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Pfui. Sie würden doch Moses Pelham auch nicht 'Pelle' nennen, oder? Kann ich Ihnen nur abraten. -
Felix Mendelssohns Schwester Tiffany durfte man auch nicht als Knödelchen ansprechen, ob man sie gleich kosen wollte.
Also -
Fanny
(Beitrag wurde von Tiffany Nudeldorf MD am 11.11.2001 um 15:22 Uhr bearbeitet.)
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Aber ja doch, Pelle ist gut!
Dann könnte man z.B reimen:
Zur Mittagszeit der kleine Pelle,
liest recht gern die neue ELLE.
Und Felix' Schwester hieß wirklich Tiffany? So ein Malheur aber auch.
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Nicht wirklich, sie nicht!
Fanny
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Sabrina Setlur sieht in echt noch besser aus, als in ihren Videos?
Äh ... wenn sie nicht mehr möchten, Herr Wahn, ich würde nächstes Mal dann gerne die Fototasche an ihrer statt tragen. Ok?
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Nett, Herr Fotograf! Und wieso nannte er Sie 'Morsche'? Bitte eine Übersetzung für Nichthessen!
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Jetzt wo du fragst, Ignaz. Ich hatte darüber hinweggelesen bzw. gedacht es wäre wohl die hessische Variante von 'Morjen'. Aber die Party war doch sicher mehr am Abend.
Andererseits: Mein Opa pflegte auch zu jeder Uhrzeit 'Moin, moin' zu sagen - wieso nicht vielleicht auch die rödelheimer Hessen?
ruft: Ist hier vielleicht ein Ethnologe im Raum, hallo! Ein Ethnologe!
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Unglaublich, wie oft man mit anhören oder lesen muß, wie Leute aus anderen Teilen Deutschlands sich über diese drolligen Norddeutschen amüsieren, die doch glatt zu jeder Tageszeit mit 'Morgen' grüßen, haha, das muß man sich mal vorstellen...
Richtigstellung: 'Moin' ist die Kurzform von 'Moi(e)n dag', was nichts anderes bedeutet als 'Schönen Tag'.
Kann mir im Gegenzug jetzt bitte einmal jemand den Ursprung des bizarren 'Grüß Gott' erklären?
(Beitrag wurde von Frau H aus B am 11.11.2001 um 18:36 Uhr bearbeitet.)
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Ich bin ein Ethno. 'Morsche' ist nuschelig Mosche, und so nennt man kurz den Moses (grch. Form von hebr. Moscheh). Jiddisch wäre es Moysche, sehr schön, aber Herr Pelham ist nicht so! Leider.
@Frau H aus B: Das kommt glaube ich vom bayrischen Optimismus, ihn bald zu sehen. Oder so.
Moin ist ein nettes Wort! Holländisch mooy (?) heißt saft, angenehm.
(Beitrag wurde von Herr Cohn am 11.11.2001 um 18:42 Uhr bearbeitet.)
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Lustig machen lag mir fern, Frau H aus B, ihre Erklärung kannte ich noch nicht. Und warum hat mein Opa, immer wenn er 'Moin, moin' sagte, mir dabei zweimal auf den Kopf geklopft? Bedeutet das auch etwas, im Norddeutschen? (Wobei mein Opa Ostpreuße war, den es nach Ostfriesland verschlagen hatte, was die Sache evtl. kompliziert?)
Das 'Grüß Gott' ist die eingedeutschte Version von 'Adieu', also 'Gott sei mit dir' bzw. 'gegrüßt seist du im Namen Gottes'. Oder?
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So wird es sein. Katholizismen wie 'gegrüßt seist du Maria' sind dort schließlich recht courant.
Zweimal hat er geklopft? Ältere Nordmenschen klopfen immer 2mal aufn Tisch und schmettern 'Mahlzeit!' mit dem Akzent auf -zeit. Kommt wahrscheinlich vom Brauch des Klopfs an Odins Eiche (auf Holz geklopft).
(Beitrag wurde von Herr Cohn am 11.11.2001 um 18:49 Uhr bearbeitet.)
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Das wollte ich Ihnen auch nicht unterstellen, lieber Herr Bartholmy. Aber meistens, wenn die Moinproblematik zur Sprache kommt (hier unten im Süden leider nicht selten), geschieht das im Ton herablassenden Amüsements.
Was Ihr Opa mit der Zweifachkopfnuß sagen wollte, weiß ich nicht. Vielleicht ein uralter friesischer Stammesbrauch? In dem Teil Ostfrieslands, den ich kenne, pflegt man sich beim Grußritual nicht auf den Kopf zu klopfen.
Ihre Erklärung der süddeutschen Standardgrußfloskel erscheint mir absolut schlüssig. Danke!
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Kurz zur Klärung, Herr Cohn, weil sie ja schon fragezeichnend zweifelten:
im (modernen) Niederländischen schreibt man 'mooi' für schön (oder auch sanft, wie wohl eigentlich von Ihnen gemeint); insofern noch dichter am 'Moin' dran.
de mooie Fanny