@Bartholmy
Muss ich das verstehen, was Du da schrubst?
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@Bartholmy
Muss ich das verstehen, was Du da schrubst?
morsche!
ich möchte gerne noch was sagen in sachen 'moin, moin' - mir sagte mal ein freundlicher strandkorbvermieter auf sylt, dass dieser ausdruck von den wikingern sei und soviel hiesse wie 'wind, wind'. ob mich da jemand veräppeln wollte?
Wie lange stand der da schon? -
@ (hin) Richtung weiblicher Zuhörer:
haben Sie es gestern auch in der Zeitung gelesen:
FannyZitat:
Goca Trzan, serbische Pop-Sängerin, hat einen besonders entschlossenen Fan. Ein etwa 30 Jahre alter Serbe hat für 40 000 Mark alle Eintrittskarten für ihr Belgrader Konzert gekauft. Er saß ganz alleine in der 20.Reihe des mehr als 3000 Menschen fassenden Konzert-Saals 'Sava-Centar', berichtet die Belgrader Zeitung Glas javnosti. Die Sängerin weigerte sich zunächst aufzutreten. Auf Drängen ihres Managers präsentierte sie ihr zweistündiges Programm. Der Unbekannte schenkte ihr einen Strauß mit 101 Rosen, eine Flugkarte nach Genf und hielt um ihre Hand an. Die Sängerin nahm die Rosen an, ob sie dem Heiratsantrag zustimmte, war zunächst nicht bekannt.
(Beitrag wurde von Tiffany Nudeldorf MD am 13.11.2001 um 13:21 Uhr bearbeitet.)
dafür dass sie auf so 'ne unsympathler-partys gehen, scheinen sie 'n ganz netter zu sein, herr wahn
yo!
Danke für die Blumen, Herr Wurmdobler.
Aus heutiger Sicht betrachtet, war Moses P. damals sicherlich für viele ein Unsympath, aber man darf in dem Zusammenhang nicht vergessen, wieso er das war und dass sein Verhalten ein wichtiger Antrieb für den gesamten deutschsprachigen HipHop wurde.
Mit 'Direkt aus Rödelheim' wurde ein neuer Style eingeführt: Niemand sonst hat 1994 so erfolgreich gedisst, Tabus gebrochen und dabei so extrem begeistert oder abgestoßen.
Moses P. und Thomas H. waren, was das Rappen und Reimen anbelangt, den damaligen deutschen Rappern mit Plattenvertrag einfach deutlich überlegen.
Der gesteigerte Wettbewerb führte unweigerlich zu einer Qualitätssteigerung des gesamten Genres - gut für uns alle.
Natürlich ist die Asso-Attitüde von Moses P. ein Punkt, an dem sich, auch heute noch, die Geister scheiden, und sicherlich hat er manches Mal über das Ziel hinaus geschossen. Unsympathisch ist er mir persönlich deswegen allerdings nicht: Ich gönne ihm, dass er es geschafft hat, sein Ziel zu erreichen und heute ein Mann mit Geld und Einfluss ist, der das auch immer wieder gerne rauskehrt. Ich lass ihm seinen Spaß. Dafür hat er lange und hart genug gearbeitet.
(Beitrag wurde von Tobi Wahn am 15.11.2001 um 10:11 Uhr bearbeitet.)
Tobi schrieb (im Wahn?):
(IMHO Mode on)Zitat:
Der gesteigerte Wettbewerb führte unweigerlich zu einer Qualitätssteigerung des gesamten Genres - gut für uns alle.
Zwei Aussagen, denen ich doch aufs entschiedenste Widersprechen möchte. Bitte sprechen Sie nicht 'für uns alle'.
Danke
(IMHO Mode off)
Ich weiss immer noch nicht, wozu Hip Hop gut sein soll, besonders der deutschsprachige. Rapper erzählen in einem einzigen Stück so viel, wie ich es an einem ganzen Abend nicht schaffen würde. Dabei sparen sie - unter einer rhythmischen Diktatur, die keine Variationen zulässt - grosszügig an Inhalt, zugunsten amorpher, selbstreferentieller Wortmassen. Wen interessiert's? Mich nicht. Immerhin ermöglicht dieses unschöne Genre auch jenen Randgruppen, die früher in der Schule ausgelacht wurden (in diesem Fall Menschen mit Sprachfehler), den Weg in die Charts zu finden. Hip Hop ist die Pest im Musikbiz, totaler Leerlauf von Erzproleten. Braucht kein Mensch, ausser jene, welche - mangels musikalischen Intellekts - in keiner anderen Community aufgenommen wurden.