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Thema: Breshnew, Leonid (der kalte krieg in langenhorn)

  1. #1
    Member Avatar von mart
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    dies ist eine geschichte aus meinem leben, die ich gar nicht erinnern dürfte. ich war schließlich erst ein paar jahre alt und das auge für große persönlichkeiten aus politik und weltgeschichte noch gänzlich ungeschult. aber wahrscheinlich war es die eindrucksvolle staatskarosse, die von schützenden polizeiwagen umrahmt die langenhorner chausse richtung norden rollte und sich non-deletable in mein gedächnis einbrannte - die erste der mittlerweile zahlreichen politikerbegegnungserinnerungen.
    nun gibt es ja bekanntlich viele politiker, (sogar viel zu viele), aber der inhalt der karosse gehörte zu den schweren kalibern der nachkriegsära und deswegen soll diese erinnerung nun direkt aus meinem hirn niedergeschrieben und mit euch geteilt werden.
    zurück also in den mai 1978. mitten in die heißen zeiten des kalten krieges. ein paar kumpels und ich laufen stadteinwärts die langenhorner chaussee entlang als kurz vor der kreuzung zum foorthkamp die besagte staatkarosse auftaucht. aber: keine jubellangenhorner am rande der straße, kein konfetti, keine neugierige menschenmenge. nur wir und die staatskarosse. lange rede kurzer sinn: in dem moment, indem der wagen an uns vorbeifährt, blicken die augen des kalten krieges auf uns: leonid breschnew schaut aus seinem limousinenfenster auf die wunderbare welt der westlichen mittelklassen-vorstadt mit ihren kleinen jungs am wegesrand. der leonid befand sich übrigens auf dem weg zu helmut schmidt, einem der bekannteren söhne langenhorns, zu dem es natürlich auch noch ein bis zwei geschichtchen gäbe.. aber eigentlich sollte man angesichts der viel zu vielen politiker nicht noch viel zu viele politikergeschichten in die welt setzen. also ersteinmal tschüß.
    ------------------

  2. #2
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    Und ich besitze 3 Originalfotos von Leonid Breschnew, neben James Carter, in Wien fotografiert, auf dem Flohmarkt erworben. Ich fragte den türkischen(?)Verkäufer, ob er wisse, wer die seien, er meinte: ' Griechen!'

  3. #3
    Member Avatar von mart
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    da ist der leonid ja ganz schön viel herumgekommen. ich muss aber sagen, dass ich schon bei diesem geschilderten ereigniss dachte: wer solche augenbrauen trägt, muss ein russe sein. als ich dann älter wurde, haben meine auch ganz gut zugelegt. irgendwann kamen die bilder von theo waigel hinzu und schon war das ganze schöne russenvorurteil futsch.

  4. #4
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    Zudem war er, glaubich, strenggenommen Ukrainer.

  5. #5
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    Glaub ich auch. Frau Maisch hat von ihm geträumt, ja?
    (Beitrag wurde von pinkas am 27.03.2001 um 17:16 Uhr bearbeitet.)
    (Beitrag wurde von pinkas am 27.03.2001 um 18:09 Uhr bearbeitet.)

  6. #6
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    Aus irgendeinem Grund träumte mir einmal, ich läge mit Breschenew im Bett und er hatte einen Herzschrittmacher. Und aus irgendeinem Grund habe ich das bis heute nicht vergessen.
    Das war auch zu Zeiten des kalten Krieges und es war kein erotischer Traum.
    Aber auf eine gewisse Weise habe ich dann Breschenew doch auch getroffen, oder?

  7. #7
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    Also wenn Träumen auch zählt, dann kann ich ja vielleicht doch mal meine einzige Prominentenbegegnung beisteuern, auch wenn sie unangenehm ins Groupieske lappt. Ich bin, wie oha zu sagen pflegt, Gesichtslegasthenikerin und daher ein hoffnungsloser Fall beim Prominentenspotting. Ich finde es schon schwierig genug, Freunde und Bekannte wiederzuerkennen. Der einzige Prominente, bei dem ich mir irgendwelche Chancen ausrechne, wäre wohl aufgrund seiner exzellenten Erkennbarkeit Herr Phettberg, dem ich aber noch nie begegnet bin.
    Neulich jedoch träumte ich von ihm, und bitte seht es mir nach, wenn ich jetzt in ranschmeißerischer Manier diese recht intime Begegnung mit jemand Prominentem schildere - es ist nun mal meine einzige.
    Ich träumte, ich sei mit Herrn Phettberg in sexuelle Handlungen verwickelt. Besser informierte Mitleser werden jetzt sagen: aha!, aber so war es gar nicht. Es handelte sich um ganz konventionelle Tätigkeiten, von denen ich manierlich schweigen will. Auffällig war dabei jedoch erstens, dass Herr Phettberg nicht, wie er immerzu behauptet, schlecht roch. Zweitens war er durchaus wohlhabend, ja, geradezu unverschämt reich, was sich auch nicht mit seinen sonstigen Behauptungen deckt. Und drittens war sein Gemächt keineswegs von jener mikroskopischen Kleinheit, deren er sich unbarmherzig rühmt, sondern ... aber auch das würde hier zu weit führen, wir sind schließlich nicht bei den Unhöflichen In-Prominentenhosen-Kuckern.
    Ich war jedenfalls enttäuscht. Nicht bitter, aber doch gelinde enttäuscht, weil das Mitgefühl, das mich bei der Lektüre der Phettbergschen Werke regelmäßig ergreift, so offensichtlich an den Falschen verschwendet worden war. Und dann wachte ich auf. oha, der ich verstört von diesem Traum berichtete, bemerkte roh, ich sei wohl die einzige Weibsperson auf Erden, in der ein nicht klein genug geratenes Gemächt Enttäuschung hervorzurufen vermöchte.
    Mir ist dieser Traum recht peinlich, und ich wollte es mir eigentlich auch um jeden Preis verkneifen, ihn ausgerechnet in diesem Forum zum besten zu geben. Aber es ist nun mal meine einzige Prominentenbegegnung. Mein Jesus Barmherzigkeit.*
    *Fußnote für Heidenkinder: So endet die katholische Beichte.
    (Beitrag wurde von Kathrin Passig am 28.03.2001 um 11:27 Uhr bearbeitet.)

  8. #8
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    Der Zeitpunkt ist günstig, Kathrin Passig, der Hermes ist momentan beschäftigt und liest gerade nicht so im Forum.
    Außerdem finde ich, man sollte einen Träume-in-denen-Prominente-drin-vorkommen Strang eröffnen.
    Ich wär auf unser blaues Wunder gespannt, das wir dann sicher erleben können.

  9. #9
    Member Avatar von mart
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    leider kann ich mich an die wenigsten meiner träume erinnern. also wäre ein forum für ich-stelle-mir-vor-ich-hatte-einen-traum-mit-höflichen-prominenten-abweig auch nicht schlecht.

  10. #10
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    Ich auch, aber wer machts auf?
    Ich hab nicht solche Träume, hätte aber gerne einen mit Erika Bauer, estnische Schönheitskönigin von 1991, die aussieht wie Linda Blair in 'Der Exorzist', ungefähr in der Phase, wo sie grün spuckt.

  11. #11
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    Wir könnten den Strang auch mischen, was meint ihr? Echte Träume und Wunschträume mit, von und über Prominente.
    Ich machs gern,die Eröffnung, wenn ihr wollt. Aber vielleicht ist das ja eher Moderatorenarbeit?
    Vor zwei Tagen hatte ich übrigens tatsächlich einen Traum, in dem der Raab Stefan einen kurzen Auftritt hatte. Also wenns jemand interessiert.Ich meine für den possiblen neuen Strang. Ist nur wenig peinlich, der Traum.

  12. #12

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    liebe andrea,
    bevor dein traum in vergesenheit gerät.. rüber mit ihm in den stefan raab strang. da zählt er auch! ansonsten ist die idee mit den prominenten-träumen einen versuch wert... führt die gespräche dann fast schon ins angenehm surreale...

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