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Thema: Als Blümchen noch Blümchen war

  1. #1
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    Als Blümchen noch Blümchen war

    Eine amerikanische Bekannte erzählte mir folgende Geschichte.
    Sie lebte vor Jahren in Hamburg und arbeitete am Jungfernstieg in einer noblen Boutique. Eines Vormittags kam eine junge Frau herein. Laut, aufgedreht und unfreundlich zog sie alle (ALLE!) Klamotten im Laden an/aus/um, um dann mit einer großzügigen Auswahl in der Hand zu sagen, die nähme sie jetzt erst einmal zur Anprobe mit nach Hause.

    Als meine Bekannte sich weigerte, ihr die Sachen zu geben, machte die aufgedrehte junge Dame einen riesigen Aufstand. Sie tobte, fluchte und schrie, sie sei doch das Blümchen und der Chef dieser Boutique wäre ein Freund von ihr und überhaupt.

    Schließlich, ob der Standhaftigkeit meiner Bekannten, rannte "das Blümchen" mit leeren Händen aus dem Laden.

    Als meine Bekannte ihrem Chef später unter Lachtränen von der Verrückten erzählte, die sich für ein Blümchen gehalten hatte und Klamotten klauen wollte, reagierte er leider gar nicht amüsiert.

    Er entließ sie noch am selben Tag.

    Meine Bekannte lebt jetzt wieder in Amerika.

  2. #2

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    Um da zu lernen, was Service ist?

    Ich hasse diese Geschichten, in denen Prominente als laut, distanzlos, eitel und unverschämt geschildert werden. Diese moralisierenden Kleiner-Mann-Geschichten, widerwärtig.

  3. #3
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    Tristram ergreift Partei für eine laut-distanzlos-eitel und unverschämte Prominente

    Lieber Tristram!
    Ich freue mich, daß Du meine kleine Geschichte gelesen hast.

    Was erregt Dich denn so? Heißt Deine Freundin Jasmin Wagner oder ist es, weil aus Dir nie etwas anderes geworden ist als Bürobote?

    Liebe Grüße aus dem großen Berlin ins kleine Köln

    Herr Grumbach

    Zitat Zitat von Tristram Shandy
    Um da zu lernen, was Service ist?

    Ich hasse diese Geschichten, in denen Prominente als laut, distanzlos, eitel und unverschämt geschildert werden. Diese moralisierenden Kleiner-Mann-Geschichten, widerwärtig.
    Geändert von Herr Grumbach (13.09.2006 um 14:31 Uhr)

  4. #4
    Abebe Lowumbo Avatar von joq
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    Nein, Herr Gumbach, es ist etwas komplizierter. Ihre Geschichte ist a) eine Geschichte aus zweiter Hand, sie ist b) langweilig und schlecht erzählt und c) so vorhersehbar wie der morgendliche Sonnenaufgang.
    More gin in teacups

  5. #5
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    Ein Moderator watscht ab

    Lieber Herr Moderator!
    Ob Sie meine Anekdote schlecht erzählt oder langweilig finden, interessiert mich nicht sonderlich. Das ist alleine Ihr Problem. Oder sind sie ein ausgwiesener Experte auf dem Gebiet der Literaturkritik? Dann wären mir Ihre konstruktiven Anmerkungen sehr willkommen.

    Ansonsten sollten Sie als Moderator wissen, das meine kleine Geschichte in dieser Rubrik (2. Hand, urbane Mythen) sehr gut aufgehoben ist. Ihr Vorwurf, sie sei aus zweiter Hand, ist somit keinen weiteren Gedanken wert.

    Ausserdem heiße ich Grumbach, nicht Gumbach.

    Spannend sind allerdings Ihre Gedanken, "Wie man hier zum Goldcard Member wird".
    Ein Auszug:
    "Wer dieses Forum studiert wird feststellen, dass es gewisse Regeln gibt... Der eine darf das, der andere nicht. Warum? Gefühlssache. Das ist wie in einem Familienbetrieb, wo ein externer Azubi reinkommt. Der Opa darf mal auf den Boden rotzen, der Azubi eben nicht. Das ist zwar eine sehr altmodische, nahezu fies-militärische Attitüde, aber so ist das eben hier."

    Ist das eben so hier, ja? Da wo ich herkomme, begegnet man neuen "Familienmitgliedern" mit Liebe und Respekt. Ich denke daher, sie sollten sich nicht so sehr mit ihrer "fies-militärischen Attitüde" schmücken, indem sie neuen Mitgliedern verbal vor die Füße rotzen und sich ein wenig in Gelassenheit üben. Begrüßen sie mich wie einen gleichberechtigten (wenn vielleicht auch jüngeren) Kollegen, nicht wie einen Azubi.

    Es ist wirklich nur eine kleine, zumal wahre Geschichte. Nichts weiter.

    Warum entspannen wir uns drei deshalb nicht einfach und haben einen schönen Tag?

    Mit gutgelaunten Grüssen, Ihr Herr Grumbach

  6. #6
    Abebe Lowumbo Avatar von joq
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    "und seitdem die Pinne!"

    "Ja, steht dir gut; lauf mal'n Stück"
    More gin in teacups

  7. #7

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    Hör mal zu: Ichbin ein ausgewiesener Experte auf dem Bereich der Literaturkritik. Und meine konstruktiven Anmerkungen findest du in Posting #2.

    Wenn es dir da, wo du herkommst, besser gefällt, warum bist du dann hier?

  8. #8

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    Ich finde die Geschichte auch nicht schlechter als Ultrachronos von Helmut Krausser und bin zumindest überrascht worden von der Service-Information, daß ich meine Jeans auch zur Anprobe mit nach Hause nehmen kann. Das wußte ich nicht.

  9. #9

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    Wie soll man denn sonst rauskriegen, ob die Jeans zu all deinen Schuhen passt? Es kann doch keiner von einem verlangen, dass man mit einem Kleintransporter voller Schuhe vorfährt!

  10. #10
    Moderater Avatar von Murmel
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    Wenn man in einen Familienbetrieb kommt, wird man nicht Mitglied der Familie. Es sei denn, man bumst den Sohn oder die Tochter des Chefs. Und ob man dann mit offenen Armen empfangen wird, hängt auch vom Betrieb an.

    Ich war mal Azubi in einer kleien Brauerei in Baden-Baden. Familienunternehmen seit mehreren Generationen, nette Atmosphäre, Nichtraucherzonen und all das schon damals, in den frühen 80ern. Aber das gehört nicht hier her. Endete aber damit, dass ich ins Bier gepisst habe, so wie Sie hier einen tristen Erzählstrahl ins Forum gestellt haben.

    Die Stimmung in der Brauerein ist dann gekippt.

  11. #11
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    Wenn ich so sehe, wie doofe Geschichten lustige postings provozieren,
    bin ich versucht hier ganz viel reinzuschreiben.
    Nur mal so.

  12. #12
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    Rotz und Wasser

    Lieber Herr Murmel,
    ich fühle mich von Ihrem zweideutigen Angebot zwar geschmeichelt, aber ich lehne dankend ab. Vielleicht wenden Sie sich an den Herrn Shandy, dem würde ein wenig körperliche Liebe gegen seinen passiv-agressiven Frust sicherlich gut tun.

    Ansonsten:
    Auf Böden rotzen und in Biere pissen. Na, Ihr seid ja eine niedliche Truppe, hier. Ich glaube, wir werden viel Spaß miteinander haben.

    Ihr Grumbach

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