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Das wäre klar, aber ein bischen zu langweilig.
Frau Lavalle, ich glaube, Sie wollten mit der Geschichte irgendwas aussagen. Die freundlichste Interpretation ist die von honz, die SELBSTIRONISCHE, er hat Ihnen ein Kompliment gemacht.
Auf weniger wohlwollende Interpretationen Ihrer Intentionen möchte ich nicht eingehen, aber mir scheint, sie haben da ein Klasse Setting entwickelt, und dann die Zielrichtung aus den Augen verloren.
Also da ist doch Glamour, Ehedrama, Hauptstadtpolitik, die ewige Konkurrenz mit der Schulfreundin. Der Prominente ist nur Statist, auch das eine Super-Voraussetzung für eine gute Geschichte!
OK - Die offensichtlich gelangweilte Jetsetterin jettet ins Adlon, wo sie befürchtet, sich durch allzuviel Betroffenheit noch mehr zu langweilen (Wenn das nicht Selbstironie ist, was dann?). Deshalb nimmt sie den Mann mit und versucht, auch die beste Freundin noch in die Veranstaltung mit reinzumogeln, obwohl die entsprechenden Einladungen immer nur für zwei Personen gelten. Soweit, sogut.
Jetzt begegnet ihr vor der Toilette der Bundestagspräsident. Bei seinem Anblick bricht ihr der Angstschweiß aus.
A N G S T S C H W E I S S !
Der kosmopolitanen Jetsetterin. Angstschweiß. Wen hat sie auf der Charity-Gala erwartet? Das Rentnerehepaar Konnopke? Ihre Putzfrau? Hinz und Kunz? Das ist also schonmal der erste Stilbruch. Das müßte erklärt werden, vielleicht mit einer frühkindlich bedingten Phobie vor bärtigen Männern. Dann kommt der Anruf der kreischenden Freundin, offensichtlich ungelegen. Hier scheint sich zu rächen, daß man sie aus Eitelkeit (oder aus was? Hatte sie auf der Schule immer die besseren Männer, war sie die Klügere, warum?) hat mitnehmen wollen. OK, jetzt flippt die Jetsetterin also total aus: Blitze, Nervenzusammenbruch, Ohnmachtsanfall. Das hat was! Müßte aber, wie gesagt, erklärt werden.
Sie überlebt den Anfall, trifft Mann und Freundin, alles ist gut. Gut? Nein, jetzt stopft sie aus Frust Torte in sich hinein (Den Frust erklären!) und will mit dem Pagen anbändeln. WAS? Ein neuer Handlungsstrang? SZENEN EINER EHE? Kriselt es? Nein, die bessere Hälfte guckt nur grimmig, das wars, vorbei.
Jetzt die Schlußpointe: 'Beba quatscht mit Thierse'. DAS könnte eine gute Schlußpointe sein! Wenn vorher erklärt worden wäre, warum gerade das so überraschend ist. Zum Beispiel: Beba, die ewige graue Maus. Aber nein, man weiß ja nichts über sie. Außer diesen eigenartigen 'Möge sie...'-Einsprengseln in Klammern, die die Geschichte zusätzlich verunklären.
Also Potential en masse in Ihrer Geschichte, ein Rohdiamant sozusagen! Entweder sind Sie vor lauter Aufregung knapp an der wirklich großen Geschichte vorbgeigeschlittert oder Sie sind in der Tat so grottendoof, wie Sie sich geschildert haben.
P.S. 'Kruschteln' fand ich nett, erinnert mich wie das 'Gutsel' in der Manfred Krug Geschichte an meine Mutter.
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Also ich finde die Geschichte lustig, aber erst NACHDEM ich die Kommentare und das Gejammere in der Lounge gelesen hab
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lieber herr wrobel! wunderbar. wollen sie nicht eine schreibschule aufmachen? jeder neuling, der sich etwas unsicher über das wie und was seiner geschichte fühlt, wird ersteinmal an sie verwiesen und gemeinsam loten sie dann das potential der geschichte aus? so könnten sie das forum retten!
zum adlon: offenbar ist es jedem vergönnt, der bereit ist, 10 dm für eine selter auszugeben, im adlon prominente zu entdecken, denn die lungern dort - so erzählte mir eine freundin - nur so rum, alle auf einem haufen.
das ist doch ein korrektes eintrittsgeld für den, ders mag?
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merde, wie habe ich es geschafft, umsonst vor dem pagenklo auf herrn thierse zu treffen und ihn anschließend mit der besten freundin auf einen schwatz zu erleben.
neue geschichte:
fettärschige mitvierzige mitteleuropäerin soll mutter beimer treffen. pms droht. lebensabschnittsbegleiter ist im universum unterwegs. wen jetzt anzicken? mutter beimer?
erst mal anrufen. morgens kurz vor neun. der tag ist noch lang. wo liegt eigentlich die mitte. kölner telefonnummer. großes schild auf dem telefon, die lady heißt marjan, nicht beimer. nur kein vauxpas. reiße mich zusammen, grüße freundlich. muffeliges dröhnt zurück. wohl auch pms. ich mache auf weibliche solidarität. verbündete schaffen.
'habe ich sie aus dem bett geholt?', simple frage in den iden des aprils, 'frau marjan'. sie hat's schlimmer getroffen, denn mich. sie raunzt zurück. huii. ziehe mich warm. dann befehl: später noch mal anrufen, muss erst mit manager termine koordinieren. ich wage es kaum, nochmals die 0221 zu tippen. 'hallo frau beimer?' - alles roger. wir unterhalten uns eine stunde über die weiterentwicklung von serienrollen und warum diese kein pms plagt. alles andere steht im telefonbuch.
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Wer oder was bitte ist 'pms'?
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entschuldigen sie bitte, dass ich lache. aber haben sie zufällig eine tochter, die julia mantel heißt?
(lesetipp)
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Frau Lavalle kommt viel herum, kennt viel, weiß viel, redet viel. Ob Mikrophon oder Telefon, mobil oder fest. Mir persönlich ist das viel zu viel viel.
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pms ist wohl das prä menstruelle syndrom, das es sicher gibt, das aber auch ins 'Unfaire Argumente' Forum passt.
Das heisst nicht, daß ich Herrn Murmel widerspreche. Ich möchte hiermit seiner Übersetzung lediglich eine weitere Konnotation hinzufügen.
(Beitrag wurde von Tornatzky am 31.10.2001 um 14:38 Uhr bearbeitet.)
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Die Frage nach dem PMS kam vor ein paar Tagen schon mal, und von wem? Jawoll: von PTS. Nachzulesen unter:
http://www.alles-bonanza.net/forum/s...&threadid=3625
...oder besser nicht.
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'Großmeister aus Absurdistan'
an so eim Strang, da stirbt man dran!
Vor Lachen!
Echt jetzt! Perle!
'Wieso sollte das der Ebert? Hier hat er unverlangte Gratiswerbung für seine Automaten, also mit welcher Logik?'
(Zitat)
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Und diese Dame kommt wohl auch nicht wieder, schade! Da gibt man sich Mühe, analysiert, macht und tut, reicht den kleinen Finger... Aber diese Art Damen wollen halt Komplimente, nichts als Komplimente. Gibt's halt nicht umsonst hier, das Leben ist hart. Aber lustig war sie schon, sie hätte sich hochmanteln können.