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Guten Tag ich bin Roman Polanski mit Muschi, ich habe Kubinski geboren und werde dies demnächst in Paris oder sonst wo verfilmen. Als Kameramann nehme ich mir wieder einen der Vierlinge also einen Magierki, da er für alle seine Brüder inkognito als Doppelgänger verdienen muß. Schon vor kurzem ist es auf der New Yorker Behörde aufgefallen, daß er das gar nicht ist, sein Bruder. Den Film über die Magierskis gibt es schon, sie heißen eigentlich Machulskis. Übrigens Machurslich, nein Majewski, sie heißen Majewski, also der Vater von denen hat den Posten in Polen noch vor Gomulka gehabt der Finanzminister und auf allen Banknoten war sein Name. Als seine Frau keine Kinder bekam, sind die beiden zur Hormonbehandlung und die Frau bekam Vierlinge. Zwei von denen sind nach New York gegangen und leben von der Socialhilfe dort aber nur mit einem Paß und schreiben leider nur auf polnisch Sportberichte für den einen Bruder, der noch in Polen Sportberichterstatter ohne Ideen ist, sonst wären sie nicht schlecht hier auf diesen Seiten dabei. Der Vierte hat von Anfang an nie bei dem Zirkus mitgemacht, weil er ein wenig behindert, zurückgeblieben ist und dafür hat ein Freund für den als der Vierte Bruder mitgeholfen, denn die Jungs sind niemals auf Partys gegangen, wenn sie nicht vollständig waren. Also Majewski hat Kamera für meinen Film gemacht, den ich als meinen Jugendtraum gedreht habe, ihr kennt den nicht, ist ein Piratenfilm, wurde glaube ich in Deutschland nicht vertrieben. Und die Vierlinge haben den Knacks bekommen, glaube ich schon, wegen des Vaters, der jeden Tag auf den Banknoten sie daran erinnerte, daß man mehr sein muß, also Prominent aber auch mehrfach als nur ein Promi. Die Nase, von der mein Sohn noch als Muschi schrieb, stimmt nicht. Meine Nase ist die Piste von Saporro, als der berühmte Wojtek Fortuna 1972 den Weltspringmeister machte. Die Nase als Kartofell hat doch der Blüddel Depardieu, der jetzt bei Telekom Werbung mit Gottschalk steht. Kommt alle zu meiner nächsten Filmpremiere, die ist am 14. April in Hamburg in dem Filmpalast WESTWERK, 21 Uhr. Ich sage mal DOWIDZENIA Eure Roman
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Lieber Hartmut Andriczuk,
ich WILL ja auch keine Freunde, denn ich will ja auch mit ALLEN reden, und nicht wie die meisten Freunde nur mit den Freunden. Tanz der Teufel 1 ist auch großartig, ich weiß natürlich nicht, wie das auf DVD kommt, vielleicht ist das wie eine neue Übersetzung eines Klassikers...gibt's ungeschnittene szenen? TdT 2 ist allerdings ein MEISTERWERK der Klangnachvertonung, was mich als Musique Concrete Musiker natürlich besonders interessiert. Kamera fährt über Balken, jeder Balken macht 'WSUSCH' wie ein Indianerpfeil, das hat mir sehr gefallen. Und dann ist die selbstständige Hand natürlich auch eine extrem existentialistische Erfahrung: Was ist das schlappe Ding da an meiner Schulter...herrje, mein Arm, eingeschlafen, ekelhaft. Ja, das ist DER EKEL (s.Polansky).
Frau Bryllowska, die Sie mich angeblich zur Welt gebracht haben, ich muß angesichts dieser Vierlingsgeschichte in mich gehen, mir dreht sich alles.
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Liebe Mariola, endlich tauchst du auf! Wo warst du die ganze Zeit?
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Liebe Mariola, endlich tauchst du auf! Wo warst du die ganze Zeit? Bist du versteckt worden oder warst du in Hamburg?
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Liebe Mariola, endlich tauchst du auf! Wo warst du die ganze Zeit? (Bist du versteckt worden), hast du dich versteckt oder warst du in Hamburg?
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Herr Müller stottert? Das wusste ich gar nicht.
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Lieber Wolfgang,
Mariola geht's gut. Sie kann nur selten ins Internet, muß dazu immer zu 'dem Inder' am Georgsplatz gehen (kennst Du ja, Galerie Schlüter). Ich weiß, daß sie eine tolle Geschichte mit Promi-Gewalt vorbereitet hat, die wird sie bald in dieses großartige Forum rüberwachsen lassen. Im Moment bastelt sie High Heels Schuhe für einen High Heels Contest. Schuhe heißt: Ein (Fuß)Brett und darunter zwei Höcker, das sollen die Schuhe sein. Und oben farbige Kordeln, wie von Gardinen, dick und unnahbar, rot und blau. Das sollen die Schuhe sein.
Herzlichst, Kubin. Mariola-Auskunftslabor
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He Tex, niemand stottert hier: das sind Dicky, Dacky und Ducky Müller aus Berlin, unsere Kusinen. Gruß,
die pinkas-Zwillinge.
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He Tex, niemand stottert hier: das sind Dicky, Dacky und Ducky Müller aus Berlin, unsere Kusinen. Gruß,
die pinkas-Zwillinge.
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lieber Wolfgang , ich danke dir für jene Begrüßung, fast mein Stotterdeutsch, falls Pinki nicht verstand oder wer weil ich mdas so schnell bei dem Inder nicht merken kann. Herr Kubinski weiß zu viel Bescheid. Der palppert zu sehr au der Kiste. Er weiß ja gar nicht, daß ich unter meinem Bett doch einen Internetanschluß habe, den aber nur für Geheimarbeiten benutze. Wenn er wüßte, wie man sich in diesen Job einschleust, dann würde er sich nicht über meine Schuherfindung lustig machen, die ja gar keine ist, da dies ein japanisches Patent aus vor 5000 Jahren ist. Herr Kubinski kennt sich hat besser im Internet und im Elektonikwesen aus, von Fashion und Ökonomie versteht er nicht. Wenn ich darauf warten würde, daß er mir einen Schuh rüberreicht, dann wäre ich längst zum Mädchen aus Streichholz geworden. Aber ich will ihn ja heute nicht so schlecht machen, er hat mich letztendlich bei den Papas reinschleust. Auch hat er schon verraten, daß ich eine Geschichte geschrieben habe. Fürchbar, kann er wirklich nicht den Mund halten. In Marseille hat er mich auf der Bühne angekündigt, daß ich angeblich kein französisch kann. Dabei war dies der Witz. Ich tat so und die Franzosen haben mich ja verstanden. Drogen panken Kubinken, co panu sien wydajengen ze mi zdradzagen moejgen dowcipken. Ahoj Muschken
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Liebe Mariola,
das mit den Schuhen finde ich eine tolle Sache! Vielleicht hast du heute im SPIEGEL gelesen (S. 219), dass das Goethe-Institut mich verklagen will, auf 10.000 DM, Schadensersatz nicht eingerechnet, wenn ich weiterhin behaupte, ich wäre der Leiter eines privaten oder staatlichen Goethe Institut Reykjav’k. Oder wenn ich aus ihrem Logo weiterhin Kunstwerke mache. Auf dem Foto steht neben mir das Werk 'Die Goetheperücke' aus Holz und echtem isländischen Schafhaar. Der Vorwurf ist absurd, denn das Goethe-Institut Reykjav’k ist ja eh längst dichtgemacht worden, (März 1998) und ich habe ihnen auf ihren bösen Brief hin angeboten, mein Institut nun in 'Walther von Goethe Foundation Reykjav’k' umzunennen. Und da komme ich dann auch gleich zum Schuh. Walther von Goethe war der schwule Enkel von Wolfgang von Goethe (kein Witz!), der letzte aus der Familie. Er schrieb sich kesse Briefe mit seinem Freund Carl Alexander. Walthers Briefe wurden nach seinem Tode schnell entsorgt, aber es existieren Briefe von Carl Alexander an Walther, zum Beispiel dieser hier: '...und nun schreibe er mir einen vernünftigen Brief in Morgenhosen oder auch ohne Höschen, aber nicht mit Kothurnen.' (aus Hergemüller: Mann für Mann. Biografisches Lexikon zur Geschichte von Freundesliebe und mannmännlicher Sexualität im deutschen Sprachraum, Hamburg (!) 1998)
So, und jetzt halt dich fest. Ich musste erst schauen, was das ist, Kothurnen, nie gehört bisher, doch jetzt weiß ich es: 'Dicksohliger Bühnenschuh der Schauspieler im antiken Theater; 'Auf hohen Kothurnen einhergehen' ist eine Redewendung für 'hochtrabend reden'. Ohne Höschen und hochtrabende Rede wollte Carl seinen Walther also. Und so verhandele ich gerade auch mit der Rechtsabteilung der Goethe-Zentrale.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du Dich als Freundin hoher Schuhe mit mir solidarisierst und natürlich alle anderen im Forum auch. Ein Prozess des staatlichen Goethe Institutes gegen mich wird schließlich sowieso nur aus Steuergeldern finanziert, das Geld fehlt dann wieder bei den Zweigstellen (die geschlossen werden) und das darf doch wohl nicht sein! Solidaritätsbekundungen bitte auch auf die Gästeseite der Walther von Goethe Foundation in www.geysir.com; Protestbriefe bitte direkt an das Goethe-Institut in München. (Ich selbst habe gerade einen Brief an den Kulturbeauftragten Herrn Nida-Rümlin gesandt)
(Beitrag wurde von Wolfgang Mueller am 09.04.2001 um 20:35 Uhr bearbeitet.)
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Lieber Herr Müller,
tz tz tz, da haben Sie echt ein Problem. Das Goethe-Institut versteht seit Jahren keinen Spaß mehr. Einziger Ausweg: die taz muss einen Literaturpreis stiften und ihn 'Hilmar-Hoffmann-Gedächtnisring' nennen oder 'Ehrengabe Sartorius als Lyriker ist Goethe ebenbürtig, mindestens' oder 'Gegens-Goethe-Institut-und-die-Seinen-darf keiner was sagen-Preis'; erster Preisträger: J. Sartorius (Wie, der ist nicht mehr beim Goethe-Institut? Merkt man gar nicht), Laudator: Wolfgang Müller. Über die Modalitäten gibt der Süddeutsche Verlag, München, gern Auskunft.
Aber im Ernst: alle sollen jetzt mal bitte mit Müller solidarisch sein, na los!
Ausharrn und nichts vergessen
Tessa