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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Putin, Wladimir



Andrea Maria
03.01.2001, 11:57
Den Präsidenten von Russland kenne ich auch persönlich.
Und das kam so. Als ich wieder einmal mit den Lomographen in St. Petersburg war (übrigens mit anko und anderen Prominenten), schmissen die eine ihrer Lomographischen Parties, auf denen immer viel Pappwände mit unscharfen Bildern herumstanden und Unmengen von Alkohol verbraucht wurden. (Die Party fand im Planetarium statt, das damals die heisseste Disco der Stadt war.)
Irgendwann gab es eine festliche Ansprache, zu der es hiess, der Bürgermeister von St.Petersburg würde ein paar Worte des Dankes sprechen, dass eine Bande vergnügungssüchtiger Tiroler die russische Kamerafabrik Lomo vor dem Konkurs gerettet hatte.
Das fand dann auch irgendwie statt, nur kann sich niemand mehr erinnern, was da tatsächlich gesagt wurde.
Nachher standen wir auf Smalltalk herum und schüttelten einander die Hände und umarmten uns auf russisch. Und ich erinnere mich, dass da auch ein zartes Männlein war, von dem es hiess, er sei der Bürgermeister von St.Petersburg. Er sprach gut deutsch, war aber superschüchtern und ich dachte mir: 'Auweia, wenn das nur gut geht, so ein Schüchti als Bürgermeister, lange ist der das nicht.'
Vladimir Puitin ist jetzt Oberbürgermeister von ganz Russland
Andrea Maria Dusl

fabchief
03.01.2001, 13:45
Hast ja auch recht gehabt, lange geht das nicht

tex
03.01.2001, 16:56
Putin war Agent in der DDR, hat die Leute besoffen gemacht, um aus ihnen Informationen zu locken, das hat mir der Moskaukorrespondent des Oesterreichischen Fernsehens erzaehlt

tex
08.01.2001, 16:07
Gestern ist Putin mit Schroeder Schlitten gefahren, worueber werden sie sich wohl unterhalten haben? Ueber Andrea?

Harald Leinweber
08.01.2001, 19:07
Guten Tag!
'hat die Leute besoffen gemacht, um aus ihnen Informationen zu locken'
Tun wir das nicht alle?
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
Harald Leinweber

tex
08.01.2001, 19:13
Nein, wir Nicht-Agenten machen das andersrum: andere besoffen, damit wir ihnen unsere Informationen ERZAEHLEN koennen

Besucher
02.08.2001, 08:52
...oder um ihnen die philatelistischen Schätze näherzubringen. (Ich weiß, eine ungeschickte Umschreibung ist das, aber immerhin geschickter als die Praxis, potentielle GeschlechtspartnerInnen betrunken zu machen, wo man doch weiß, daß es dann nicht so schön ist)

globalist
28.08.2001, 21:59
Nicht, dass es aufgrund der oben angeführten Geschichte zu Mißverständnissen kommt: Wladimir Putin war zu keiner Zeit Bürgermeister von St.Petersburg. Er bekleidete lediglich das Amt des Vize-Bürgermeisters.

Walter Schmidtchen
29.08.2001, 00:18
Ist doch egal.

Pamela Buechse
29.08.2001, 09:51
@globalist:
'.....von dem es hiess, er sei der Bürgermeister....'
------------------------
Globalist ist Vize-Klugscheisser

Wrobels Mutter
29.08.2001, 10:24
Ach, die Frau Büchse ist wieder da... Wie schön!

Maza
29.08.2001, 10:34
Liebe Mutter Wrobel, ich bin entzückt Sie kennenzulernen. Sind Sie auch an einem gescannten Wasserturm interessiert?

Tex Rubinowitz
29.08.2001, 13:04
Globalist sammelt Briefmarken, und zählt die Zacken.
Find ich auch schön, dass Frau Büchse wieder da ist!

Ignaz Wrobel
30.08.2001, 01:31
Kommt der denn noch, der Wasserturm?

Frau H aus B
30.08.2001, 01:31
Hurra, Frau Büchse ist wieder da! Und das an meinem Geburtstag! Ich wünsche mir, daß ich nie wieder etwas schreibe, das Frau Büchse zum Wegbleiben veranlaßt.

Tex Rubinowitz
30.08.2001, 01:31
Ich auch, aber ich hab erst später Gebutstag.
Ich wünsche mir ausserdem, dass der Film 'Blue Moon' ein schöner Erfolg wird

Pamela Buechse
30.08.2001, 01:31
Danke für die rührenden Worte anlässlich meines Fehlbleibens. Alles Gute zum Geburtstag, Frau H aus B!
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Hütet Euch vor den Briefmarkenzackenzählern!

Lenin
01.11.2001, 19:28
Schade, dass ich Ihre Geschichte erst heute entdecke, Frau Dusl!
Dem jetzigen russischen Präsidenten bin ich mal in einer St.Petersburger Kneipe voller Nutten begegnet.
Die Tschajka lag und liegt an der Ecke von Gribojedow-Kanal und Newskij Prospekt und war eines der ersten deutsch-russischen Joint-ventures in der Stadt. Die Einrichtung war eine Variation auf das Thema Seefahrt, man hatte die Kneipeneinrichtung wohl von der deutschen an die russische Waterkant geholt. Tagsüber sah man auch viele Touristen dort, aber der Abend war vornehmlich den Transaktionen mit den 'Franklins' gewidmet, die aus edlen deutschen Brieftaschen in russische Damenhandtaschen wechselten. Die Nutten, die zu zweit oder allein an den Tischen saßen, sollten wohl die Frontschweine der deutschen Wirtschaft trösten und ihnen die trostlose Zeit (hi-hi) bis zum Wiedersehen mit ihren Noch-Ehefrauen in Frankfurt verkürzen. Manche Männer schätzten aber einfach das gute Bier aus Norddeutschland.
Ich saß 1996 an einem Juni-Abend mit einem Fotografen an der Theke der Tschajka und wir hatten Probleme mit Aufnahme-Genehmigungen. Da sah ich Wladimir Putin, der gerade ein Gespräch mit dem örtlichen Chef der Dresdner Bank führte. Die beiden saßen in der Ecke und steckten eifrig die Köpfe zusammen. In St.Petersburg war Putin in dieser Zeit eine Art Außenhandelsminister und Nummer 2 nach Anatolij Sobtschak. Da ich ihn schon bei offiziellen Auftritten gesehen hatte, dachte ich, dass er uns vielleicht helfen könnte. Hoch einsteigen war in Rußland immer der einfachste Weg und der war damals auch für kleine Ausländer wie mich noch gangbar. Auch hielt sich mein Respekt in Grenzen, galt Putin damals nicht unbedingt als Mann der Zukunft: Er hatte mit seinem Chef gerade den Sieg im ersten Wahlgang um die Stadtregierung verfehlt. Die Stichwahl war etwa 10 Tage später. Seine Zukunft schien düster.
Ich ging an den Tisch, stellte mich auf russisch vor und sagte, dass sein Amtskollege von der Kulturabteilung ein für mich wichtiges Empfehlungschreiben noch nicht gemacht hätte, ob er vielleicht aushelfen könne. Putin stand auf, um mir die Hand zu geben. Er stellte mir seinen Gesprächspartner, 'das ist Herr Schlue von der Dresdner Bank', vor. Dies tat er in seinem inzwischen auch hier bekannten knochenlosen und etwas verwirrend betonten, aber durchaus beeindruckenden Deutsch. Ich stellte noch den Fotografen vor, der gab auch Herrn Schlue die Hand. Jetzt konnten die beiden Herren nicht auf ihre Stühle zurück, ohne uns auch Plätze anzubieten. Andererseits wollten sie uns natürlich auf keinen Fall dazubitten, da sie ja gerade irgendetwas ausheckten. Alle hatten sich nun freundlich die Hände geschüttelt und wir standen ein bisschen peinlich an dem kleinen Tisch.
Putin wollte vielleicht vor seinem deutschen Gesprächspartner unbürokratisch und hilfsbereit wirken. Er sagte, wenn ich das Screiben morgen noch nicht hätte, solle ich übermorgen in seinem Büro anrufen und gab mir eine Nummer. Ich bedankte mich und wir verabschiedete uns schnell, damit sich die beiden wieder ihren Staatsgeschäften widmen konnten.
Die Hand war übrigens überaus kräftig und ich erinnerte mich daran, dass er damaligen Gerüchten zufolge für den russischen Militärgeheimdienst GRU gearbeitet haben sollte (was heute anders erzählt wird, vielleicht zu Recht, aber 1996 kursierten andere Geschichten. Dazu gehörte, dass Agenten bei der GRU erlernten, einen Menschen blitzschnell und geräuschlos mit bloßen Händen zu töten. Solche Fähigkeiten könnten auch einem russischen Herrscher prinzipiell immer dienlich sein).
Wir mussten dann doch ohne Empfehlungsschreiben arbeiten, da der Kulturkollege sich nicht meldete und Putin für mich nicht zu sprechen war. Unsere Faxe blieben unbeantwortet. Das war nicht problematisch, aber alles wurde etwas teurer. Die Wahlen haben Sobtschak und Putin dann verloren. Sobtschak wurde krank, floh vor der auf ihn angesetzten Staatsanwaltschaft in eine franzöische Privatklinik, durfte später wieder heimkehren und starb 1999 in einem Königsberger Hotel. Putin tauchte 1997 in der Moskauer Präsidenten-Administration auf, wo er einem alten Mann positiv auffiel. Der Rest ist Geschichte. Die Aufnahmen sind recht ordentlich geworden. Sorry für die Länge und den Einstieg mit den Nutten, aber so es ist gewesen.
(Beitrag wurde von Lenin am 01.11.2001 um 22:57 Uhr bearbeitet.)

Andrea Maria
01.11.2001, 20:02
Spassiba, Dowarisch Wladimir Ilitsch! Das Lokal kenne ich gut, da war ich auch drin. Wie in Auerbachs Keller wars da, nur halt ebenerdig. Meine Begegnung fand im Planetarium statt. Also in der Bar des Planetarium, das war zu der Zeit eine seltsame Disco.

Lenin
02.11.2001, 00:19
Bei der Lomo-Ausstellung im Petersburger Planetarij war ich (natürlich!) auch. In der Mitte der Disco stand ein riesiger Sternbildprojektor von Carl Zeiss/Jena, der spacig aussah, aber seine volle Wirkung nur tagsüber vor Schulklassen entfaltete. Der Besitzer der Disco übrigens wurde kurze Zeit danach (falls ich die zeitliche Einordnung noch hinbringe) von Schlägern halb tot geschlagen und entschied sich daraufhin, den Laden zu verkaufen. Weise!
Ich versuchte während dieser Lomographen-Invasion herauszufinden, ob Petersburger Neonazis in den Sümpfen vor der Stadt wirklich nach gefallenen deutschen Landsern suchten, um diese mit militärischen Ehren zu begraben. Das wäre sicher ein schöner Film geworden, von den Darstellern bis zum Sendeplatz war auch schon alles da. Nur war es nicht die Wahrheit und wurde daher nicht produziert. Aber nur weil vorher schon jemand in Deutschland richtig dreist gemogelt hatte. So entstand nur ein kleiner Film über die Lomografen. Putin habe ich auf der Veranstaltung aber völlig übersehen. Oder ich war wieder mal später dran...
Wahrscheinlich waren Sie dann auch auf der Schifffahrt Richtung Ladoga-See und bei der Besichtigung der Lomo-Werke?

Aporie
02.11.2001, 00:34
Lenin schreibt abgefeimt gut. Gefällt mir.

Andrea Maria
02.11.2001, 13:34
Wie ich da war, gab es keine Schiffahrt zum Ladoga-See, wir fuhren nur während eines Feuerwerks zu Ehren eines runden Stadtgeburtstages die Newa auf und ab. Ich war da 1996 oder war es sogar 1995. Kann sein, dass es später auch sowas gegeben hat. Die Lomographen sind ja nicht unmunterer geworden. Wenn Du, Dowarisch Lenin also ein grosses Feuerwerk in Erinnerung hast, waren wir zur gleichen Zeit da.

DerCaptain
02.11.2001, 13:34
Hm. Putin. Die Berichte über die Nutten haben mir sehr gut gefallen.
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the only thing that looks good on me is you

Lenin
02.11.2001, 13:34
Pfingstsonntag, 26. Mai 1996, Eintrag in meinem Logbuch:
Angel! wahrscheinlich wollte ich die wegen der Bootsfahrt die Newa hoch, zum Fische fangen haben. Ich habe dann aber keine Zeit zum kaufen oder leihen gefunden.
ПланетариЙ 20:00 Ломография Die kyrillischen Buchstaben der Originalaufzeichnungen wird diese Software allerding - sorry hausm - nicht packen, daher kommt hier die Transkription: Planetrij 20:00 Lomografija
21:30 Bootfahrt
Wenn ich mich nicht irre, ging es zum Anleger mit einem kleinen blauen Ikarusbus, der auf verschlungenen, trüben Wegen über einen DDR-Betrieb von Ungarn nach Russland gelangt war. Das war die allererste Lomoreise nach St.Petersburg und es war der vorletzte Monat, in dem Wowetschka Putin Landpfleger in St.Petersburg war.
Der 27. Mai 1703 ist der legendäre Stadt-Gründungstag, als Peter dem Großen einfiel, dass man eine Hauptstadt auch mal auf einem Sumpf bauen könnte. Das wird jährlich mit viel Tamtam und einem Feuerwerk begangen. Wie die Route der MS Moskwa-153 (oder so) präzise verlief, weiß ich nicht mehr so genau. Im Sommer kommt man ja fast nicht mehr runter von den Petersburger Pötten. Und getrunken wird da auch einiges.
(Beitrag wurde von Lenin am 02.11.2001 um 01:58 Uhr bearbeitet.)

Lenin
02.11.2001, 13:34
Hey, das klappt ja doch!! Toll hausm, DIE software kann was! Oder kann das nur der entsprechend geschulte Computer zeigen?
Apropos Nutten: War da nicht was mit der französischen Bedeutung von 'Putin'?

Andrea Maria
02.11.2001, 13:39
Ja, dann waren wir auf der gleichen Reise! Sowas. Anko war da auch mit. Und allerlei andere Schurnos. Und ein anderer Paparazzierter ebenfalls, der Friseur Erich. Und Insa Backe vom wdr. Wir wohnten im Hotel Pribaltiskaja. Und eines nachts war ich da schwimmen. Im finnischen Meerbusen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Aporie
02.11.2001, 14:42
Auch wenn es in korrektem Französisch 'putain' heisst, was ja gleich ausgesprochen wird wie 'Putin', dürften Pressekonferenzen Putins in Frankreich besonders lustig verlaufen.

frau schmick
02.11.2001, 14:49
ich wohnte auch mal im pribaltiskaja. mit meinen eltern und geschwistern. ich erinnere mich lebhaft an die ausstattung des hotels: es war fast komplett von ikea eingerichtet. und in der bar im obersten stock gabs live musik und heineken. und wodka in gramm.
im finnischen meerbusen konnten wir leider nicht schwimmen. es war winter und es war sehr kalt.

gwen
02.11.2001, 14:58
Und was heisst Putain? Kann das Wort in meinem Wörterbuch leider nicht finden...

Aporie
02.11.2001, 15:05
Hure

gwen
02.11.2001, 15:15
wenn das so ist, bitte eine Schweigeminute für Putin's Pein.

frau schmick
02.11.2001, 15:21
(schweigt)

Lilaxista
03.11.2001, 03:18
Putin wird in französischer Schreibe selbstverständlich als 'Poutine' transkribiert.
Es ist sehr schwierig , sich eine Situation auszumalen, in der der deutsch-transkribierte Name 'Putin' von einem Franzosen wie 'putain' ausgesprochen wird und alle Franzosen Herrn Putin ganz pikiert anschauen...
Mag sich jemand eine derartige Szene ausmalen...? Bitte vortreten!

Aporie
03.11.2001, 10:34
Natürlich haben Sie Recht, Frau Lilaxista. Aber ich finde Stränge, an denen jeder am Faden des Vorgängers spinnt, trotzdem symphatisch.

Lenin
03.11.2001, 12:23
Ich denke, Putin ist mit seinem Namen ganz zufrieden. Steht er damit doch klanglich in einer Reihe mit sämtlichen wichtigen russischen Herrschern des 20. Jahrhunderts: räusper Lenin, Stalin, Jelzin. Ethymologisch hat er auch nichts mit dem Geflügel zu tun. Das russische Wort путь (put') heißt auf Deutsch Çder WegÈ oder der Pfad womit er als Deutscher vielleicht ein Waldemar Wegner wäre, und das hört sich doch auch nicht schlecht an!?!
Wladimir heißt übrigens: der, der über die Welt herrscht und Putins Vatername ist auch noch Wladimirowitsch. Also ist er eventuell der, der über die Welt herrscht und Sohn desjenigen, der über die Welt herrschte und der, der den Weg macht.
Auf Englisch ist sein Nachname auch nicht schlecht: Herr ÇMachreinÈ.
Die internationalen Transkriptionsregeln für das Kyrillische der Namen in russischen Pässen sehen übrigens vor, das Franzosen die Namen ohne viel Mühe korrekt aussprechen können. Das hat Frau Lilaxista sehr richtig bemerkt. das hat was mit dem Französischen als Sprache der Diplomatie zu tun.
ÇPoutineÈ, erinnert schon wieder ganz an Routine und das ist doch für die Russen mal was beruhigendes. Gerade fällt mir auf, das ich die beiden Worte wohl nur deshalb so nahe beieinander sehe, weil es mir so schwer fällt ein P von einem R zu unterscheiden. Das war schon in Russland so. Verwechseln heißt auf Russisch übrigens путать (putat')!
(Technische Frage: Können eigentlich ALLE die kyrillischen Buchstaben in diesem Forum sehen?) BITTE KURZE MELDUNG! Спасибо!
(Beitrag wurde von Lenin am 03.11.2001 um 12:31 Uhr bearbeitet.)

paule9999
03.11.2001, 13:47
Ja, ich kann sie sehen.

DerCaptain
03.11.2001, 14:11
Nein. (Win95/Netscape4.6)
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standard disclaimer: Ich finde das neue Forum gut und habe unseren Hausmeister lieb.

Andrea Maria
03.11.2001, 15:48
Putin könnte auch ein Medikament sein, oder ein Pilzgift. Ich kann übrigens die kyrillischen Buchstaben auch nicht sehen. (Mac9.1/Netscape6.1).
In St. Petersburg hatte ich in jenem Winter eine noch viel rührendere Begegnung, aber das spare ich auf, bis das Pappenforum umgezogen ist.
Hier ist aber mein Schwimmerlebnis aus dem finnischen Meerbusen:
St. Petersburg ist berühmt für seine weissen Nächte. Die heissen so, weil dort im Sommer die Sonne erst gegen elf, halbzwölf Uhr abends untergeht. Das Gefühl von so einer weissen Nacht ist wie ein Turbo-Jetlag (allerdings ohne die Anstrengungen eines Reiseerlebnis.) Und die passende Droge für so eine weisse Nacht ist Wodka. Während einer weißen Nacht in St. Petersburg ist Wodka Pflicht. Also dachten wir uns, gehen wir runter zum Strand, denken daran, daß sie in Kalifornien alle schon Taschenlampen brauchen um diese Zeit und trinken ein bißchen von dem netten Wodka, Pflicht ist schließlich Pflicht.
Vom Hotel Pribaltiskaja, wo wir wohnten, ist es nicht weit zum 'Strand', denn das Hotel Pribaltiskaja liegt direkt am Industriehafen. Und ein Industriehafen ist ja fast sowas wie ein Strand. Die Droge Wodka hat nun wiederum den Nachteil, daß sie ungeheuer schnell wirkt. Wir waren also schon sehr betrunken, als wir die 50 Meter zum ?Strand? hinter uns gebracht hatten. Wir, das waren ein paar Tiroler, zwei ereignisscheue deutsche Päärchen und ein karfunkeläugiger Korse.
Weil nun Vodka sehr von innen wärmt, wollte ich unbedingt Schwimmen gehen. Wo doch da ein Meer war. Also zog ich mich aus, bestieg ein rostiges Ladawrack, das da zerknüllt in der Brandung lag und sprang nixenhaft in den finnischen Meerbusen. Nach dem Auftauchen warf ich den Tirolern Feigheit vor dem Wasser vor. Und dass sie keine Tiroler seien. (Mit nichts kannst man nämlich Tiroler mehr ärgern, als wenn man Ihnen ihre Triolerischkeit abspricht). ?Bisch a Tiroler?? sagst Du und schon hupfen sie. Die Tiroler. Mehr brauchen sie nicht, als ?bisch a Tiroler??
Normalerweise.
Aber heute war nicht normal. Die Tiroler standen bis zu den dürren Waden im Wasser und grinsten alpin. Denn mehr noch als stolz sind die Tiroler vorsichtig. Da war der Korse aus anderem Holz. Der Korse schwamm wie der Korken aus einer teueren Flasche Portwein. Seltsam warm war es, das Schwimmen im finnischen Meerbusen, und seltsam fluoreszierend war sein Wasser.
Am Strand, der im wesentlichen aus krümeligem Beton gegossen war, tanzten wir dann auf Glasscherben bis in den sehr sehr frühen Morgen. Und seither weiß ich, daß es richtige Männer nur in Korsika gibt.
(Beitrag wurde von Andrea Maria am 03.11.2001 um 14:49 Uhr bearbeitet.)

Lenin
03.11.2001, 23:37
Nein Frau Andrea Maria, ich war im Mai 1996 nicht mit auf Ihrer Lomographen-Reise, ich habe ja schließlich in Piter gewohnt! Allerdings war ich bei dem ganzen ein bisschen engagiert, u.a. wegen des obenerwähnten Films, der dann bei Focus-TV lief und bei weitem nicht so schön war wie das ganze Saufen mit den Ober-Lomographen, die ja in ihrer Mehrzahl Tiroler sind und außer Jodeln und Nicht-Schwimmen auch ganz viel Trinken können.
Am besten hat mir der Abend auf dem Schweizer Hotelschiff 'Peterhof' auf der Newa gefallen, wo unsere Runde von etwa zehn Leuten in ein Gelage mit Sangesscharmützeln geriet. Das kam so:
Es gab in dem Schiffsrestaurant zwei große Tafeln und die eindeutig größere hatten nicht wir, sondern eine recht bunt und teilweise kaukasisch aussehende Gruppe, die mit etwa dreißig Personen um einen großen Tisch herum saß. Einige der Männer waren mit einer unheimlich starken Aura natürlicher Autorität ausgestattet. Neben dem 'autoritärsten' unter ihnen saß eine irrsinig gut aussehende junge Frau, die außer durch ihr klassisch-griechisches Profil auch durch ihre aufrechte Haltung auffiel. Neben dieser saß eine kleine hutzelige Frau, die von allen sehr zuvorkommend behandelt wurde.
Lomographen und Kaukasier beäugten sich gegenseitig aus der Distanz etwas skeptisch. Die anderen hatten eine Kapelle engagiert, die sülzige Versionen aktueller und weniger aktueller russischer Schlager vortrugen. Wir beschäftigten uns mit dem uns Aufgetragenen, sie sich mit dem ihren.
Nachdem auf diese Weise einige Zeit schnell verstrichen war, gingen zwei rothaarige Männer (unter ihnen die 'Autorität') zur Kapelle und trafen Verabredungen mit den Musikern. Diese studierten schnell die gereichten Noten. Die beiden nahmen Mikrofone, eine ganz andere Musik setzte ein und die bärtigen, etwas beleibten Männer sangen im Duett. Aber wie! Treffsicher in allen Tonhöhen und -tiefen, in einer wohlklingenden und mir völllig fremden, nie gehörten Sprache und teils in unbekannten Harmonienabfolgen, Phrasierungen und Rhythmen. Auch ihre Freunde und Gäste schienen entzückt, einige stimmten mit ein und wir wurden Zeugen kaukasischer Feierfreude. Ich war beeindruckt. Unser Tisch entfernte sich von der anfänglichen Interpretation, Zaungäste einer Mafia-Familienfeier zu sein.
Schließlich wurde getanzt. Die klassisch-griechische Schönheit tanzte, als würde sie schweben und zu meiner Verwunderung tanzte auch die alte hutzelige Frau und zwar mit einer Energie und Eleganz, die ich bei ihr keinesfalls vermutet hatte. Sie ging tief in die Knie, machte Pirouetten, ließ sich jedoch von keinem der Männer in einen Paartanz drängen. Anders die junge, prachtvolle Schönheit: Sie tanzte viel mit dem Mann, der eben noch als älterer von zweien auf der Bühne gestanden hatte.
Unser Tisch war inzwischen sehr betrunken und ein silbriges Licht hatte sich über den Fluß gesenkt. Vielleicht war es Mitternacht, als wir mit freundlichen Winkbewegungen an den großen Tisch geladen wurden. Man wollte uns kennenlernen. Die Kellner brachten flink noch mehr Wodka, Wein und Schampanskoje.
Ich wurde neben einen älteren Mann gesetzt, der sich als Wirtschaftsprofessor georgischer Herkunft entpuppte und mir den Grund der Feier erklärte. Die prachtvolle aufrechte junge Dame war gefeierte Ballerina am St.Petersburger Mariinskij-Theater und diese Feier richtete ihr Ehemann (der eine der rothaarigen Sänger) für Ihre Premiere aus. Er war reicher Geschäftsmann und ebenso Georgier wie sie. Sein jüngerer Bruder, der andere Sänger, erzählte mir, dass er noch Jura studiere. Ich erfuhr mit Verwunderung, dass richtige Georgier Rotschöpfe seien. Ob ich auch aus dem Kaukasus stammte? Die alte kleine Dame schließlich sei Lehrerin der Ballerina und in Tanzkreisen auch sehr bekannt.
Wir redeten über georgische Musik und sie sangen uns ihre Volkslieder vor. Danach kam das, vor dem sich Deutsche im Ausland am meisten fürchten (noch vor dem Diebstahl der Kreditkarte), nämlich die einfache und ehrliche Frage: 'Können wir auch mal Eure Lieder hören?' Nun erwies es sich als Vorteil, dass wir ja mehrheitlich - wie erwähnt - gar keine Deutschen waren, sondern stark angetrunkene Tiroler aus Wien!
Diese wussten sofort, was zu singen war und stimmten ein paar Stanzerl an. Am meisten beeindruckte die Georgier ein Lied, das eigentlich von Tirolern unterschiedlichen Geschlechts gesungen werden sollte. Es geht darin um Schwierigkeiten angesichts der die Liebenden trennenden Täler und Berge. Diese werden jedoch in dem Lied überwunden, indem sich Mann und Frau einen harmonischen Ersatzdialog liefern, von dem prinzipiell auch das Publikum in den Seitentälern etwas haben konnte.
Man muss schon zugeben, dass die Lomographen dieses Lied toll hinkriegten! Einer, ich glaube er hieß Wolfi, sang in der einen Ecke des Saals und der andere antwortete von gegenüber. Die Georgier - auch keine Flachlandtiroler - waren hingerissen und zugleich verwirrt, dachten sie doch, dass dergleichen Bergdialog-Liedgut nur bei ihnen zu finden sei! Sie lieferten sofort das georgische Pendant zu dem Tirolerlied und das gefiel nun wiederum uns wahnsinnig gut.
Das Ende von solchen Feiern verschwindet in Russland immer im Dunkel sich mehrender Erinnerungslücken, aber zwei Bilder stehen noch lebendig vor meinem geistigen Auge. Das eine ist das des tieftrunken, aber aufrecht am Tisch schlafenden Präsidenten der Lomographischen Gesellschaft, dem Speichel aus dem Mundwinkel läuft. Das andere ist das mitleidige Lächeln eines auch anwesenden israelischen Geschäftsmanns, das dieser aufsetzte, als er hörte, dass die Lomographen bei ihm nur 10.000 Stück Lomo-Wodka in Joghurtbechern in Auftrag geben wollten.

Lenin
04.11.2001, 14:18
@Andrea Maria
Das Meer am Hotel Pribaltijskaja ist nicht zum Baden! Ein Bekannter, der in einem der das Hotel flankierenden Plattenbauten wohnte, kaufte sich nach entsprechenden Zeitungsmeldungen einen Geigerzähler. Dieser bekam genau dort (also vom Hotel zum Meer und dann ein Stückchen rechts) die lautesten Knatteranfälle. Das erklärt vielleicht auch das Fluoriszieren des Wassers und die Vorsicht der Tiroler?!?
Wie geht es IHNEN heute?

Walter Schmidtchen
04.11.2001, 14:27
Andrea kann nicht antworten, sie ist für 2 Wochen nach USA gefahren, ich kann aber etwas beisteuern:
Sie war die Präsidentin der Unterwasserlomografischen Gesellschaft, deshalb vielleicht der Sprung in die nukleare Brühe

vir
04.11.2001, 18:52
Betreffend die kyrillischen Buchstaben, der guten Ordnung halber:
Büro: lesbar (Windows NT, Internet Explorer)
Heim: nur Fragezeichen (Mac OS9/Netscape Communicator)
Interessanter Strang, bin aber noch nicht ganz fertig.

DonDahlmann
04.11.2001, 19:01
Sagen Sie mal, Virchow, sind Sie sowas wie eine Bewertungsmaschine? Müssen Sie zwanghaft alles gut oder schlecht finden, und es auch noch allen mitteilen? Können Sie nicht einfach mal auf Dinge außerhalb einer Bewertung Bezug nehmen?
Nur so eine Frage.

vir
04.11.2001, 19:04
Nein, DonDahlmann, wieso?
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Omnia vincit amor

DonDahlmann
04.11.2001, 19:08
Dachte ich mir

Lenin
29.11.2001, 20:15
@ Andrea Maria
Wie geht es IHNEN heute?

Andrea Maria
29.11.2001, 21:14
Ich denke gerade an St. Petersburg. Draussen bei mir hier in Wien regnet es warm.

Toni Bock
30.11.2001, 19:20
Aus den Beiträgen geht hervor, dass Andrea Maria in Wien wohnt, dass ja in Österreich liegt. Dort ist man es meines Wissens gewöhnt, in radioaktiven Lösungen zu baden. Der Ort Gastein erhielt genau aus dem Grund den Titel 'Bad'. Mir ist bis heute verschlossen geblieben, warum ein Bad in radioaktivem Wasser in den meisten Teilen der Welt auf Ablehnung stößt, dem Gasteiner Tal aber zum Ruhm und Ehre verholfen hat. Es wäre doch prima, wenn man klären könnte, woraus diese unterschiedlichen Verhaltensweisen resultieren. Vielleicht liesse sich die touristische Attraktivität einiger russischer Gegenden erheblich steigern und man würde schon bald von Bad St. Petersburg sprechen.

Lenin
02.12.2001, 08:10
Das hat im Falle von Bad Gastein etwas mit einem schwach radioaktiv strahlenden Isotop (Radon?) zu tun, welchem sich Kranke in einem Bergwerk aussetzen. Nach dieser Bestrahlung werden verschiedene Erkrankungen besser. Ein Freund von mir leidet an der Bechterewschen Krankheit und erfährt in Bad Gastein im Rahmen jährlicher Kuraufenthalte Linderung. Einmal fuhr er sogar mit dem vormaligen deutschen Bundespräsidenten von Weizsäcker mit der Bergbahn ein, ein anderes Mal traf er Herrn (Dr.) Kohl beim Spaziergang. Man sieht, allerhöchste Kreise vertrauen der Gasteiner Heilkraft. In St.Petersburg wird man eher krank, daher meine besorgte Frage an Frau Dusl. Ich bin gerade in Amerika, daher die seltsame Posting-Zeit
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Hab' mich nur umgeschaut, um zu schauen,
ob sie sich umschaut, um zu schauen,
ob ich mich umschau'

Lenin
02.12.2001, 08:16
Um von 'Bad' St. Petersburg zu sprechen, würde natürlich ein Ukas von Herrn Putin genügen, völlig unabhängig von der Heilkraft der Stadt.
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Hab' mich nur umgeschaut, um zu schauen,
ob sie sich umschaut, um zu schauen,
ob ich mich umschau'

Mariola Brillowska
02.12.2001, 09:21
Ganz viele Politiker sind klein. Hier hieß es vor Monaten Schröder fährt Schltten mit Putin. Sie unterhalten sich über ich sage mal Absätze und neue Gesätze. Kleine Männer müssen ab demnächst, wenn das Euro was bringt, sich gelohnt hat und Extravaganzen erlaubt sich, die kleinen Männeleine müssen Hihg Hells tragen. Gesätzlich abgesichert. Sonst kommen kleine Männer nicht in Germany rein und nicht in Rußland.
Ich frage mich warum Lenin Lenin ist. Erst seit dem Putin Beitrag oder schon vorher? Aber weiß er solange Beitärge schreibt, dann ist er doch lenin. Von dem weiß ich daß er beim Lesen aussah, als blätterte nur die Seiten um. Wie ich die langen Beiträge. Diese langen Beiträgen machen mich kaputt. In der Schule und jetzt für Filmbrange, da muß ich immer die Kurzsynopsis abgeben. Alle lesen immer nur die Kurzfassung. Die Moderatoren sollten zwischendurch zusammenfassen, was bislang geschah...

Elpenor
02.12.2001, 11:08
Ich weiß auch nicht was geschah, so Eindrücke,dann wieder weg, vielleicht letzten Monat gelegen in Jauchegrube, dort hunderte Männer hoben den Kuhmist, Kühe sollten mehr Stilletos tragen, erleichtert die Identifizierung, letztens rannen einige zu der Nachbarweide, so ein Durcheinander, wenn die Stilletos gegen die Euter treten und die Milch nicht mehr haltbar machbar ist. Ich hatte mal einen Freund in Armenien, der bestellte seine Milch nur in Asachtan, Konfusion, letztendlich sollte man Doggen damit beauftragen, zur Not süße Schäferhunde mit rosa Windeln.

Mariola Brillowska
03.12.2001, 01:38
Madame Elpnor scheint auf dem Lande zu hocken, wo man sehr früh aufsteht. Gestern zauberte in Oldenburg der Prestidigitator manuel Muerte um 10 Uhr morgens für eine Bauernfamilie zum 50 Geburtstag der Krebskranken Patronin. Ich halte Landleben auch in Armenien für nicht inspirierend. Aber wer mich besseres belehrt. Viele Schreiber leben in der Ödnis und es kommt trotzdem dabei was raus. Bei uns in der Stadt da hauen sich die Menschen die Köpfe ab. Jeden tag ist ordlich was los. Einer kippt um, weil ihm sein Freund gerade die Kehle durchscheniden wollte. Ist zum Glück nicht tief gewesen. Und ich drehe durch weil mir die ganze Welt zur Galle wird. So eine Depression. Dunkle Tage, dunkle Seelen. Aber ich glaube immernoch besser als unter Putin. Außer daß Limonov behauptet, der Westen kann nicht lieben. Da ist was dran. Ich glaube ich packe meine Koffer für eine kleine Reise in den Osten. Mal sehen wie weit ich kommen werden. Liebe Elpnor und du fahr in die Großstadt und geh ins Kino. Das geilste ist gerade ANDY WARHOLA Dokumentarfilm von Stanislaw Mucha. Viel Landbilder aber so humorvoll. Ach, Humor. Das ist die Tablette die ich heute brauche. Humor und Geld. Her damit!

Lenin
03.12.2001, 01:38
'leniwyj' heißt faul. Immer schon.
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Hab' mich nur umgeschaut, um zu schauen,
ob sie sich umschaut, um zu schauen,
ob ich mich umschau'

Lenin
03.12.2001, 01:38
caradiert, da nicht zum Thema.
(Beitrag wurde von Lenin am 02.12.2001 um 21:33 Uhr bearbeitet.)

Mariola Brillowska
03.12.2001, 01:38
nein ich habe mich vertan entschuldigung das ist der putinb strag. Gemein ist wenn man einem blinden eine Kinokarte schenkt und fies aber ist wenn das ein stummer film ist.

Lenin
12.05.2002, 21:47
Die gefeierte Ballerina am St.Petersburger Mariinskij-Theater, die ich in meinem Posting vom 03.11.01 erwähnte, heißt übrigens Irma Nioradse (http://www.irmanioradze.ru/eng/about.htm), wie ich gerade beim Stöbern entdeckte.

Lenin
21.02.2017, 11:40
Erwähnte ich schon, dass einer meiner holländischen Vorfahren, Jan Hovy, ab 1704 in "Sankt-Piter-Boerch" (wie die Stadt damals hieß) lebte? Wahrscheinlich. 1743, während des Zweiten Nordischen Kriegs, starb er in Kronstadt auf Kotlin vor St.Petersburg, wo die russische Flotte ihren Stützpunkt hatte. Die Familienchronik behauptet, dass er Leibarzt von Peter dem Großen war. Aber die Suche im Internet ergibt sich da wenig.
https://nl.wikipedia.org/wiki/Hovy_(geslacht)

honz
21.02.2017, 19:02
Nein, erwähntest du nicht. Aber schön, daß du mal wieder vorbeischaust. Aber habe ich in diesem Jahr schon erwähnt, daß mein schottischer Cousin zusammen mit John Cleese Jura in St. Andrews studiert hat? Ich glaube nicht. Letztes Jahr aber auch nicht.