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Thema: Semmelrogge, Martin (ca.1982/83)

  1. #13
    Abebe Lowumbo Avatar von joq
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    Irre. Man wünscht sich Ellmau zurück manchmal. Das war harmlos.
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  2. #14
    Moderater Avatar von Murmel
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    Ellmau war ein Fake. Das hier ist leider bitterer Ernst. Genau wie der Spast mit der Hanschgeschichte.

  3. #15
    Abebe Lowumbo Avatar von joq
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    komm, das Hanschding ist aber besser als dieser Nullmüll hier.
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  4. #16
    Moderater Avatar von Murmel
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    Ja, aber es saugt auch schwer. Könnte unter "Wie ich mal Werner Hansch verarschen wollte und er dann anrief" laufen. Also, potenzieller Buchstoff, vom Titel her. Aber hat mit Paparazzi nichts zu tun und ist auch relativ ärmlich vom ganzen Klang. So Siitzbubenhaft. Bäh. Aber besser als das hier. Ja.

  5. #17

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    Ich mag "Späsken" nicht und "ne halbe Stunde mit" auch nicht.

  6. #18
    Avatar von Benzini
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    War nur Spass.

  7. #19
    Member Avatar von George Duck
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    Weils grad so lustig ist hier:

    Semmelrogge, Martin (keine persönliche Begegnung)

    Es mag im Sommer 1997 gewesen sein. Ein Studienkollege hatte mir einen Job bei den Bavaria Film Studios in München verschafft: Führer bei der Bavaria Film Tour.

    Die Erinnerung geht so: In der Tram noch schnell Fakten über Das Boot auswendig lernen. Die unendliche Geschichte, bereits widerlich geworden, wiederum memorieren. Der Widerwille schlug regelmäßig in Ekel um angesichts der leibhaftigen Gestalt des Drachen Fuchur (oder so, dieser fliegende weiße Hund jedenfalls), von welchem allerdings nur der disneyartige Hundekopf überdauert hatte und hydraulikbetrieben vor und zurück wackelte, per Knopfdruck in Bewegung gesetzt von mir, dem Guide, indem ich dort Touristen zum Ritt auf dem Drachen verhelfen sollte.

    Dieser Ritt begann regelmäßig mit der Fahrt auf dem lustigen Motorzug, acht Anhänger und vorne der Fahrer und ich, darauf zu achten war, dass keiner der Gäste aus dem Waggon fällt. Auch sollten stürmende "Marienhof"-Fans aufgehalten werden. Das Problem bei den Besuchern waren aber nicht diese, sondern die Besoffenen.

    Es war damals offenbar möglich, per Kombiangebot, in München erst ein Fußballspiel zu besuchen und dann den Bavaria Film Park. An manchen Wochenenden wankten und drängten so viele Menschen über und durch das Studiogelände, dass wir aufgefordert wurden, "sportlich" zu führen, was bedeutete: in nur zwei Dritteln der Zeit.

    Die Kolleginnen und Kollegen waren sehr eitel. Alle waren sie überzeugt davon, hier unbedingt entdeckt werden zu müssen. Vielleicht ist einer von ihnen heute Anheizer bei Jürgen Fliege. Ich war einer der Jüngsten und durfte nie richtig dabei sein, zu der Zeit fing ich mit dem Rauchen an.

    Auf der Hälfte der Tour, dort, wo der Nachbau des Unterseebootes aus "Das Boot" zu sehen und begehen ist, also kurz davor, gibt es eine Baracke, in welcher den Gästen ein kurzer Zusammenschnitt aus dem Film gezeigt wird und etwas über die Produktion. Die Gäste durften sich setzen, dann drückte ich einen Knopf, der Raum wurde dunkel und der Film fing an. Und ich hatte Pause.

    In einem Nebenraum gab es Leberkässemmeln zu essen. Es war so: wenn ich aus den Lautsprechern im Zuschauerraum Martin Semmelrogge das Wort "Probealarm" sagen hörte (er sagt es wie "Proweallaam"), dann hatte ich nach der Semmel noch Zeit für eine Zigarette.

    Ich habe den Mann insofern in bester Erinnerung.

  8. #20
    Verplemper Member Avatar von Pond
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    unter der Anflugroute zur Landebahn des Frankfurter Flughafens
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    Mir geht es genau umgekehrt, bis vor ein paar Tagen hatte ich vergessen, daß ich Herrn Semmelrogge auch schon mal traf.
    Vor ungefähr 10 Jahren arbeitete ich am Flughafen in verschiedenen Buch- und Zeitschriftenläden, die über den ganzen Frankfurter Flughafen verteilt waren. Dort kaufte Martin Semmelrogge ganz unspektakulär eine Biographie über Woody Allen, auf englisch, wenn ich mich recht entsinne. Wir plauderten und lachten noch ein bißchen, ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, über was. Es wird belanglos gewesen sein.
    Der Laden jedoch blieb mir unter anderm deshalb in Erinnerung: Ein Kunde hat es mal geschafft, in den ca. 2 Metern Breite des Ladens so viel Anlauf zu nehmen, daß er mit vollem Schwung an eine gläserne Wand prallte. Es gab einen Riesenschlag. Der Kunde blutete zum Glück nicht, aber ich weiß bis heute nicht so genau, was ihn dazu brachte. Die Wand war zwar durchsichtig, aber ganz offensichtlich keine Tür, und selbst wenn es eine mit automatischer Öffnung gewesen wäre, wäre er auch drann gedonnert.

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