie Mehltau macht man kurzen Prozess. Da wird nicht verhandelt und nicht überlegt, sondern man erkennt den Mehltau aus tiefsinnig-innigen Bauchgründen, wenn er auftaucht, und dann ist er zu vernichten.
    Weil erst dann alles gut wird.

    Da drin steckt das ebenso alte wie widerliche hierarchische Gegensatzschema wertvoll/unwert, hochwertig/minderwertig, schaffendes/raffendes Kapital, tiefgründig/seelenlos, Wirtsvolk/Eindringling, arisch/fremdrassig usw. usf.

    Schon im Mittelalter wurde gerne mit dem Schema gespielt, denn es fühlt sich so beruhigend und aufwertend an, dass man selber als Spielender alsbald hochwertig, reinblütig usf. gilt. Dann wurde auch mal Ernst damit gemacht, hier und da. Man ist ja nur da ganz Mensch wo man spielt, wusste Schiller tiefsinnig.

    Im 19. Jahrhundert wurde das Schema so friseursalonmäßig populär, ja wohnzimmerfüllend kaminwarm, nach der Hefe der Veränderung duftend, anheimelnd und einfach zum Schenkelklopfen schön. Aber es war ja harmlos, denn außer ein bisschen Rangelei passierte den Leuten auf der Ungezieferseite kaum was. Im 20. Jahrhundert gab's dann mal richtig Verwirklichung, so richtig mit Opfersinn und Tiefsinn und allem, ganz wegen der Sache, ja um der Sache selbst Willen.

    Danach war ein paar Jahre Ruhe. Aber die nervt ja jetzt zunehmend. Das ererbte schlechte Gewissen wird einem wieder eingeredet. Und dieser faustische Zweifel, ob man denn selber etwas Wert sei. Und man wird ja wohl mal noch was sagen dürfen, nicht? Es sind ja nur Worte.


    - Zum Robbenbaby. Das ist das geborene Opfer. Es sieht einen so an, das ist ja nicht zum Aushalten. Da muss man sich ja selber ganz pfuibäh und grobklotzig fühlen. Was fällt dem eigentlich ein, so unschuldig herzusehen, das macht einen ja ganz wotanesk!, da muss man doch mal was gegen machen. Ist ja nicht zu ertragen, dieses widerlich unschuldige Opfer, dieser schleimigpelzige Vorwurf. Wie ekelhaft es uns seine Schwäche vorwirft. Und mit wieviel Unverschämtheit es uns aber den Hering aus der deutschen Nordsee wegfrisst, tonnenweise. Das mästet sich auch noch in unserem Vorgartenwasser. Nicht mal mehr richtig jagen darf man's. Weil, es ist ja Schonzeit. Obwohl die vorbei sein soll, wie schon 1985 ein CDU-Mensch gesagt hat. Aber so unverblümt. Das sollte man doch nicht. Lieber nur eine kleine Anspielung, damit jeder weiß, was gemeint ist. Ja, wir sind süffisant, das können wir, und beweisen kann's uns keiner, denn wir sind zu schlau.
    Naja, das Ziel hat überhaupt nichts von einem Robbenbaby. Der Typ ist wie erwähnt mittleren Alters und trägt schlecht sitzende Kostüme. Aber jeder weiß, der lebt in Knüppelerwartung wie dieses Robbenbaby. Es reicht ein Wort oder ein Bildchen als Platzhalter. Haha, was für ein Spaß.

  7. #19
    Moderator Avatar von rron
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    Sie haben ja ganz toll recht, aber, wo Sie schon mal hier sind, viel interessanter: Wann geht es eigentlich mit den Unjuden weiter, dem völlig unjüdischen Forum, das vor einem knappen Jahr starten wollte? Bitte nur Daten.

  8. #20
    [Member] Avatar von Cheb_Klepinsky
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    Was für Daten, rron. Können Sie PHP4? Ich nämlich nicht.
    Das war eine Idee, mit deren einigermaßen Lesbarkeit, Aktualisierung usf. jemand täglich Stunden zubringen müsste. Dafür hat sich niemand gefunden.

  9. #21
    Moderator Avatar von rron
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    Ja, kann ich. Mit "Daten" meinte ich ein ungefähres Startdatum, weil das dort stehende "in Kürze" ja eine gewisse Zeitnähe vorgaukelt. Aber wenn es letztendlich nur an Technischem scheiterte, bin ich auch schon wieder beruhigt. Ich witterte nämlich ein wie auch immer geartetes bösartiges Beziehungsgeflecht auf sie.

  10. #22
    [Member] Avatar von Cheb_Klepinsky
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    Oh, da rühren Sie an Uraltwindigem, das rührt mir das pelzige Herz.
    Sie können Php4. Nicht schlecht. Aber der, der sich da dransetzt, der muss immer damit weitermachen.
    Daran scheitern solche Vorhaben.

  11. #23

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    Daten, Daten, wie prosaisch. Mich würden die versprochenen Inhalte mehr interessieren:

    Falls Sie bereits einiges über das Judentum und leider über Antisemitismus, Philosemitismus und die damit zusammenhängenden Probleme für Juden immer und überall wissen, dann wissen Sie vielleicht auch etwas über gefälschte pseudojüdische Biographien (Wilkomirski), gefakte jüdische Identitäten (Delaey), virtuelle Fälschereien und all so etwas.
    Was sollte denn da aufgearbeitet werden? Ihre eigene Geschichte? Ihr Gejiddel und wie man Sie nötigte, auf hagalil.com vom Namen Cohn abzurücken? Wie man von einer Opfergeschichte sprach, die Sie sich erfinden? Wie Sie zum Rabbi gingen, um überzulaufen, und der Ihnen sentimentale Gründe vorwarf und ablehnte? Wenn ich kurz hagalil zitieren darf (1. Mai 2003, 00:26 Uhr):

    Die Sache mit der "Opfergeschichte, die sich Einer erfindet" - alles richtig. Ich versuche, gut zwischen Faktum und Lieblingsvorstellung zu unterscheiden. Und dann könnte ich die Wände eintreten, wenn mir einfällt, wie sich mein Vater fühlen mochte, 1936, als er 16 war. "Redliches Tun", Susanna? Redlich bin ich sicher nicht. Ich tue irgendwas und weiß bestenfalls später mal, weshalb und wozu das jetzt falsch war. Vermutlich wollte ich mir selber eine Grube graben, als ich im letzten Jahr zum Rabbiner gegangen bin, wegen eines Übertritts, und dort mit meinem Großvater angefangen habe. Nach ein paar Minuten schickte er mich weg, denn ich hätte "nur sentimentale Gründe, Herr Robert". Beglückend war & ist das sicher nicht.

  12. #24
    [Member] Avatar von bangen
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    Das mit der Ablehnung durch den Rabbi ist doch ganz einfach. Schaut mal bei Wikipedia nach:

    "Jeder Rabbiner und jede Rabbinerin werden und müssen den Kandidaten/in zuerst dreimal abweisen, um auch die Entschlußkraft testen zu können."

    Wundert mich jetzt allerdings warum Cohn da nicht hartnäckiger gewesen ist.

    Eine Einbürgerung in Israel müsste er jedenfalls ohne Probleme bekommen.

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