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Also passt zwar auch nicht unter dieses Thema aber am ersten Tag gleich eine neue Diskussion zu starten kommt mir unhöflich vor
Also meine Eltern betreuen eine kleines Gasthaus in dem ich öfters kellnere, und eines Tages sitzt an einem dieser Tische tatsächlich Heinrich Harrer, ich habe mich bemüht meine pubertär-bedingte Nervösität zu verstecken aber spätesten nach dem ich ihm einen 1/2 Liter Most auf die Hose geschüttet habe dürfte er bemerkt haben das ich ihm erkannt habe, er spricht mich an und ich weiß doch tatsächlich nichts besseres als diesen alten Menschen der schon soviel unglaubliche Dinge erlebt, hat zu fragen wie den Brad Pitt in Wirklichkeit ist.(7 Jahre Tibet handelt ja von Heirich Harrer und bei den Dreharbeiten haben sich Mr. Pitt und Mr. Harrer getroffen)
Daraufhin hat er mich so seltsam angelächelt und sich weggedreht und die ganze Zeit kein WOrt mehr mit mir gesprochen.
Der Mörder(Jack Unterweger) war auch einmal bei uns essen. Der hat im Gefängnis ein Buch
geschrieben, und war auf Lesetour. Auf alle Fälle hat er auf mich(damals 13-jähriges Mädchen) eingeraucht und der Wirklichkeit völlig entfernt gewirkt. Und am meisten verwirrt haben mich die Frauen die ihm angehimmelt haben. Ich habe bis heute nicht verstanden warum irgenwer einen Frauenmörder anhimmeln kann. Sehr sonderbar
So weit so gut
Kathi
(Beitrag wurde von kathi meierhofer am 19.01.2001 um 13:41 Uhr bearbeitet.)
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Zu Lacoste: Die Abmahnung gilt diesmal nicht Walter Groebchen, sondern Andrea, wegen unnoetiger Grinsevermuellung!
Zum Moerder, fuer die, die diesen Namen noch nie gehoert haben: Dieser Mann hat eine Frau ermordet, dann hat er im Knast ein Buch geschrieben, er wollte wohl so eine Art Jean Genet sein, viele hielten ihn auch dafuer, dann entlassen, und dann nochmal ca 7 Frauen geschlachtet, er wurde geschnappt, dann hat er sich aufgehaengt
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auch auf die Gefahr hin nicht gebildet zu klingen: wer ist Jean G. ??
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Alles, was ich so weiss, ist dass er ein franzoesischer Dieb war, im Gefaengnis sass, dort schrieb, von franzoesischen Intellektuellen protegiert wurde, entlassen und gefeierter Star geworden. Ich glaube 'Qerelle' ist sein Haupwerk, wurde dann von Rainer Werner Fassbinder verfilmt.
Es geht da um Homosexualitaet im Matrosenmilieu o.s.ae., das Buch kenne ich nicht, aber der Film ist gut, wie alles von Fassbinder. Weiss wer mehr?
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Es ist nicht etwa Jean Gabin?
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Oh, ein Witz!
Jetzt bist Du aber dran, Kathi Meierhofer zu erklaeren, wer Jean Gabin war!
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Wozu gibt es Suchmaschinen? - Nichts für ungut, aber ich finde es gut, wenn Kathy ihre ureigenen Erfahrungen macht und ihr nicht alles vorgesagt wird.
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Liebe Kathi,
Woran hast Du denn Heinrich Harrer erkannt? An der Uniform?
Ich hab mein Modem bei einem gekauft, der hat hinterher eine Studentin umgebracht. Der war so freundlich - einen Mord hätt ich dem nicht zugetraut. So ein netter Mensch! Und dann sowas! Ein Mord! ausgerechnet.
Als Einführungsliteratur zu Jean Genet wär zu empfehlen: 'Die Zöglingshefte des Jean Genet' von Josef Winkler. Vor Josef Winkler ist allerdings tw. auch zu warnen: nix für allzuzartbesaitete. ganz harter stoff. Hat jemals jemand Josef Winkler gepaparazzt? Ich sah einmal ein Foto, auf dem täuschte er Familienidylle vor. Ich hielt es für gefaked.
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Hochwucht!!!
Nebstbei: es handelt sich hierbei nicht um eitle Wuchterei, sondern um einen dezent-wuchtigen Hinweis darauf, daß die höchst spannende Frage 'Wie hat Heinrich Harrer Kathi Meierhofer erkannt? (oder umgekehrt)' bis dato unbeantwortet geblieben ist
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Zum angedeuteten Mörderstrang: ich saß ja gelegentlich mit Helmuth Frodl in der Kantine am Küniglberg (oft saß auch Barbara Stöckl unfern, eine Allegorie auf das Leben und die alte Gut-Böse-Debatte schlechthin)
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Oh, verdammt... ich habe kein Mandat, und es ist noch Freitag, der diesige, und nicht Freitag, derjenige... Es tut mir leid. Es tut mir wirklich leid, Hochwuchten. Es ist so passiert. Ich bereue zutiefst.