(Hermann van Harten)
(Beitrag wurde von Ruebenkraut am 11.06.2001 um 23:39 Uhr bearbeitet.)
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(Hermann van Harten)
(Beitrag wurde von Ruebenkraut am 11.06.2001 um 23:39 Uhr bearbeitet.)
Mir scheint, hier herrscht gerade latente Besserwisserei und deutliche Lust an Hierarchien, wenn ich das mal so anmerken darf als Kindergartenkind...
(weil, ein Teenager bin ich ja wohl noch lange nicht in der herrschenden Zeitrechnung)
Vorlaut und schlecht erzogen
Naja, dann heißt es eben 'Mein Kampf' oder so. Jedenfalls lief das Tabori-Stück über Hitler sehr lange in Berlin, ich bin auch drin gewesen und war begeistert.
Nein, nein, das ist schon in Ordnung von Tobler und Rübenkraut, das kann man ja so nicht stehenlassen!
Verstehe. Ist gut, ich werde mich schon an den zuweilen rüden Ton gewöhnen. War nur nett gemeint...
Frau de Luxe, Sie Baby-Pappe, das war nicht klugscheisserisch gemeint, ich wollte nur Herrn Wrobel davor bewahren, Herrn Tabori diese 'Ich bin's nicht...'-Geschichte anzuhängen. Sonst hätte Tex recht, dass wir Tabori nicht kennen und Tex darf nicht zu oft recht haben.
'Mein Kampf' von George Tabori!Spielten wir, als ich noch Regieassistentin war. Nein, falsch, war ich noch gar nicht, wollte ich erst werden, wurde es später auch, lernte aber erst auf der Premiere, von der ich hinterher erfuhr, Herr Tabori sei dort und auf der anschließenden Feier auch anwesend gewesen, zunächst den Regisseur kennen, der das Stück inszeniert hatte. Ich wollte mich zwecks Bekanntmachung, um an dem Theater einen Job zu ergattern, an ihn heranschmeißen. Die Figur, die Hitlers jüdischen Freund im Münchener Obdachlosenasyl spielte, und deren Namen ich vergessen habe (den der Figur, nicht den des Schauspielers), hatte, wenn sie Bücher verkaufen ging, immer ein Auge in einem Dreieck auf der Stirn kleben. Damals war mir nicht vordergründig bewußt, dass das natürlich 'Gott' heißen sollte, denn wir waren zu dem Zeitpunkt alle auf dem Illuminaten-Trip. Deshalb passte ich eine günstige Gelegenheit ab und fragte den Regisseur: 'Das Auge in der Pyramide, war das eine Anspielung auf die Illuminaten?' Der Mann kuckte mich merkwürdig an und antwortete dann seidenweich: 'Das ganze Stück steckt voller Anspielungen. Entschuldigen sie mich jetzt bitte.' Und wandte sich angewidert von mir ab. Er hatte keine Ahnung, was ich meinte. Es dauerte nur zwei Wochen, und ich habe jahrelang mit ihm gearbeitet. Er wurde der beste Chef, den ich je hatte. Ein anderer Regisseur von mir war früher Assistent von George Tabori und wusste nur Gutes über ihn zu berichten. Karlo: Es ist mir schrecklich peinlich, aber wie heißt das Tabori-Stück, in dem die Toten aus d... Jetzt fällt es mir wieder ein: 'Jubiläum'!!! Großartig!
Es heisst 'Ju...'
Ach... Zu spät. Ich hätte es natürlich gewusst, klar, keine Frage.
Schiffsfriedhof.
Andrea Maria und Anko an einem Tag!
Mir schwindelt vor Wonne.
Wo ist Anko?
Das grosse weisse Schiff, das ist die Gerhard Schröder Geschichte, aber Hochwuchten, liebe Andrea, das macht hier nur noch einer, unser Lieblingsprovo Poser, das ist nicht mehr modern, weil da muss man soviel tauchen und suchen, und lesen, heute wollen alle immer nur morden.
Morden? Igitt, Fürcht, wer will morden? Bitte Teks klär mich auf, welch neue Sitten hier Einzug hielten!
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OProfPap. Andrea Maria Dusl
Meisterklasse für politischen Paparazzismus