Werte Infoelite,
bist Du mit Elite Trinkjoghurt verwand?
Interessiert,
Beautyfullooser
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Werte Infoelite,
bist Du mit Elite Trinkjoghurt verwand?
Interessiert,
Beautyfullooser
Ich habe zwar erst die Hälfte dieser 'Diskussion' gelesen, bin nun aber zu dem Schluß gekommen, daß es eine sehr einfache und gesellige Möglichkeit problematische Geschenke wieder unters Volk zu bringen. SCHROTTWICHTELN !!!! Wie normales Nikolaus-Wichteln bloß mit den ganzen Schrott der einem so aufgezwängt wird. Schrottwichtel-treffen erfreuen sich in meinem persönlichen Umfeld immer größerer Beliebtheit .......
was ist das? wichteln?
Liebe Frau Ford. Weil ich grade da bin und mir die Schrottwichtelidee so gut gefällt, springe ich mal ein.
Beim Wichteln unterscheidet man mehrere Wichtelvarianten; gemein ist ihnen allen, daß sich eine Menge Menschen treffen und nach großem Hallo mit Geschenken davongehen. Bei Variante eins wird jedem vorher ein Spatz zugelost, und man muß dann mit der Geschenkanone auf seinen Spatzen schießen. Manchmal weiß man dabei, von wem man beschossen wurde, manchmal nicht. Bei der anderen Variante bringen alle ein Geschenk in den Sack ein. Zum Geschenkbekommen greift man dann nochmal in den Sack.
Schrottwichteln kannte ich noch nicht (obwohl das Wichtelgebirge im Geschenktbekommenland oft nah an der Schrottwichtelgrenze liegt (das Wichtelgebirge ist ein Wandergebirge)), aber das wird demnächst ausprobiert. Nur, bester Zongo: da wird ja den Kram ja auch nicht los, man tauscht ihn nur um. Oder ist dem inen sin Schrott dem andern sin Wichtel?
Die Vorstellung, für ein Uli-Stein-Mauspad eine Diddl-Tasse einzuwichteln ist jedenfalls nicht schön.
(Beitrag wurde von Herr Genista am 27.04.2001 um 21:43 Uhr bearbeitet.)
(Beitrag wurde von Herr Genista am 27.04.2001 um 21:44 Uhr bearbeitet.)
Julklapp, oda?
Weil Freitag ist und damit Tag des wuchtens und um unsere Botschafterin aus Oldenburg vielleicht mal wieder hierher zu locken,
deshalb: hoch damit.
Angelika, das da über Dir war der erste Beitrag von frosch 2. Lange hat er gewartet, dass er entjungfert wird, dann war er lange weg, dann war er plötzlich wieder da (gestern), und jetzt? ist er wieder weg
Auch witzig, diesen hübschen Strang mit der dürren Ausgangsgeschichte mal wieder zu lesen. Was sich hier für seltsame Gestalten tummeln: Been, Bobbes, Zongo, Wuggi, Cologneobserver und beautifulloser. Und Kathrin Passig hat noch ganz viel geschrieben
Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts versah ich gemeinsam mit einem Kollegen meinen Zivildienst in einer evangelischen Kirchengemeinde. Zu unseren mannigfaltigen Aufgaben gehörte es unter anderem, älteren, gebrechlichen Leuten zur Hand zu gehen. Eines Tages wurden wir dazu abgeordnet, den Umzug einer in Gemeindekreisen verdienten Seniorin ins Pflegeheim abzuwickeln. Das zu transportierende Hab und Gut, das in einer Handvoll Kisten und Kartons verstaut war, hatte die Tochter zusammengepackt, die es erkennbar auf die Einliegerwohnung der alten Frau abgesehen hatte. Als wir die Kisten in den Transporter verladen hatten und uns verabschieden wollten, drückte die Tochter uns mit den Worten, ihre Mutter wolle, das wir dies als Dank für unsere Dienste bekämen, ein flaches, mit einer Schnur verschlossenes Paket in die Hand.
Wir nahmen es mit und öffneten es erst in unserem Zivi-Raum, in dem wir uns zwischen Papierlager und Druckmaschine in den Arbeitspausen aufhielten. Das Paket enthielt ein etwa DIN A 3-großes Sperrholzbrett. In krakeligem Sütterlin, aber mit Filzstift (dunkelblau) hatte jemand, vermutlich die alte Frau, als Überschrift „Die Kreuzigungswerkzeuge Christi im Kopf des Hechtes“ oben an den Rand des Brettes geschrieben und doppelt rosa unterstrichen. Auf dem Brett verstreut klebten, mit Klarlack fixiert, ein gutes Dutzend mittelgroßer und kleiner Knöchelchen, die dann wohl einem Fischkopf entstammen mussten. Neben jedes Knöchelchen war, wieder in blauem Filzstift, ein Wort geschrieben: „Kreuz“, „Lanze“, „Dornenkrone“, „Hammer“, „Nagel“ gleich mehrfach, „Ysoprohr“ und einige mehr, an die ich mich nicht mehr erinnere. Das Besondere daran war, dass keines der Knöchelchen auch nur die entfernteste Ähnlichkeit mit dem Begriff aufwies, der es bezeichnete.
Das Geschenk der alten Dame bekam einen Ehrenplatz in unserem Raum, und fortan verbrachte ich bis zum Ende meines Dienstes eine nicht geringe Zeit damit, vor dem Bild über der Frage zu meditieren, was zur heiligen Scheiße das Ganze bloß solle.
Bei einem großen Treffen aller ehemaligen Zivildienstleistenden zehn Jahre später suchte ich als erstes den kleinen Aufenthaltsraum auf. Das Bild war verschwunden, weggeworfen wahrscheinlich, und im Nachhinein ärgere ich mich heute noch manches Mal, dass ich es damals nicht mitgenommen habe.
weggeworfen!
Ein solch unbezahlbares Od!
Ich könnt heulen, obwohl es mir ja gar nicht gehört hätte.
Trotzdem Danke, daß wir davon erfahren durften.
Vielleicht bestünde ja die Möglichkeit, diese Dame ausfindig zu machen damit sie uns allen von der Entstehungsgeschichte berichtet. Unter Umständen hat sie ja den Heiland persönlich getroffen und wurde quasi beauftragt, dieses Werk anzufertigen. Das wäre doch einen eigenen Strang wert.
Das Wort "Ysoprohr" kommt bei Google gerade einmal auf 108 Treffer . Das dürften für eine real-existierendes, korrekt geschriebenes Wort schon beachtlich wenige sein.
Ich biete "Realrepugnanz" mit 68 Treffern dagegen. Und es bedeutet etwas, das mit dem Christusfischbrett recht gut getroffen wird.