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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Orlowski, Teresa (glaubt, mich zu kennen)



Bartels Most
23.03.2004, 20:55
...

Ruebenkraut
23.03.2004, 21:14
....gelungen.

Und hat bei mir die Erinnerung an eine Fete bei unserem Klassenchaoten geweckt. Der bei dem auch keine Eltern im Hintergrund tüftelten oder Schnittchen brachten.
Der bei dem plötzlich ein postkartengroßes Bild kursierte, das alle peinlich berührt kichern ließ.
Auf dem Bild: Ein Mann steckt sein steifes Glied in den Mund eines Mädchens. Die war wohl kaum älter als wir. So etwas Ungeheuerliches hatte ich noch nie gesehen. Die andern auch nicht. Aber keiner ließ sich was anmerken.
Es wurde gerade der zwölfte oder dreizehnte Geburtstag gefeiert.

Allein für diese wiedergeholte Erinnerung hat sich die Geschichte oben gelohnt.

joq
23.03.2004, 21:21
Der Luxusweib-Regler auf elf ist zauberhaft. Und der Rest auch.

Der Admiral
23.03.2004, 21:57
Ja, feiner Einstand. Aber ist Hannover wirklich eine Großstadt? In Langenhagen muß ich auch manchmal sein, sogar das verkackte "Großluftkreuz im Norden Deutschlands" musste ich mal unfreiwillig besuchen. Da kam ich grad aus Tel Aviv und der Pilot hat München knapp verfehlt. In Israel ist es auch nicht sehr schön grad. Aber die haben wenigstens selber schuld dran.
Teresa Orlowski ist das fleischgewordene Höhensonnenopfer der 80er; ein einziges Mal konnte sie bei mir punkten, als sie im Ärzte-Video "Bitte, bitte" auftrat.
Danach hab ich sie vergessen.

Bartels Most
23.03.2004, 21:59
...

Klingeltonk
23.03.2004, 22:10
Das ist alles gut und in "cremefarbene Alcantara-Sitzgarnitur" feiern die Vokale wie Sie damals die Klassenchaotenfeste. Cremefarbene Alcantara-Sitzgarnitur. Geil.

DREA
23.03.2004, 22:11
Haette ja ein Ruendchen mitgelobt, aber wenn Sie das nicht wollen, stattdessen ein herzliches "Nu werden'se mal nich gleich kokett, junger Mann!"

elinor
23.03.2004, 22:12
Sie wissen schon, wo der Bartel seinen Most holt, keine falsche Bescheidenheit! Sehr schöne Geschichte.

Sie brauchen jetzt nicht auf jeden Kommentar zu antworten. Es werden sicher noch einige kommen.

slowtiger
23.03.2004, 23:02
Boah. Also das ist ganz außerordentlich schön gearbeitet.

Und es erinnert mich an Geburtstage, die mir heute noch Röte ins Gesicht treiben. Eigene und fremde. Grauenhafte Zeit.

AnnaO
23.03.2004, 23:15
Einmal war ich auch auf dem Geburtstag des Klassenchaoten eingeladen, in der niedersächsichen Provinz. Wir sind allerdings nicht zum Dorf-Döner gegangen, weil es damals auf dem Dorf noch keine Döner gab. Döner gab es nur in der City. Videotheken garnicht. Die Gästeliste war geeignet sämtlichen Pädagogen im Landkreis Albträume zu verursachen. Die Wahl der richtigen Klamotten hat mich mindestens zwei schlaflose Nächte gekostet (Flickenjeans oder india-Outfit? Wir sprechen von den frühen Achzigern).

Es war dann aber so, dass nach einiger Zeit, die wir sitzend zu lautstarker Musik auf dem Boden verbracht hatten, an der Tür geklopft wurde und seitens der Mutter des langzotterten Gastgebers nachgefragt wurde, ob wir eventuell etwas essen wollten. Einerseits Augenrollen ("Maaama..."), anderseits wollten wir dann doch, denn wir waren (möglicherweise durch den Konsum verschiedener Rauschdrogen) hungrig. Es wurde schliesslich sehr dezent durch die halbgeöffnete Zimmertür ohne hingucken ein Topf Spargelsuppe geschoben, den wir wiederum sitzend zu lauter Musik ziemlich schnell aufgegessen hatten. Der ganze Vorgang hat dazu geführt, dass ich mich kurze Zeit später mit der zweitcoolsten Frau meiner Schule (die coolste war leider doch nicht eingeladen, aber ich weiss sowieso nicht, ob ich deren Anwesenheit psychisch ertragen hätte) in der Küche wiedergefunden habe und Zeugin wurde, wie sich dieselbe mit der Mutter des Gastgebers darüber besprach, wie denn eine so gute Suppe herzustellen sei ("das ist doch sicher irrrsinnig viel Arbeit" - "nein, nein, ich hab nur in die Fertigsuppe ein bisschen frischen Spargel gemixt").

Ich würde Theresa Orlowski nicht einmal nackt erkennen, aber ich habe damals gelernt, dass Chemie im menschlichen Körper Zustände hervorzurufen vermag, in dem einem auch Fertigsuppe super schmeckt und dass auch die coolsten Kids eine Mutter haben, die gerne Schnittchen herrichten möchte.

bin 2 oeltanks
23.03.2004, 23:31
Auf dem Internat war ich mit dem Sohn von Frau Orlowski befreundet und wurde einmal mit anderen Mitschülern zusammen zu seinem Geburtstag eingeladen. Als Frau Orlowski Schnittchen reichten wollte, haben wir sie gebeten, das doch bitte nackt zu tun. Ich würde sie daher nackt wiedererkennen. Sie war sehr freundlich und kein bisschen überkandidelt oder etepetete.

Kreatives Umfeld
24.03.2004, 00:09
hallo?!?

Bartels Most
24.03.2004, 17:58
...

DREA
24.03.2004, 18:08
Unfug! Ihr vorgebliches Beschaemtsein ebenso wie die Entfernung der Geschichte.

honz
24.03.2004, 18:10
huch, was war denn das?

Alberto Balsam
24.03.2004, 18:13
Warum sind die Leute nur so wehleidig? Most, stell das wieder rein, Du Heulsuse

Bartels Most
24.03.2004, 18:17
...

ingwer
24.03.2004, 18:22
die oeltankgeschichte erinnert mich an eine szene aus atom egoyans "der schätzer". die exhibitionistin richtete einen kindergeburtstag aus für sechsjährige und erscheint - tralalla - textilfrei. irritierte gesichter seitens der kinder.

Alberto Balsam
24.03.2004, 18:30
ich wEte nicht, was an Turbonegro, Outkast, Squarepusher und Stockhausens "Die Jünglinge im Feuerofen" scheißelitär sein sollte, das ist doch mittlerweile Konsenskacke

Alberto Balsam
24.03.2004, 18:33
Oh, danke.
Die Geschichte ist wieder drinne, das ging ja schnelle

DREA
24.03.2004, 18:36
Oder diese Szene aus "Postcards from the Edge", in der sich die inzwischen erwachsene Tochter darueber empoert, dass sich Mutti bei ihrem x-ten Kindergeburtstag untenherum entbloesst hat. Mutter sinngemaess:"...it twirled up!" Tochter:" Oh yeah? You didn't wear any panties!"

DREA
24.03.2004, 18:39
Oh. Brav, Bartel! Und moegen sich Ihre Nerven bald wieder erholen.