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Strang: Hässler, Thomas (Der Fußball-Star durchlebt die Hölle in einer Sauna)

  1. #1
    MaybachMember
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    Hässler, Thomas: Der Fußballer durchlebt die Hölle - in einer Sauna (Olli-Kahn-Remix)

    Keine Ahnung, ob diese Begebenheit hierher gehört. Der von mir paparazzte Erkenntnisertrag ist leider nur sehr gering, und auch auf packende Dialoge, rasanten Wortwitz und bestürzende Erkenntnisse wartet man vergebens. Genau genommen hat die Person, von der hier die Rede ist, eigentlich gar nichts gesagt, jedenfalls nichts richtiges. Der phonetische Mehrwert der hier beschriebenen Episode beschränkt sich auf ein sanftes „Hm“ sowie auf einen Laut, den ich erst noch klassifizieren muss. Ich weiß nicht, ob das genügt. Andererseits erscheint mir das schüchterne, aber dennoch geschmeidige Verhalten der betreffenden Person in einem derartig schnuckligen Kontrast zu der geläufigen öffentlichen Wahrnehmung dieses Menschen, dass ich einfach mal drauflos poste, auch auf die Gefahr, mir ein herzhaftes „Thumbs down“ der Gemeinde zu fangen. Also. Es geht um Thomas Hässler.

    Eigentlich dachte ich, Thomas Hässler sei ein Fußballer der lauten Ausprägung. Jedenfalls fallen mir bei dem Namen in erster Linie Bilder ein, auf denen er mit aufgerissenem Mund und nachhaltiger Zeigegeste irgendwelche Kommandos und Befehle zu seinem Teamkollegen brüllt. Ein Leitwolf, ein Anführer. Einer, der zudem die Gabe besitzt, das Spiel „lesen“ zu können, was immer das auch bedeuten mag. Geschätzt. Anerkannt von den Mannschaftskameraden, gefürchtet vom Gegner. So einer lässt sich nichts gefallen. Geboren, um den Ton anzugeben. Ich bewunderte Thomas Hässler.

    Heute weiß ich: Hässler ist anders. Nein, kein Weichei. Eher ein Mensch von einer gewissen defensiven Beobachtungsgabe und einem ganz sanften Adaptionsvermögen. Wunderbar. Und so ganz anders, als ich dachte.

    Es war in der Hotel-Sauna, an einem öden Kongressnachmittag. Verhaltener Betrieb – das übliche Publikum eines gehobenen Kettenhotels. Keine Kindersitz-Vertreter, eher Key-Account-Mänädscher mit 5er-BMW und Breitling-Chronograph. Keine Grüppchen. Grüppchen nerven immer in der Sauna, erzählen schwitzend von Schnapsgelagen und penetranten Kollegen. Außerdem kratzen sich männliche Grüppchenmitglieder in der Sauna häufiger am Sack als Solo-Sauner.

    Ich liege auf meinem Plastikstuhl und blättere gelangweilt in einer 6 Wochen alten, durchgerunzelten Sport-Bild, den Eingang im Blick. Plötzlich öffnet sich die Tür, und ein eher klein gewachsener Mann mit ausgesprochen athletischem Körperbau tänzelt herein: Thomas Hässler! Anscheinend ist sein Entschluß, die Sauna aufzusuchen, eine spontane Entscheidung gewesen, denn er wirkt mangelhaft vorbereitet auf diese Unternehmung: in der rechten Hand hält er ein Plastikfläschlein mit der aufdringlich parfümierten Duschgel-Shampoo-Melange aus dem Hotelzimmer, mit der linken Hand petzt er ein auffallend winziges Handtuch zusammen, das er um seinen Unterleib geschlungen hat. Die Handtuchkanten klaffen unterhalb der Petzstelle deutlich auseinander und geben den Blick frei auf Hässlers Oberschenkel. Das sind vielleicht Apparillos! Jedenfalls muss ich unweigerlich an den TV-Moderator Kai Pflaume denken, der mir mal erzählt hat, dass er in seiner Studienzeit zum „Mister Oberschenkel“ der Uni Magdeburg gewählt worden war.

    Unentschlossenen, aber dennoch federnden Schrittes schiebt sich Hässler an der Wand mit den 4 Sauna-Türen vorbei und studiert dabei aufmerksam die kleinen Schilder, die an den Eingängen angebracht sind und Aufschluss geben sollen über Art und Wirkweise der jeweiligen Saunen. Hässler entscheidet sich für die finnische Sauna: „Der Klassiker. 90° und eine niedrige Luftfeuchtigkeit sorgen für ein ursprüngliches Sauna-Erlebnis.“ Hässler quittiert’s mit einem knappen Kopfnicken und betritt die Mutter aller Saunen.

    Wenige Augenblicke folge ich dem Fußball-Star. Ich erkenne beim Betreten, dass ich es bei Thomas Hässler mit einem Sauna-Obensitzer zu tun habe: er hat sein Liliput-Handtuch ausgebreitet und sitzt fast schon übertrieben aufrecht. Außer uns beiden ist eine üppig bepolsterte Mittdreißigerin anwesend, die sich auf ein graugrünes XXL-Badetuch drapiert hat und eine fernöstlich anmutende Haltung angenommen hat: so eine Art Lotus-Sitz, leicht nach vorne gebeugt, die Handgelenke auf den Knien, und die sachte geöffneten Handflächen zeigen nach oben. Ommmmmm. Zu meinem Bedauern muss ich erkennen, dass in Gegenwart dieser fundamentalistisch anmutenden Dame kein kerniges Männergespräch über Dribblings, Strafraumdramatik und Siegestaumel möglich sein würde. Zu dumm.

    Das Unheil naht dann einige Minuten später in Gestalt eines schmächtigen Jünglings, der nassforsch – „hallooooooo!“ - in die bis dahin gedämpft vor sich hin knarzende Sauna gepoltert kommt, sein Handtuch auf die mittlere Saunabank wuchelt (wucheln inf.: lässig aus dem Handgelenk einen Gegenstand, vorzugsweise ein Handtuch, auf eine Saunabank werfen), eine hölzerne Kopfstütze zurechtrückt und sich unter stoßartigem Stöhnen langflätzt. Hässler schaut nach unten. Ich schaue zu Hässler. Der Nassforsche schließt die Augen. Kein brother in arms, um hier endlich mal die Fußballflagge zu hissen. Nicht mein Tag.

    Dann plötzlich die ranzig-scharfe Stimme der Meditiererin: „Darf ich Sie was fragen?“, schießt sie in Richtung des liegenden Jünglings. „Hm?“ – „Sind Sie zum ersten Mal in einer Sauna?“ – „Öh, nee, also, äh, ich....“ – „Dann sollten Sie wissen, dass in der Sauna jeglicher Körperkontakt mit dem Holz strikt vermieden werden sollte“. Uh. Stille. Der Jüngling hat sein Handtuch derart unsorgfältig gewuchelt, dass gut die Hälfte seines verhalten schwitzenden Oberkörpers sowie seine kompletten Unterschenkel das schiere Holz der Saunabank kontaktieren. Mit fahrigen Bewegungen dreht der Sünder sein Handtuch um 90 Grad und legt sich mit angewinkelten Beinen darauf. Ein prüfender Blick: kein Haut-Holz-Kontakt mehr. Schluck.

    Plötzlich nehme ich eine schüchterne Bewegung von der oberen Saunabank wahr. Thomas Hässler hat offenbar entsetzt festgestellt, dass große Teile seines Fußballer-Körpers verbotenerweise Holzkontakt haben: seine Füße und ein Stückchen Po. Mit einer unglaublich spannungsreichen Zeitlupen-Bewegung zieht Hässler nun die Beine an seinen Körper heran – rasch genug, um nicht als nächstes Anranz-Opfer der Sauna-Polizistin abgeschossen zu werden, und bedächtig genug, um nicht durch Bewegungshektik unnötige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Hässler legt die Arme um seine Unterschenkel und zieht die Beine fest an seinen Oberkörper. Die Haut an seinen Knien wird ganz weiß, und seine Oberarm-Muskulatur zittert ob der gewaltigen Anstrengung. Hässlers Körper steht unter Hochspannung. Pressen, Hässler, pressen! Sein Körper zittert auf dem viel zu kleinen Handtuch.

    Dann wieder, ohne Vorwarnung, die Saunapolizei zum Jüngling, nachtarockend: „Das Holz saugt den Schweiß sofort ein. Ist unhygienisch“. Ich spüre: das hier ist noch lange nicht vorbei! Denn Thomas Hässler beginnt nun zu schwitzen, und Schweißtropfen von beachtlicher Größe kullern über seine Schulter. Halten kurz inne. Und fallen dann – trooooopf – auf die darunterliegende Saunabank. Schweiß! Auf Holz! Ich kann kaum hinschauen.

    Schweigen. Trooooopf. Schweigen. Jetzt bemerkt auch Hässler sein verfassungswidriges Transpirieren. Schaut verstohlen zur Sauna-Polizei. Nix gemerkt. Noch nicht. Hässler schiebt seinen Kopf nach vorne, stülpt sein Kinn über seine blutleer gepressten Knie. Deutschlands mutiger Flankengott sieht aus wie ein Rollbraten ohne Schnur drumrum. Ein Körperkunstwerk! Eine Skulptur! Aber anscheinend ist immer noch ein wenig Luft zwischen seinen zusammengepressten Körpergliedern. Muss auch, denn die Schweißtropfen fallen immer noch – auf Holz! Knapper immerhin, aber eben doch: Holz! Heilige Veronika mit dem Schweißtuch, bitte für uns!

    Hässler krümmt seinen Rücken weiter. Schiebt den Hals weiter nach vorne. Durch das leichte Zittern seines Körpers wird die Runtertropf-Tendenz der Schweißtropfen befördert, die seinen Rücken nun mit einer gewissen Üppigkeit besiedeln. Ich atme erleichtert auf, als der erste Schweißtropfen im Saum des Mini-Handtuchs verschwindet. Doyle, wir haben’s geschafft! Dieses Ding hier fliegt uns nicht mehr um die Ohren. (with kind permission from William Bodie)

    Nach gefühlten 30 Minuten (der offizielle Zeitnehmer berichtet später von einer Sauna-Verweildauer von 9 Minuten) verlässt Hässler kreidebleich und mit zittrigen Schritten die Sauna. Schluss, aus, Vorhang. Ich folge dem Fußballer in den Raum mit den Duschen. Eigentlich bin ich nach diesen Momenten atemloser Spannung kaum noch aufnahmefähig, aber eines interessiert mich denn doch: wie kühlt sich Thomas Hässler nach dem Saunagang ab? Ist er ein kerniger Schwallbrausen-Rambo? Ein bedächtiger Wadenguss-Abkühler? Ein softer Mid-Temperature-Cooldowner? Nichts von alldem. Hässler stellt sich noch leicht benommen unter einen wassergefüllten Holzkübel, zieht an einer Bastschnur und lässt das kalte Wasser auf seinen verschwitzten Körper pladdern. In dem Moment, als das Wasser auf seiner Haut auftrifft, verzieht er keine Miene. Lediglich ein leises, lufteinsaugendes „Schubbschubb“ kommt über seine Lippen. Mit ganz kurzen „u“s. Eigentlich ist es eher ein „Schbbschbb“. Schwer stimmlos, konsonantische Anmutung. Naja, so ein Mittelding halt. Dann dreht er sich zu mir um und sagt leise „Hm.“

    Später dann, als ich abends im Baader Café sitze und nach meinen Tageserlebnissen gefragt werde, berichte ich kurz von meinen Sauna-Erfahrungen. „Ach, Thomas Hässler hast Du gesehen? Stark. Wie ist der denn so?“ – „Schbbschbb“, sage ich achselzuckend.



    Poschdschkriptum: Erst Rehhagel, jetzt Hässler – ich möchte nun wirklich nicht, dass nun der Eindruck entsteht, ich sei Spezialist für Fußballer-Beobachtung oder sowas. Im Grunde genommen kann ich in meinem kurzen Leben auf lediglich drei Fußballer-Nahkontakte zurückblicken: auf die beiden oben erwähnten, und auf eine Begegnung mit Bayern-Torwart Oliver Kahn, der auf dem Münchner Flughafen von einem Sicherheitsmann – ganz offensichtlich ein Fan des Konkurrenz-Vereins 1860 München – aufs Übelste gefilzt wurde.

    Kahn musste seinen Laptop auspacken, und nach intensivster Inaugenscheinnahme befand der garstige Security-Mensch: Sieht zwar aus wie ein Laptop, könnte aber eine Bombe sein. Vorführen! Ging aber nicht, weil die Batterien alle waren. Höhö. Ein voluminöses Wehklagen hob an! Kahn tönte genervt: „Wissen Sie eigentlich, wer ich bin?“ – die falscheste aller Fragen, wenn man als Bayern-München-Kapitän einem 1860er-Fan gegenübersteht, und anscheinend nun der Auslöser für eine Monumental-Zwiebelung des Bayern-Keepers. Der Securitaner bestand auf der Funktionsdemonstration. Kunststück, mit erschlafften Batterien. Netzteil? Im Prinzip ja, aber das hatte Kahn offenbar in seinen Koffer gepackt, und der war bereits eingecheckt.

    Knappe 15 Minuten ließ der Security-Mitarbeiter den Fußballer aufrichtig schmoren. Während dieser Zeit wendete der Beamte den Laptop immer und immer wieder, allerdings sichtlich gelangweilt. Zum Schluss kratzte er ein wenig mit dem Fingernagel des rechten kleinen Fingers zwischen dem „z“ und dem „u“ auf der Laptop-Tastatur herum – offenbar eine urbajuwarische Geheimmethode, um Torwart-Laptops von Splitterbomben zu unterscheiden. Dann erst durften Kahn und der Laptop durch die Sicherheitsschleuse.

    Später setzte ich mich neben Kahn an die Theke der kleinen Kaffeebar in der Abflughalle und blätterte mit obstinat gedämpften Gestöhne und verhaltenem Mitdirigieren in einer Taschenpartitur von Robert Schumanns Klavierkonzert, was Kahn zu der Frage hinriss, ob ich jetzt in diesem Moment die Musik „richtig so innen hören“ würde. Bemerkenswerte Frage für einen Fußballer, oder? Wir plauderten eine Weile sehr angeregt über Rezeptionsmuster und Verarbeitungsphysiologie von Sekundärwahrnehmungseffekten unter besonderer Berücksichtigung der Klangfarbenimagination.

    Seitdem erzähle ich diese Begebenheit immer dann, wenn mir jemand das überhebliche Klischee aufdrücken möchte, Fußballer seinen alle dumm. Die einzige Gegenanzeige habe ich lediglich von der Mutter meiner Ex-Freundin. Die war Oliver Kahns Kunstlehrerin in Karlsruhe und behauptete, Kahn sei „extrem fußballfixiert“ und für den schulischen Unterricht nicht zu begeistern gewesen. Was Wunder. Außerdem soll er bereits in jungen Jahren einen goldmetallicfarbenen Mercedes gefahren haben. Das muss man sich mal vorstellen!

    Schließlich wurde unser Flug aufgerufen; ich und Kahn samt Laptop trotteten schweigend zum Gate, begleitet von herzhaftem Gegaffe einer hawaiihemdigen Pauschali-Truppe. Das Gefährlichste, was dann nachher an Bord der Maschine nach Frankfurt war, dürfte das wildgemusterte Sakko von Uli Stielike gewesen sein. Der Flug war ruhig, lediglich bei der Landung hoppelte es ein wenig.

    Poschdposchdskriptum: Beim nochmaligen Durchlesen fällt mir auf, dass gerade die Hässler-Geschichte überhaupt keinen Drive hat. Kein Stück. Ich lasse es aber trotzdem so, weil ich denke, dass die kontemplative Verhaltenheit dieser Sauna-Situation dadurch ein wenig vermittelt werden kann. Es mag diese spezielle Atmosphäre gewesen sein, die die pazifistische Reaktionsweise des Fußballers evoziert hat.

    Ich gelobe: ab sofort nie wieder ein Fußball-Papaposting von mir!
    Geändert von Valmont (20.04.2002 um 23:40 Uhr)

  2. #2
    Verplemper Member Avatar von Pond
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    Lieber Valmont,
    spontan dachte ich, daß Drive und Sauna sich sowieso ausschließen, mir wurd nur total schwummerig als ich mal saunte. Aber die Geschichte braucht auch keinen Drive, finde ich. So ist sie nach meiner Meinung ganz wunderbar.

    Und ich hätte gern - wenn möglich- eine Beschreibung von Stielekes Sakko.

  3. #3
    MaybachMember
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    Ein Foto habe ich leider nicht parat. Sollte es aber geben in den Tiefen des Internetz. Im Tages-Anzeiger (CH) gibt's ein schönes Interview mit Stielike zu diesem Thema:

    Für die bis anhin grössten Schlagzeilen sorgten Sie bereits bei Ihrer Präsentation als Bundestrainer durch den DFB: Sie trugen ein, gelinde ausgedrückt, unpassendes Jackett.

    (Er lacht.) Nicht nur das Sakko, auch die Kombination mit der Krawatte hat mich selber geschockt, als ich mich danach im Fernsehen gesehen habe. Das war zu grell, zu auffallend. Wenn der Guildo Horn so daherkommt, dann ist das okay. Aber ich . . .

    Wie kam die Kleiderwahl zu Stande?

    Es ging an jenem Nachmittag alles drunter und drüber. Meine Frau war nicht zu Hause, und da habe ich mir diese Kombination selbst zusammengeschustert. Und ich muss gestehen: Da kann man mehr draus machen . . . Aber die Resonanz, die mein Outfit ausgelöst hat, ist unglaublich. Noch heute verulkt mich Harald Schmidt. (Er lacht.) Ich für meinen Teil denke: Lieber ein gross kariertes Sakko als ein kleinkariertes Hirn.

    Und genau jenes Sakko hatte er an. Wenn auch mit einem weißen Hemd. Dezent, dezent!

  4. #4
    MaybachMember Avatar von Herr Uffelmann
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    Valmont, Fußball hat mich nie erreicht, interessiert mich nicht die Bohne und ich würde mit viel Glück Kahn erkennen, Hässler könnte in der Sauna Purzelbäume schlagen, ich würde nicht mal merken wer da rumkullert.
    Und trotzdem funktioniert Ihre Geschichte sogar bei mir.

    startet mit drive ins Wochenende, der

  5. #5
    MaybachMember
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    Grrrrr! Trotz aggressivem Googeln gelingt es mir nicht, ein Foto von Stielike im Brechreiz-Sakko im Netz aufzutreiben. Gibt es am Ende doch noch die Großzensur in Deutschland? Naja. Dafür habe ich ein sehr schönes Zitat von Horst "ich sach ma" Hrubesch gefunden: "Das muss man jetzt alles erst mal Paroli laufen lassen" (ZDF, 12.6.2000)

  6. #6
    Member Avatar von chuck
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    Ach, Valmont, da müssen Sie aber noch dazulernen bei so einem Posting. So geht es wirklich nicht: Der Beitrag passe nicht hierher, heißt es, die spannenden Dialoge würden fehlen, überhaupt hätte die Person gar nichts gesagt und so weiter - man wird der Textlänge gewahr, erwartet mühseliges Geschwafel, riecht den Schweiß des Autoren, runzelt die Stirn und fängt lustlos an zu lesen.

    Und dann? Alles leere Versprechungen! Ein Vollblut-Erzähler! Ein präziser Beobachter! Ein uneitler Formulierer! Kein Drive? Pha!

    Jetzt dürfen Sie sich nicht über eine Lob-Lawine beklagen.

  7. #7
    Weber Member Avatar von Herr Weber
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    Besser als das Kicker-Sonderheft!!

    Dicker als die Schenkel von Gerd Müller!!

    Sehr schön!!

  8. #8
    Avatar von Benzini
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    Bis auf das eitle Understatement-Intro ein Film mit Überlänge bei dem man nicht durchschläft.

  9. #9
    Lady Member Avatar von Tigerin
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    Gleich drei schöne Geschichten in eine gepackt. Ohne einen der Geschilderten zu kennen, habe ich sie sehr gerne gelesen. Das Sauna-Gefühl stellt sich plastisch sofort ein.

  10. #10
    [Member] Avatar von Herr Cohn
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    Ich würde nicht mal Kahn erkennen, weiß kaum, wer das sein soll. Aber Ihre Geschichte ist Klasse, Valmont! Sie können ja so richtig aus dem Vollen abschweifen, Sie Lebemann.

  11. #11
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    Hinreissend. Da wippt mein fußballbegeistertes Herz vor Freude über so viele schöne Geschichten, Herr Valmont. Ein Kenner und Könner, was?

  12. #12
    Member Avatar von frosch2
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