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Thema: Ono, Yoko

  1. #25

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    Die Beatles auseinandergebracht zu haben, waere so ein geringes Verdienst auch wieder nicht. Tatsaechlich steckt in einer Nummer wie "Why" allerhand musikalische Sprengkraft, - die das Mopsgesicht McCartney vermutlich doch erschreckt haben duerfte. Und so gehoert sich das auch.

  2. #26
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    Ruprechtshagen an der Leine
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    Danke, Jürgen.
    Yoko Ono Verächter hören wahrscheinlich Al Jarreau oder Astor Piazzola, den alten Quetschkommodenstrangulierer.


  3. #27
    Embedded Senator Avatar von DerCaptain
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    Nee, die hören Ärzte oder Bloodhound Gang.

    Digital Immigrant

  4. #28
    Avatar von ingwer
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    lustig schmidtchen, ich habe ein bootleg von diamanda galas, da röchelt sie 45 minuten, äh, wie eine strangulierte katze.

  5. #29
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    where nothing is real

    Ich komme bei Gelegenheit auf Ihr galant formuliertes Angebot zurück, seven, mir jungem Huhn mal den Weg zu den wahren Strawberry Fields zu weisen.

    Die scheinen ja damals ganz flott angekommen zu sein, diese vier Beatle. Man lernt nie aus.

    rron calli - danke für den Hinweis auf Disneyland.

  6. #30
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    @Schmidtchen: Yoko Onos kuenstlerische Verdienste ausserhalb der Musik wuerde ich niemals bestreiten wollen! Ihre musikalischen Aktivitaeten kenne ich zu wenig, um dazu wirklich etwas sagen zu koennen. Das da oben war nur so hingeschrieben, gestern war Zwangsposting-Tag...
    Was war noch? Ach ja, ich wuesste gerne, was "Anti-Intellektuellen Reflexe" sind und wie die normalerweise aussehen.

  7. #31
    Member Avatar von hofbauerova
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    Verehrte DREA, das ist so: im Wen.wir.uns.auf.Scheinen.wünschen-Thread hat sich kurz einmal eine Diskussion entsponnen zur Frage, ob denn Erfinder, Forscher und Konstrukteure, aber auch Unternehmensführer mehr gewürdigt werden sollten als vergeistigte Feulletonisten und Möchtegern-Intellektuelle. Und zwar mit dem Hinweis darauf, dass die Erfinder die Gesellschaft nachhaltiger beeinflusst hätten, als... Abgesehen davon, dass ich bezweifle, dass das so ist, finde ich die Wortwahl und die da herausblinkernde Intention ärgerlich. Der ganze Kulturkram sei sowieso nur Selbstbeweihräucherung der Beteiligten, demgegenüber steht die Wirklichkeit. Das entäussert sich dann in Vokabeln wie: herumhampelnde Promis, vergeistigte Feulletonisten und Möchtegern-Intellektuelle. What´s next: Schwatzbude?

    Mir scheint, Yoko Onos musikalische Beiträge zu dieser Welt als Gequieke zu bezeichnen, entspringt einer ähnlichen Haltung. Gut ist demnach Paul McCartney, weil seine Produkte Millionen beeinflussen. Schlecht ist demnach Yokos Kunst, weil möchtegernintellektuell. Gerne lasse ich mir erklären, was denn in diesem Szenario richtige, echte, gute Kunst auszeichnen würde.

    Mit höflichen Grüssen - und einem recht nachträglichen, dennoch recht herzlichen guten Wunsch zum Geburtstag.
    Geändert von hofbauerova (29.01.2002 um 12:15 Uhr)

  8. #32
    Moderatorin
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    Besten Dank, Hofbauerova. Fuer Ihre (uebrigens voellig puenktlichen) Wunsch und die Erklaerung. Die Schwarz-Weiss Debatte, die Sie da gerade beschreiben, geh ich mir jetzt mal angucken. Hatte ich bisher uebersehen. Bin mal gespannt, WER da die ueblichen "Kultur ist ein doch voellig ueberschaetzer Wert..." Argumente bringt. Schoenen Tach noch!

  9. #33
    Moderator Avatar von DonDahlmann
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    Was stört sie da eigentlich, hofbauerova?
    Es gehört auch zu den Errungenschaften an denen die Kunst durchaus mitgearbeitet hat, das man was schlecht finden kann, ohne den Kunstbegriff als solchen zu negieren. Wenn ich Paul McCarty gut und Ono schlecht finden mag, kann ich das gerne machen, ich kann sogar von Pseudo-Intellektuellen Gewäsch reden, wenn ich mag. Solche Aussagen stellen auch nicht Wert eines Künstlers in Frage, sondern allerhöchstens das Verständnis von Kunst des- bzw. derjenigen, die sich dann ans Bein gepisst fühlen, womit ich keineswegs sie meine. Wenn einer meint, das diese ohne jene Art von Kunst "schlecht" ist es einfach ein gutes Recht so zu denken. Auf einem intellektuellem Sockel steht wohl keiner.

  10. #34
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    Zöge man Lennon von der Ono ab, würde nichts, aber auch gar nichts von ihr erinnernswert sein. Hysterisches Gekreische haben andere Damen ebensogut drauf, wenn nicht besser. Musikalisches Unvermögen ist ebenfalls weiter verbreitet, als man gemeinhin annimmt. Und häßlich war sie auch immer. Sorry, Schmidtchen, der Dame bist du in puncto "perfektionierter Dilettantismus" Lichtjahre voraus.

    g.

  11. #35
    Member Avatar von hofbauerova
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    Don, es geht um etwas viel basaleres, nämlich: gibt es überhaupt Kunst – oder ist eigentlich alles schon Marketing? Wenn eine/r nur gelten lässt, was von vielen gekannt und gemocht und gekauft wird, dann kürzt Kunst sich eigentlich aus allem ´raus. Dann braucht es keine mehr. Wozu auch? Bei den Leuten, die von Pseudo-Intellektuellen reden wüsste ich immer gerne, wer denn im Gegensatz dazu die (guten, richtigen, wahren ...) Intellektuellen sein sollen? Am Ende will das doch immer sagen: wir brauchen gar keine Intellektuellen. Damit wir uns da nicht missverstehen: Primat der Ökonomie: gerne. Materialistische Weltsicht: prima. Und schon überhaupt nichts gegen ordentliches Handwerk und gegen Design, gegen Ärzte, Architekten und Maschinenbauer. Aber war´s das dann? Und wollte Astrid Lindgren nur der Beipackzettel zur Schokoladewerbung sein? Einzelne Werke oder Schaffende dürfen von Ihnen und von mir und von jeder und jedem natürlich von Herzen Scheisse gefunden werden. Wie sollte es denn anders sein?


    graumauser, Sie erinnern mich an einen guten Freund, der einmal tagelang nicht von der Idee abzubringen war, Lotte Lenya bzw. Kurt Weill hätte(n) den Alabamasong (Sie wissen schon: Oh, take me to the next Whiskybar...) von den Doors geklaut.

  12. #36
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    Hofbauerova: Ja, natürlich. Brecht / Weill waren auch für mich die größten Plagiatoren der Musikgeschichte. Ihr Freund hatte Recht! Denn auch in der Musik gilt das anko'sche Ancietätsprinzip: was ich zuerst höre, ist das Original.

    Vorläufig, zumindest.

    g.

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