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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Goldt, Max (Max Goldt, das Hämmerchen)



Felix Kubinski
23.04.2001, 06:35
Es ist 4 Uhr Nachts, ich sitze mit T-Shirt und nacktem, in einer imaginären Hose befindlichen Po, so wie Gott mich schuf, vor meinem Schreibtisch und streiche verträumt oder müde UHU Kleber auf die Rückseite eines 5 mal 7 cm großen Stückchen Papiers, auf dessen Rückseite bald die Adresse einer Freundin aus den Niederlanden stehen soll. Schon wartet das Brieflein, schon schreit es nach einem Namen, schon will ich es taufen, ihm Sinn und Inhalt geben, streiche über seine Kanten, benetze seine selbstklebenden Stellen mit meiner Satinzunge, da rutscht mir das Papierchen aus der Hand, segelt wie ein Lindenblatt gen Boden und bleibt an meinem Bein kleben.
Ich nehme das Zettelchen ab und stelle fest: darauf steht eine Geschichte geschrieben.
Die tippe ich jetzt in den Computer, sie ist lang und für dieses Forum nicht geeignet, aber ich muß sie erzählen, es ist ja schon 5 Uhr.
Sie heißt ³Max Goldt, das Hämmerchenã.
1995 kannte ich Max Goldt nur ein bißchen, ich war damals also gewissermaßen ein halber Paparazzi. Er war schon immer einer meiner Helden gewesen, so wie später Tex Rubinowitz (dem ich nur einmal in meinem Leben begegnet bin, bei Max in seiner Wohnung; ich sah ihn für ungefähr 15 Sekunden, er legte eine nasse Badehose - oder etwas, das so aussah - auf die Hi-Fi Box und wollte dann stracks schwimmen gehen, bei 5¡ Außentemperatur). Ich hatte Max einmal mit 15 Jahren, also vor 16 Jahren, bei einem seiner Auftritte eine Kassette mit 4-Spur-Musik zugesteckt, und er hatte mir vier Wochen später einen sehr netten Brief mit lobenden Worten geschickt. Ich hatte ihn auch gelobt, wir haben uns gegenseitig gelobt, von 4-Spur zu 8-Spur.
1995, also 11 Jahre später, war ich auf eine der berüchtigten Brillowska-Kissing-Parties eingeladen. Mariola Brillowska war die Frau, Charles Kissing der Mann. Die Parties waren, wie gesagt, berüchtigt. Sie begannen immer mit einer guten Idee und endeten in einer Art Schlammschlacht oder mit zerbrochenen (meist von Charles selbstgebauten) Möbeln.
Beispiel: Die Party begann damit, daß alle Scherenschnitte voneinander machen sollten. Später wurden aber später auch neue Frisuren geschnitten. Danach zogen sich alle Frauenkleider an und tanzten auf dem langen Holztisch, bis der zusammenbrach (Charles baute dann einen neuen).
Anderes Beispiel: Es gab Eier, wahnsinnig viele Eier, mit Mayonnaise zu essen und dazu Wodka. Keiner hat gekotzt, aber irgendwann waren alle mit Rasierschaum und Nutella beschmiert. Seltsamerweise nicht mit Mayonnaise.
Nun, auf dieser einen Party, von der ich erzählen möchte, gab es kein Motto. Es waren Kunst-Studenten von Frau Brillowska da (jung) und Freunde von Charles Kissing (alt). Die Mischung war außerordentlich heterogen, und das war gut so. Künstler, Schlingel und Gesocks.
Ich hatte eine Superidee. Ich kaufte für die beiden stadtbekannten Streithähne Brillowska und Kissing (sie stritten sich manchmal so heftig, daß die Nachbarn oder die Tochter die Polizei riefen) beim Scherzartikelladen ³Fahnenfleckã 3 Plastikkeulen, Modell Steinzeit. Ich hoffte, daß es zu einer Prügelei kommen würde. Ich sollte recht behalten.
Die Party fand im alten B-K-Atelier in der Ifflandstraße statt, dort wo ich ein Jahr später als angeblich neuer Untermieter den Gerichtsvollzieher und eine unangenehme Truppe von Yuppies und Star-Rechtsanwälten wieder nach Hause schicken sollte. Der Gerichtsvollzieher hieß, ich schwöre beim Barte meiner Großmutter, Johnny Krautwurst. Aber das ist eine andere Geschichte.
Max Goldt war auch da. Frisch nach Hamburg gezogen, warf er sich schon mitten ins pralle Leben, überrumpelte zum Beispiel einen anwesenden Zauberkünstler und alten Schulfreund von mir mit einem heißen Zungenkuß. Bitte, daß mir keiner zürne, auch nicht Max, daß ich das erwähne, denn Max tat es öffentlich, und das war okay, denn sein Motto ist ³Askese und Exzessã, wie er mir einmal verriet. Es steht eingemeißelt auf seiner Seele Klingelschild.
Der Abend schritt mühelos voran und der Raum begann zu schwanken, die Stimmen wurden lauter, die Reden hitziger. Ich weiß nicht mehr genau, was den Auslöser gab, jedenfalls begann irgendwann jemand Gebrauch von einer eben jener Plastikkeulen zu machen. Der erste Hieb blieb nicht folgenlos und binnen 60 Sekunden prügelten alle mit allem auf allen herum. Wer keine Keule zur Hand hatte, schnappte sich eine der vielen Plastikwasserflaschen, manche kühnen Gestalten griffen gar zu Holzknütteln. Das Atelier hatte sich in einen Saloon verwandelt, in dem Menschen wild aufeinander eindroschen. Es war einer jener ENTFESSELTEN Zustände, die man in solcher Form nur selten erlebt, vielleicht nur einmal alle 7 Jahre, also nach jeder Häutung. Alle Gäste rannten fortwährend im Kreise um mehrere Zeichentische in der Mitte des Zimmers herum, man wußte nicht mehr, wer Jäger war und wer Gejagter.
Mitten unter ihnen: Max Goldt, mit besessenem, etwas angsteinflößenden Gesichtsausdruck. Ebenfalls wild dreschend. So wie alle anderen reagierte er die Wut vergangener Jahre ab.
Nach der Prügelszene gingen einige nach Hause, andere hingen schlaff auf ihren Stühlen herum, der Mob war müde.
Nur einer war noch hellwach: Max. Er kniete auf dem Boden und suchte etwas.
Wir gaben ihm ein Brettchen, ein Hämmerchen und Nägel. Und bald darauf sah man ihn mit
weit ausladenden Bewegungen die Nägel in das Brettchen schlagen. Er nagelte das Brettchen am Boden fest. Ganz fest.
Sein Gesicht spiegelte eine seltsame Mischung aus oben beschriebener Besessenheit und dem Ausdruck hysterischer, kindlicher Freude wider. Die Augenbrauen waren bis zum physisch Machbaren hochgezogen, der Mund zu einem breite ³Uã verzerrt. Ich habe Max Goldt danach noch oft getroffen, aber nie sah ich ihn so von purem Glück durchflutet wie an jenem Abend.
Wir nannten ihn nach diesem Abend eine Zeitlang ³das Hämmerchenã.

(Beitrag wurde von Felix Kubinski am 23.04.2001 um 16:12 Uhr bearbeitet.)
(Beitrag wurde von Felix Kubinski am 23.04.2001 um 16:16 Uhr bearbeitet.)
(Beitrag wurde von Felix Kubinski am 24.04.2001 um 02:40 Uhr bearbeitet.)

Tex Rubinowitz
23.04.2001, 14:55
Die Geschichte ist gut, nur etwas stört, dass Du sie nackt geschrieben hast, das ist ein Gesetz hier, schreibe gerne nachts, schreibe jedoch nie nackt, ausserdem hab ich immer Plastikeulen gelesen

Felix Kubinski
23.04.2001, 17:06
Ach Tex,
nachts nackt schreiben beflügelt mich, aber erst nach 4 Uhr, wenn ich zu halluzinieren beginne. Hätte Gott mich so nicht geliebt, hätte er mich mit T-Shirt und angewachsenem Suspensorium in die Wiege geworfen. Was ist denn am Nacktsein so unschön? Nur weil 'nackt' in 'beknackt' enthalten ist?
Vielen Dank aber für Deine Reaktion. Ich glaube, Du bist der einzige hier, der meine Geschichten liest (s. Mike Krüger).
Felix
P.S.: Hast Du noch nie nackt was geschrieben....wirklich NOCH NIE?
(Beitrag wurde von Felix Kubinski am 23.04.2001 um 16:09 Uhr bearbeitet.)
(Beitrag wurde von Felix Kubinski am 23.04.2001 um 16:10 Uhr bearbeitet.)

Felix Kubinski
23.04.2001, 17:15
Das Wort 'nacktem' habe ich mit Sternchen zensiert. Jetzt sieht es aber irgendwie obszöner aus als vorher...
Ich werd's bestimmt bald wieder reintun.

Felix Kubinski
23.04.2001, 17:19
Hab jetzt die Sternchen vor 'Po' auch weggenommen. Sieht noch seltsamer aus.
Habe jetzt keine Zeit mehr, muß arbeiten.
Es gibt wichtigere Dinge.

Werde bestimmt wieder was reintun-

Claude du Frene
23.04.2001, 20:32
Lange Geschichten sind gut und wichtig, weil der Autor auf der Strecke auf Touren kommen kann. Auch diese hier ist höchst vergnüglich und interessant (Max Goldt möge mir verzeihen, wenn er anderer Meinung ist). Es ist nun leider schwer, aus einer langen Geschichte einen Anknüpfungspunkt herauszufiltern, so dass die langen Geschichten rasch absinken, wohingegen kurze mal eben rasch 50 Resonanzen erhaschen. Die Welt ist ungerecht!

Claude du Frene
23.04.2001, 20:41
Hat Goldt das Brett wirklich auf den Fußboden genagelt? Dann können die ja anschließend das Atelier wegwerfen oder wahlweise jahrelang über das Brettchen stolpern.

Tex Rubinowitz
23.04.2001, 21:27
Dass ich so gegen das Nacktschreiben wetterte, liegt daran, dass der grösste Teil der Belegschaft hier (ich) sehr prüde ist. Ich bin auch FKK Gegner, es ist natürlich, Kleider zu tragen! Mich hat mal einer (auch ein Pap-Beiträger, seinen Namen nenne ich nicht), angerufen, der gleichzeitig schiss. Ich will das nicht, ich will Prüdesse und Etikette, please! Wir hatten hier auch mal einen, der andauernd furzte und rülpste.
Schön kann das Wort HATTEN klingen.

Karl der Reiter
23.04.2001, 21:41
wer gibt mir einer erklärung für die brettnagelerei, hab ich was überlesen oder ist es ein kryptisches zeichen. weshalb hat max g. denn jetzt genagelt. oder wenn oder was?

Claude du Frene
23.04.2001, 21:49
Warum er nagelte, ist rückblickend doch völlig belanglos. Wichtig ist, dass er mit großer Freude nagelte. Im Zweifelsfall nagelte er ein Zeichen für den Frieden in der Welt.

bettyford
23.04.2001, 21:58
herr kubinski soll ruhig nackt schreiben..mir gefällt das. ich habe mal nackt mit einem brett und einer bohrmaschine herumfuhrwerkt. DAVON ist in jedem falle abzuraten.
in meiner klinik ist schon so manches prominente hinterteil an mir vorbeigeschlurft (die krankenhauskittel bleiben auch in meinem etablissement keinem erspart) und aus mir ist auch etwas geworden.

Tex Rubinowitz
23.04.2001, 22:10
Nacktheit ist obszön, Bettyford ist keine Maßgeblichkeit hier, die ist grad verliebt, da macht man solche Dummheiten. Frage: Was sagt eigentlich Gerald dazu?

Herr Genista
23.04.2001, 23:38
Aber ich bitte zu bedenken: wäre der Herr Kubinski nicht nackt gewesen, hätte das Zettelchen womöglich nicht am Bein geklebt, sondern bloß an der Hose. Und wer liest schon Zettel, die an Hosen kleben? Ich hab grade einen ziemlich großen von meiner abgemacht. Wenn ich nicht wüßte, daß auf dem 'zip fly' und '36x36' stand, hätte ichs nie erfahren, denn ich hab ihn natürlich nicht gelesen (was hätte mein Gesprächspartner auch von mir gedacht, wenn ich mir in seiner Gegenwart einen Zettel von der Hose pflücke und lese), sondern unauffällig weggeworfen. Wäre ich hingegen nackt gewesen und hätte ein Zettel an meinem Bein geklebt, hätte ich ihn, Gesprächspartner hin oder her, natürlich gelesen, denn sowas kommt nicht alle Tage vor.
Wäre also, lieber Tex, der Herr Kubinski nicht nackt gewesen, so wär uns vielleicht die Geschichte nicht ins Stammbuch genagelt worden sondern rücklings auf den Brief geklebt. Und das wär doch schade gewesen.

Herr Genista
23.04.2001, 23:40
Und jetzt seh ichs überhaupt erst: sitze mit Po? Was ist denn das für ein Unfug? Ja wie denn sonst? Sofort das nacktem wieder reintun, bitte sehr.

Felix Kubinski
24.04.2001, 03:47
So, ich glaube, ich habe die für manche hier in der Verwaltung prekäre Nackt-Stelle jetzt zu aller Zufriedenheit gelöst und werde diesen Text nicht weiter bearbeiten, sondern zu ebenjener Frau Brillowska gehen, deren alte Atelierdiele ein prominentes Brettchen schmückt.
Ich soll hier auch alle von ihr grüßen, sie würde gerne mehr ins Paparazzibecken pinkeln, aber sie muß immer zum Inder ins Internetcafé (Indernetcaf?), soll ich ausrichten, und im Moment ziehe sie, ich zitiere, mit ihrem 'Variet' in die 'Music Hall' Hamburg um.
Eine schöne Nacht mit handwarmer Musik wünscht:
Felix Kubinshi

Tex Rubinowitz
24.04.2001, 04:51
Ihr Snobs, wir dachten immer, dass WIR die Snobs sind, aber Ihr seid noch viel unerträglichere Snobs, ihr unausstehlichen Snobs, Ihr Monstersnobs! Schlaf, Ihr Narren ist doch nur noch für eine handvoll Jenseitige sensationell, komm zu Dir, Felix, aber zieh dich nicht aus, ich mag das nicht!
WACHE AUF!

tschisi
24.04.2001, 05:05
Welch biblische Wut!
Was mag ihn wohl so erzürnt haben, unsren Chef, daß er noch vor dem ersten Vogelgebell seine Schlafstatt verläßt, um hier durch die Stränge (Forenübergreifend!) zu toben, wie ein entfesselter Zyklon?

Tex Rubinowitz
24.04.2001, 13:51
Ein grässlicher Rachenkatarrh lässt mich nicht ruhn

bettyford
24.04.2001, 21:58
tex, gelomyrtol (?) forte schlucken (viel trinken dazu!) und hexoral in den rachen sprühen...
www.rachenkatarrh.de ist by the way noch zu haben..hach, soll ich? die domain schenke ich dann meinem liebsten.

slowtiger
25.04.2001, 20:50
Das dem Außenstehenden sinnlos erscheinende Brettchennageln ist durchaus eine alte Tradition, und dabei denke ich nicht an das Hammerbänkchen aus meiner Kindergartenzeit, beziehungsweise ich denke natürlich doch daran, sonst könnte ich es hier nicht beschreiben: ein etwa schuhkartondeckelgroßes Bänkchen aus einem sehr weichen Holz, es könnte auch extraweiche Preßpappe gewesen sein, und dazu kleine dünne Holzscheibchen in verschiedenen Formen und in kindgerechten Primärfarben sorgsam lackiert, jedes mit einem kleinen Loch in der Mitte, durch das man sie mit kleinen Messingnägelein auf der Grundplatte festhämmerte, was, wenn man Glück hatte, manchmal ein Bild ergab.
Nein, das wollte ich gar nicht erwähnen, ich wollte vielmehr meinen Eideshelfer in vielen Lebenslagen anführen, nämlich den von mir oft gebrauchten Arno Schmidt, der, ich glaube, in einem Artikel über Karl Philip Moritz, einen Mann erwähnte, der öfters, wenn er in düsterer Stimmung war, sich auf den Dachboden zurückzog und dort sinn- und planlos Nägel in Balken hämmerte, bis ebendiese Stimmung überwunden war.
Ich selbst habe früher auch öfters Bretter angehämmert, wo keine angehämmert werden sollten, und ich schäme mich auch hinreichend dafür: nämlich in lebende Bäume, die in einem günstig gelegenen Minimalwäldchen unweit des elterlichen Zeltplatzes uns (ich hatte Komplizen) nichtsnutzigem Gesindel zu nichts besseren dienten denn zum Budenbauen in luftiger Höhe, also etwa einen Meter über dem Morast. Dort drin saßen wir dann, kohlten Toastscheiben auf einem kleinen Feuer an, die ganz beschissen schemckten, und fanden alles toll.
Beim Hämmern scheint wirklich jeder Mensch komische Gesichter zu machen, zumindest jeder, der nicht Profihämmerer ist: wie sähe das denn auch aus, wenn so ein ehrwürdiger Zimmermann den ganzen Tag sein Gesicht in komplizierte Falten legen würde? Der hätte abends doch sicher Krämpfe! Meine Mutter hat mir gewiß jahrelang 'Zuge rein!' zugerufen, und ich tat es dennoch und tue es heute noch.

Tex Rubinowitz
25.04.2001, 21:42
Genau, du könntest Dir ja mit dem Hammer auf die Zunge hauen

Felix Kubinski
26.04.2001, 02:54
Tex, um mal eines klarzustellen:
ich hab mich NATÜRLICH nicht für DICH ausgezogen, sondern für meine Inspiration vor dem Schlafengehen. Oder ich war inspiriert durch meine Nacktwerdung. Von Prüderie und Etikette muß ich mir ausgerechnet von WIENERN, den stadtbekannten WIENERN, nichts erzählen lassen. Ihr macht Filme wie 'Tierische Liebe' und ihr seid der Arsch von Deutschland.
Jedes Land hat nämlich seinen Arsch, der meistens besser und lustiger ist als sein Gebieter, Beispiel Schweden/Finnland, USA/Kuba, Holland/Belgien, Sylt/Amrum.

Mariola Brillowska
26.04.2001, 19:01
Max Goldt habe ich auf die Party eingeladen, weil er mich einmal sehr beeindruckt hat, als wir uns kennenlernten. Er grabschte mir an den Busen und sagte ICH BIN DER BUSENGRABSCHER. Ich kannte seinen Song, IRGENDWIE SIND WIR ALLE BUSENGRABSCHER und war höchst erfreut, daß er kein Schnacker ist, sondern das lebt, war er erfindet. Also lud ich zu einer meiner Parties ein, zu der sonst MARI OT, eine Modemacherin ohne Unterhose erschien, zu trinken gab es nur Wodka und halbe Eier mit Mayonese. Felix Kubinski war auch da und hat in der Ecke bei der Eckelshow mitgemacht. Sein Beitrag war nicht wirklich ecklig aber wahrscheinlich für Tex Rubonowitz schon. Tex, du lies das jetzt nicht, weil das vielleicht zu ecklig ist für dich. Übrigens ich bin so groß gezogen worde von meinem Vater, daß wenn STELLEN in Fernsehfilmen kamen, mit Küssen oder mehr, aber mehr gab es damals nicht, ich bin ja noch von früher, da sagte mein Vater, OH DAS IST ABER LANGWEILIG und entweder machte er kurz den Fernseher aus oder drückte sich mit seinem fettenleib davor und redete irgendwelche maskierungs Texte, damit ich und meine Schwester bloß keine einzige Szene mit Küssen mitbekommen. Ich lebte mit meinen Eltern in einem einzigen Zimmer. Nachts lief der Fernseher trotzdem und damit wir nicht gucken konnten, stellte mein Vater Stühle mit Klamotten als maskierung der Schweinereien davor. Na ja ich habe mir ein Loch in den Textilien gebuddelt und sah trotzdem zu aber das war gefährlich als hörte ich lieber zu als auch noch heimlich zu spannen. Nun tex, du mußt immer noch draußen bleiben, denn ich bin noch gar nicht fertig mit der eckligen Geschichte über und mit felix Kubinski. Die Eckelshow bestand draus, daß alle Leute nacheinander im Pappfernseher irgendwelche angeblich eckligen Gigs machten. Felix Kubinski ließ seinen Schoß sprechen. Er malte sich Augen auf die eier und sein schwanz war seine Nase, aber wie das ging, weiß ich nicht mehr, denn ich habe in dieser Zeit aufgepaßt, daß max Goldt den nagel trifft. Außerdem war ich darauf ambitioniert, daß der Wodka und die Eier gut wegkommen. Wir haben mit Charles Kissing ziemlich gut bei Aldi eingekauft. das war ja an Ostern genau wie neulich bei meiner HIGH HEELS SHOW. Die Eier kamen gut weg, der wodka auch und die Leute waren ausgelassen. ich finde, dem Max sollte man öfters Wodka und Hammer in die Kehle drücken, denn dann kommt er aus sich heraus. Ich mache auch öfters Wodkawettbewerbe. Der nächste ist am 5. Mai in dem Hamburger Sauflokal WESTWERK, Einlaß 21h. Dort wird auch eine PORNO SOCIAL OPERA veranstaltet. Nichts für Tex, aber ich werde mich bestimmt amüsieren. Kubinski ist leider dann im Muschileckerland Holland auf Hoseruntertour. Er, ich und paar andere aus unserem Künstlerfreundeskreis sind leider nicht so wohl behütet und müssen nebenher, um den Lebensunterhalt und die Produktionsmittel für unsere Werkstätte zu verdienen, hin und wieder den BUSEN GRABSCHEN LASSEN. Oder PRONO SHOWs vernastalten. Übrigens, Dietrich Kuhlbrodt nannte mich mal DIE ERFINDERIN DER V·malerei· ih ist ja ecklich. Morgen, verpreche ich bin ich lnicht mehr KOPRO Morgen bin ich KITSCH und KLATSCH und PAPA und MAMA und DADA und BLABLA und was die Seele, das Schicksal der Heilige Stern sich wünschen, allesamt persölich. Ahoj

Tex Rubinowitz
26.04.2001, 20:07
Hey, der Strang bekommt ja wieder Fahrt! Toll! Auch find ich die Sprache von Mariola so zauberhaft wie die von unserm holländischen Liebling Fredi,
ColObs kannst Du mal bitte wieder einen Bypass legen?
Ich hab mal Max Goldt erlebt, wie er einer rumänischen Prinzessin an den, von einem superharten BH vermummten Busen fasste und gröhlte:' Schade, dass Beton nicht brennt'
(Beitrag wurde von Tex Rubinowitz am 26.04.2001 um 19:08 Uhr bearbeitet.)
(Beitrag wurde von Tex Rubinowitz am 26.04.2001 um 19:10 Uhr bearbeitet.)

cologneobserver
26.04.2001, 20:23
bei der gelegenheit möchte ich anführen, dass der beitrag 'zwei über dem hier* mich etwas ängstigt, und ich mich frage, ob ich eventuell eine allzu romantisch verklärte (naive) vorstellung von bohemians hatte!
sagt bitte dass ihr nicht immer so seid! und nicht alle!
haha, war nur spass: ihr rockt echt die coole scheisse!

Zur Hofberichterstattung: http://www.alles-bonanza.net/forum/showthread.php?s=&threadid=10311

hanswasheiri
26.04.2001, 20:54
Oha, das HöPa-Forum ist ja doch noch am leben. Ich versuche die längste Zeit das Gemüseforum zu promoten, währenddessen hier die schönsten Parties ab und an mir vorbei gehen. Tex, Du hättest mich ruhig mal rufen können.

Reverend Tex
26.04.2001, 20:57
Ja, hier ist jetzt die cooooooolste Party, völlig versaut, mit nackten Unterleibern, ich schau aber weg.

Felix Kubinski
26.04.2001, 21:36
Mariola, du holst wieder aus und es spritzt Blut!
Schön, ich kann dir das alles verzeihen, du mußt zwar nicht immer ALLES aussprechen und verraten, für die ganzen Spanner hier, aber Deine Sprache, ach deine Sprache ist so blumig, Du als Polin ich fasse es nicht ich fasse es nicht. Mich freut das, hier ist die Worteschleiferei auch schon zu einer Manie verkommen, also hüa!
Mariola darf das, denn sie tanzte auf einer Literaturveranstaltung nackt mit einer übergroßen Unterhose als Tanzpartner und ist auch sonst eine Hemdaufknöpferin vor dem Herrn. Den Unterleibs-Sprechtrick (gewählt formuliert) habe ich geklaut:
1. von einem Kurzfilm 'I will survuve'
2. von Hellmuth Costards Film 'besonders Wertvoll', der mittlerweile ein Klassiker ist, 1971 aber für einen Riesenaufruhr sorgte und Costard ins Gefängnis brachte. Er hatte sein Glied die gesetzlichen Bestimmungen über Pornographie im Film sprechen lassen. Beste Stelle: ein gut animierter Räusperer.
Kennt jemand den Film?

Beautyfullooser
26.04.2001, 22:44
Ich kenne den Film von Costard. Soweit ich weiß, ging es darin aber um Filmförderung. Der Penis (ich muß mich jetzt hüten mit bösen Worten, sonst werde ich wieder abgewatscht) sagte darin die Paragraphen der damals (neuen) Filmförderungsgesetzgebung auf. Außerdem sorgte der Film bei den Oberhausener Kurzfilmtagen für einen Eklat, weil der Film erst angenommen und dann wieder ausgeladen wurde, woraufhin die meisten anderen Teilnehmer ihre Filme zurückzogen.Schön auch von Costard, der leider letztes Jahr gestorben ist: 'Fußball wie noch nie', in dem er ein ganzes Fußballspiel lang nur den Spieler George Best gefilmt hat.
(Beitrag wurde von Beautyfullooser am 26.04.2001 um 21:48 Uhr bearbeitet.)

lacoste
27.04.2001, 00:14
Ich trau mich nicht auf diese Party! Ist Felix Kubinsky schwul? Ich hab' Angst vor ihm. Vor Max Goldt hab' ich auch Angst.

Edding Kaiser
27.04.2001, 00:29
Ja, bei Costard gings um das damals neue Filmförderungsgesetz. Und Costards Penis spricht dazu. Dann spritzt er schliesslich auf die Kameralinse. Meine Mutter hat das mit 'Ist das denn wirklich nötig?' kommentiert.
La Coste, ich habe auch Angst vor denen ihren Parties. Hämmer, Eier, Eier mit was drauf, Eier mit Majo, Fotzenmalerei und Ekelecke... In Hamburg, da gehts echt ab, Alder...

pinkas
27.04.2001, 12:28
Keine Angst, wir können uns ja in Unterwäsche hier am Rand rumdrücken und die Orgie filmen; das ist der beste Vorwand, sich rauszuhalten. Bitte mir noch Wodka und so ein Ei. Und Karlo, hast Du auch die Luxemburgerli dabei, und die Mary Long? Hab übrigens gerade gelesen 'Max Goldt, das Mega-Hämmerchen', nichts für ungut.

Tex Rubinowitz
27.04.2001, 12:40
Und ich hab grad die Überschrift eines anderen Stranges so misgelesen : VON GUILDO GEPFÄHLT WORDEN

Felix Kubinski
27.04.2001, 17:23
Das hat Mariola jetzt davon, jetzt stehen alle ängstlich mit Unterhosen in den Ekelecken. Dabei sind wir ganz nett hier in Hamburg, lacoste, vielleicht ein bißchen ausgelassen, eben Quallen im Frack. Hamburg sollte katholisch sein, dann wäre es interessanter. Wäre ich ein Mann, dann wäre ich sicherlich schwul, oder, wie Phettberg mir gleich nach Befummeln meiner Internetseite schrieb, 'ein zu vernaschendes'. Aber Du hattest ja Deine Frage an irgendeine imaginäre Person gestellt, nicht an mich.
Vor Max Goldt habe ich manchmal ein bißchen Angst, wenn er betrunken ist. Dann scheint er so groß zu werden, so räumlich und liebesuchend. Aber Angst ist meine Jugend und ich habe Max Goldt sehr gern.
Beautyfullooser hat ganz recht, ich habe nur wild und ohne Brille in meinem Gedächtnis herumgekramt.

lacoste
27.04.2001, 17:30
Felix Kubinsky, beiß mich bitte nicht! Bist Du denn schwul? Ach, ist ja auch egal... Schon allein Dein Name klingt so gefährlich, so spitz und stechend, das liegt an dem X und dem Y, brrrrrr, furchteinflößend!

Felix Kubinski
27.04.2001, 17:42
Liebe, schnutige lacoste, mein Ypsilon benutze ich nur, wenn ich schwul bin. Es ist das mir zugewiesene genetische Freimaurermodul.
Bist Du denn 'eine kalte Schwester' (Max G.)?
PS: den -ski mußte ich mir nur unterschnallen, weil irgendein Gangster meinen wahren Namen besetzt hat so wie der Kuckuck den Eierhorst.
(Beitrag wurde von Felix Kubinski am 27.04.2001 um 16:51 Uhr bearbeitet.)

Claus E.
27.04.2001, 18:12
Und wieder prescht Lacoste vor und stellt einem Herren die entlarvende Zentralfrage. Kubinski geht in Deckung, kann den Treffer aber nicht vermeiden!
TOOOOR!
taz: 1, Hamburger Kunst: 0

Mariola Brillowska
27.04.2001, 20:43
Bevor ich bei Beathe Ühse reinschaue, was mich sehr interessiert, denn sie, Urlike Meinhoff/Andreas Baader und Klaus Kinski gehören zu den wenigen Deutschen, die ich bewunderte, als ich noch in Polen noch lebte. Man hat mich auch vor Deutschland gewarnt und eigentlich gilt es in Polen für uncool nach Deutschland zu gehen. Aber eben gleich zu Anfang lernte ich den polophilen COSTARD und seinen Film mit dem das filmförderungsgesetzsprechenden SCHWANZ kennen und dachte, ach, hier in diesem Land kann man mehr toben als in Polen und das stimmt und deswegen muß man immer parties machen, um zu gucken, zu was die leute fähig sind, wie weit sie gehen können, wenn man denen den Hammmer in die Hand druckt.
COSTARD habe ich ganz kurz vor seinem Tod getroffen und er wollte echt einen Film machen. Ich dachte, eh Hellmuth, du wirst das nicht schaffen, denn er sah nicht mehr gut aus nach der Chemotherapie, aber das habe ich zu ihm nicht gesagt. Jetzt muß ich wohl selber den Film über mich drehen. Mein Partner wird Costards früherer Darsteller, der schöne Christoph, der ja leider jetzt zu alt geworden ist, aber damals habe ihn alle genommen , auf Touren. Er hat in dem Film gespielt DIE UNTERDRUCKUNG DER FRAU ZEIGT SICH IN IHREM VERHALTEN SELBST. Er, der schöne Christoph langweilt sich als Hausfrau den ganzen tag und sogar onaniert vorm Spiegelk vor lauter Langeweile. Das war 1968 auch ein Skandal. Aber was viel interessanter an Christoph war und wohl immer noch ist, das ist seine SCHLANGENHAUT. Rebecca Horn hat ihn schon 1977 glaube ich auf der Dokumenta im Glaskasten ausgestellt. Ich hatte wirklich das Glück den Kerl als Liebhaber zu haben und er hat mir alles über die ganzen Leute um COSTARD and co verraten, wer mit wem und so. Ich wollte schon immer wissen, was TEX RUBINOWITZ mit MAX GOLDT auf reisen macht?

Hartmut Andryczuk
27.04.2001, 20:49
Rubinowitz ist doch orthodoxer Serbe und nicht bisexuell wie wir Westdeutschen.

Mariola Brillowska
27.04.2001, 20:53
heißt das daß rubonowitz frauen im Krieg vergewaltigt um seine Sippe zu verlängern

Mariola Brillowska
27.04.2001, 20:54
Ich bin unbefriedigt. Beate Uhso geshcihte war nichst für mich

Hartmut Andryczuk
27.04.2001, 21:00
Das möchte ich nicht ausschliessen, obwohl er sich inzwischen demokratisch gibt und seine Söhne mit den Kosovaren und der NATO zusammenarbeiten.

Hartmut Andryczuk
27.04.2001, 21:00
(Doppelten Beitrag gelöscht. Die Entschuldigung kann hier aber noch als Postscriptum eingefügt werden).
(Beitrag wurde von Hartmut Andryczuk am 27.04.2001 um 20:02 Uhr bearbeitet.)

hanswasheiri
27.04.2001, 21:25
Tut mit leid, wenn ihnen die Beate-Uhse-Geschichte zu fad war. Sie war wohl eine Spur zu wenig derb? Man erwartet ja schon etwas anderes, wenn man an Beate Uhse denkt, nicht wahr? Ich werde mich bemühen, für nächsten Freitag etwas expliziteres zu finden. Das ist allerdings schwierig, heisst es doch schon in den Statuten des Forums,
...kleine Begegnungen mit Berühmtheiten... also keine groupieesken (mit Sexabsichten)...
das heisst, so hiess es wenigstens bis vor einigen Tagen; offenbar hat anko Ihnen, liebe Frau Brillowska, oder den neuen Sitten im Forum zu liebe das 'ohne sexabsichten' gelöscht. Wissen Sie, früher waren wir hier ein prüder Haufen, es wäre undenkbar gewesen, seine Beiträge nackig zu schreiben. Tex ist noch ein Relikt dieser Zeit, Felix Kubinski hingegen ein Vertreter der neuen Zeit.
@anko: hättest Du nicht wenigstens bis morgen warten können?

Hartmut Andryczuk
27.04.2001, 23:12
Das ist aber nicht deine Schuld und darum nimm es nicht so schwer: eine Begegnung mit Beate Uhse kann ja nicht befriedigen. Die Frau hat etwa den Charme eines Schraubstocks ohne Folterkellerambiente. Die erotischten Menschen sind ohnehin Priester, die öffentlich das Zölibat nackt unter ihrer Soutane propagieren. Weiss jemand nicht etwas Internes aus dem Vatikan zu berichten?

hanswasheiri
28.04.2001, 01:42
Ich kannte mal einen, Timo, Tscheche und Priester, der im Vatikan beim internationalen vatikanischen Radio für die deutschsprachigen Sendungen zumindest mitverantwortlich war. Leider habe ich ihne nur zweimal gesehen, meine Grossmutter verehrte ihn, ich etwas weniger. Ich weiss von ihm nur noch, dass er meiner Grossmutter ein Kompliment über ihre Beine gemacht hat (sie hat aber auch immer noch schöne Beine, pervers war er also nicht unbedingt) und das er den Ballentines, den ich ihm anbot, nicht besonders mochte. Er trinke lieber einen etwas weniger milden Whiskey. (Oder muss es heissen 'Whisky'? Ich mag es nicht, wenn die Leute kennerhaft zwischen den beiden Wörtern unterscheiden; ich vergess nämlich immer den Unterschied. Der eine kommt aus Irland und der andere nicht oder wie war das noch mal?)

Hartmut Andryczuk
28.04.2001, 12:44
Da kenne ich mich nun gar nicht aus, weil ich keinen Alkohol trinke. Milde Bemerkungen eines Priesters über die Beine von hanswasheiris Grossmutter - bei einem milden Whiskey oder Whisky - nicht schlecht...

Frau H aus B
29.04.2001, 01:02
Whiskey = Irland/USA
Whisky = Schottland
Das Wort 'whisky' ist die Abkürzung von 'whiskybae' und kommt vom schottisch/gälischen 'usige beatha', wörtlich 'Wasser des Lebens'. Schreibt das mit, in der nächsten Stunde frage ich euch ab. Und daß mir spätestens in der Klassenarbeit keiner mehr 'Whiskey' und Whisky' verwechselt!

Claus E.
29.04.2001, 01:19
Hier habe ich noch eine halbe Flasche Johnnie Walker. Tatsächlich aus Schottland und nennt sich Whisky. Vielleicht sollte ich den jetzt trinken, um die Richtungslosigkeit und die Fadheit des Morgens zu überwinden. Ich kann kaum Alkohol ab und darf auf eine milde Ohnmacht bis zum Montag hoffen.
(Habe gerade fünf Predigtdienste Phettbergs in Folge geschaut, muss verdauen).

Felix Kubinski
29.04.2001, 01:19
Hanswasheiri,
die Generationen wechseln wie die Jahreszeiten. Wir haben jetzt Frühling, wollen jubilieren und tollen, toben, uns ausziehen und uns mit Polen paaren.
Aber um es mit den Worten DEINER Generation zu sagen:
'Sonntag, häng den Pelz in den Spind,
Sonntag, wärmer weht jetzt der Wind,
alle Leute sind froh,
und das ist nicht immer so
alles liebt und alles lebt
Schau, wie der Wind die dünnen Kleider
an schöne Beine klebt.
Du spürst, wie das hebt!'
(Manfred Krug)
(Beitrag wurde von Felix Kubinski am 28.04.2001 um 13:55 Uhr bearbeitet.)

hanswasheiri
29.04.2001, 01:19
Danke Felix, Du machst mich glücklich. Ganz wie es Dein Vorname verheisst.

honz
27.10.2001, 22:24
Das sind Maßstäbe.
Und jetzt fahr ich zu 13 Köstlichkeitens Wohnungseinweihungsfest und zerlege mit Wrobel das Mobilar.

jkika
27.10.2001, 22:28
Honz passen Sie auf Ihre Bandscheibe auf, bei dem, was Sie hier so alles hochwuchten !

Walter Schmidtchen
28.10.2001, 03:01
Ich finde, das ist eine sauerei, 13 macht eine Fete und mich lädt man nicht ein, heute wo uns eine Stunde geschenkt wird, man also länger saufen kann, und der Tod des Forums zu feiern ist, erstickt durch Spiegelonlineidioten

Dreizehn Koestlichkeiten
28.10.2001, 03:54
Hey Schmidtchen, willste nicht kommen, es ist kurz vor vier und hier geht noch einiges?

Walter Schmidtchen
28.10.2001, 03:58
Du Sack, musst mir sowas vorher sagen, vor allem esse ich gerne Kürbissuppe, allerdings hätte Hertha klesk an die Wand gekocht.
Ich keime jetzt die Irren runter, macht auch Spass, morgen ist sowieso alles wieder zugemüllt.
Schöne Kopfschmerzen und Fussabdrücke an den Wänden morgen!
Und Grüsse an alle

DonDahlmann
28.10.2001, 11:39
Muss ich wuchten...

poldi
01.11.2001, 16:23
ich finde diesen text erhebend. er hat mich gestern gerettet, als doris fragte: 'wohin mit meiner wut?'. sie lachte nach der lektüre. wir haben die anschaffung von hämmerchen erwogen.
(der hinweis auf die schreibsituation wirkt barock, völlig authentisch & macht eine menge suspense.)

vir
01.11.2001, 18:52
Nackig sein und hämmern polarisieren die Slawenfraktion: Kubinski, Brillowska, Rubinowitz, Andryczuk, Ankowitsch. Wo waren eigentlich oblomow und Alexej?
ps.: Danke honz Schliemann.

poldi
02.11.2001, 20:08
hämmern, nun ja. mechanische schreibmaschinen scheinen völlig außer gebrauch gekommen zu sein.

Der Hausarzt
07.11.2001, 01:50
erwacht vom hämmernden röcheln des 'otaku', greift zu rum und glas und stift, und unterschreibt schon mal den totenschein Punkt
(Beitrag wurde von Der Hausarzt am 07.11.2001 um 00:51 Uhr bearbeitet.)

Edding Kaiser
01.03.2002, 12:35
.

Murmel
31.10.2003, 16:44
.

starlingM
31.10.2003, 17:24
Murmel, man will Ihnen gar keine gute Besserung wünschen. Sonst fangen Sie bloss wieder an zu arbeiten, statt verschnupft und gelangweilt diese ganzen genialen Geschichten hier hochzuwuchten. Friday Afternoon Fever!

stubenkueken
10.11.2003, 19:44
frenetischer jubel...
zum thema johnny krautwurst empfehle ich: karatebilly schlägt zurück. autor vergessen.

und neidisch bin ich auf die satinzunge

honz
27.02.2007, 18:36
Ich wuchte diese Geschichten, weil ich eigentlich diesen einen Strang suche, wo man reinschreibt, was auf einem zerknitterten Zettel steht, den man zufällig in der Hosentasche oder unter einem riesigen staubigen Stapel Papier gefunden hat. Die Notizen sind kurios und man weiß nicht mehr wrum man das geschrieben hat. Wenn mir jemand helfen könnte.

Alberto Balsam
27.02.2007, 18:39
Mystische Zettel (http://www.hoeflichepaparazzi.de/forum/showthread.php?t=5218&highlight=Felix+Kubinski)

honz
27.02.2007, 18:54
Oh, Doppel-Kubin. Kann das Zufall sein?