Iacoste, entspann Dich doch bitte...
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'Von ganzem Herzen, für alle Zeit...'
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Iacoste, entspann Dich doch bitte...
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'Von ganzem Herzen, für alle Zeit...'
Frau Lacoste,
auch ich zähle zu den emotional Berührten Ihrer Begegnung mit dem gezeichneten Staatsmann. Er hat zwar den Sozialismus verraten, aber dafür können Sie ja nun wirklich nix. Deshalb: Eine schweigende Mehrheit von stillen Bewunderern umgibt Sie!
Flüsternd:
Pomito
Und hier ein remix aus dem Stahnkestrang:
Was für eine wunderschöne Szenerie: Ein schrecklich trauriger Gorbatschow, der scheu auf roten Schotter blickt. Rührend.
Und hier ein Neueinsteiger.
Lacoste, ehrlich war doch höchstens sein Weggucken, oder? Wie auch immer, ich finde die Begegnung ist auf so unspektakuläre und pointenarme Weise zauberhaft, dass es einem ganz traurig ums Herz wird. Und wenn man jetzt noch weiss, dass die MIR wenig später eben dort ihre Kreise zog, dann möchte man den Aasee zur Pilgerstätte erklären.
Dass der da so alleine lang geht...
Gott, dann ernennt doch den Aasee zum Mitarbeiter der Woche.
Irgendwie scheint dir die G.-Geschichte nicht sooo zu behagen wie uns, Tex... Wo ist das Problem?
Ich weiß auch nicht genau, wo das Problem ist, aber mir gefällt diese Geschichte ziemlich gut!
Tja, auch ich muss gestehen: Eine aussergewöhnliche Begegnung! Und auch wirklich sehr bewegend.
Aber liebe/r lacoste: Diese Begegnung ist dein Erlebnis und deine Erinnerung. Also Ärgere dich nicht wenn nicht gleich alle Antworten die das auch so aussergewöhnlich finden, diese Erfahrung wird dadurch nicht geschmälert.
Gruss
Hocco
(Beitrag wurde von Hocco am 31.03.2001 um 00:30 Uhr bearbeitet.)
(Beitrag wurde von Hocco am 31.03.2001 um 00:30 Uhr bearbeitet.)
Na gut, Hocco! Du hast mich wirklich überzeugt! Ab jetzt werde ich diese für mich unglaubliche Begegnung nicht mehr kommentieren! Ehrenwort!
Im Lenny-Kravitz-Strang sind inzwischen so zarte Faeden gesponnen und Worte des freundlichen Zuspruchs gesetzt worden, dass ich meine urspruengliche Absicht, folgendes ihm zuzufuegen aufgebe und dafuer diesem Strang hier, der immerhin laut genug ins Forum gerufen hat, das spaete Anhaengsel beschere:
Prominente sehen dich an
Das Problem ist, zu kennen und nicht widergekannt zu werden.
Da trifft man zufaellig einen Menschen, man weiss dies und jenes von ihm, kennt schon Jahre seine Arbeit und womoeglich auch seinen juengsten Schicksalsschlag, man weiss mehr ueber ihn als ueber manchen Nachbar. Da waere es das Selbstverstaendlichste, auf so eine Person zuzugehen, hallo zu sagen und einen kleinen Plausch mit ihr zu halten.
Pustekuchen. Klar. Geht ja nicht. Die Person kennt mich natuerlich gar nicht.
Die Spannung, die sich aus dieser mediengeschaffenen Einseitigkeit ergibt, wird faelschlicherweise fuer Prominentenaura gehalten, die Duftnote des Ruhms. Dabei ist es nur die dicke Luft einer schiefen Situation.
Wenn nun aber das Wunderwesen seinen Blick in deinen senkt und dir dadurch das Placebo des Wiederkennens verabreicht, dann schiesst sofort soviel Erleichterung durch deine Adern und deine Spannungskurve stuerzt so kaskadisch ab, dass du dieses Erlebnis nie mehr vergisst und es deshalb fuer ein besonderes haeltst.
Der Blick des Prominenten ist nur der symbolische Tribut an ein verlorenes Gleichgewicht.
(Beitrag wurde von elle otto am 31.03.2001 um 10:17 Uhr bearbeitet.)
Ich war mal in Tutzing (eigentlich komme ich aus dem Norden) und da war ich im EDEKA-Laden einkaufen. Und da stand da einer und kaufte Bananen ein. Den kannte ich eigentlich gar nicht, denn ich bin ja nicht dort zu Hause, aber scheinbar kannte ich ihn doch denn ich stellte mir die Frage, ob es unhöflich wäre wenn ich ihn nicht grüssen täte - es war Herr Fliege, so ein Fernsehpfarrer.
Aber sein Blick war nicht wie der von Herrn G. oder Nina Hagen ('Biite bitte nicht ansprechen') - wahrscheinlich fragte er sich, ob es unhöflich wäre wenn er jetzt nicht grüssen täte - dabei bin ich _kein_ Fernsehpfarrer (vielleicht sehe ich nur so aus)
bazzo
So geht's ja auch nicht. Während Sie alle daran arbeiten, dass die - zugegeben - köstliche Dill-Geschichte Rekordausmaße annimmt, schlummern andererseits Juwelen wie diese Geschichte im Keller des Strangs. Das muss doch nicht sein!
Seit es diesen Strang gibt, hat sich mir Gorbatschow mit einem Schotterweg verknüpft, er geht immerzu um den morgentraurigen See.