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Andreas Wabl, Wilfried
In der Esterházygasse (1060 Wien) wurde ich Zeuge eines Prominententreffens: Der Grünpolitiker „Andreas Wabl“ traf, von links kommend, auf den von rechts berganschreitenden Sänger „Wilfried“. Beide Prominente kamen bereits mit riesigen Schädeln daher. Der erstaunlichste Moment war jener, als sie sich erkannten. Beide gaben sirenenähnliche Geräusche von sich („Aaaah, Andreas Wabl!“, „Wah, der Wilfried!“) und tauschten in übertriebener Lautstärke, allerdings eine ungewöhnliche räumliche Distanz zueinander einhaltend, diverse Herzlichkeiten aus.
Die Blicke einiger Umstehender wurden von dem Ereignis angezogen, da die außergewöhnliche Größe der Köpfe der beiden Prominenten, wie auch die eindrucksvolle klangliche Intensität ihrer geschulten Stimmen eine Reihe von optischen und phonetischen Effekten auslöste, deren Erinnerung ich nicht missen möchte.
Martin Amanshauser 2001
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Jö schau, der Amanshauser Martin geht nach Wien und trifft in der Esterhazygasse zwei großkopferte Steirer! Wer hätte das gedacht? Feinstens!
Bei "Wilfried" denk ich immer sofort an seinen legendären Song- Contest - Auftritt 1988. Das Lied hieß "Lisa Mona Lisa", und wenn mich meine Erinnerung nicht narrt, stand Wilfried völlig bewegungslos auf der Bühne, hatte während des gesamten Auftritts beide Hände in den Hosentaschen und das, was die Amis einen "bad hair day" nennen.
Null Punkte, letzter Platz, gewonnen hat übrigens eine gewisse Celine Dion für die Schweiz.
Heuer wollen Grissemann & Stermann für Österreich antreten. Und das ist gut so.
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FM4 rulez! Ist aber auch nur eine Fake von Ö3.
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FM4 ein Fake von Ö3? Aber Goepfahrt, was reden Sie denn da? Sie werden mich noch kennenlernen, wenn Sie derartigen Unsinn behaupten!
Ihr Avatar, ist das nicht Hoss Cartwright? Wie passend hier!
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Entschuldigung. Ich meinte natürlich Ö1.
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Über die ungewöhnliche Größe der Köpfe musste ich schon sehr lachen. Ich stelle mir dabei so lächerliche Pappmachékonstrukte vor, wie sie im Fasching für Heiterkeit sorgen sollen.
Eventuell gibt es vielleicht sogar irgendwo in der Steiermark einen völlig unter Drogen agierenden Produktdesigner, der glaubt, mit Wilfriedmasken einen schnellen Euro machen zu können.
Noch lustiger ist allerdings, dass der Politiker nicht etwa Andreas Wabl, sondern vielmehr „Andreas Wabl“ heißt. Als wäre er in einem Zeugenschutzprogramm und Herr Amanshauser wisse davon. Sehr sehr schön.
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Ja, ja die Grosskopferten...
Herr Amanshauser, wieso steht da ihr Name drunter mit Vor und Zu und mit Jahreszahl? Ich finde, das sieht aus wie eine Eisenkette mit massivem Schloss, als hätten Sie Angst, dass Ihnen jemand diese Geschichte fortträgt. Durch die Esterházygasse gehe ich auch ab und zu, wieso begegnen wir einander dort nie?
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Sind am Ende unsere Köpfe zu klein?
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Pretextat Tach? Sind Sie mit FM4 verwandt oder verschwägert?
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Nein, wir sind "nur" befreundet. Er versorgt mich mit so schönen Dingen wie "Grissemann & Stermann", "Projekt X" oder einfach nur mit feiner Musik, dafür bin ich ihm sehr dankbar und beschütze ihn, wenn ihm jemand schlimme Sachen, wie zum Beispiel eine Nähe zum unsäglich nervtötenden Ö3, nachsagen möchte.
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Da haben Sie natürlich recht, Herr Tach. Zu erwähnen sind auch noch die feinen Miniaturen von Martin Puntigam, und überhaupt: die liebevollst gestalteten Jingles. Musikalisch fühlte ich mich schon mal besser unterhalten von FM4, bei der Hitparade muss ich regelmäßig umschalten. (Nein, ich wechsle dann nicht zu Ö3. Auf meinem hübschen analogen Radiogerät klebt in der Frequenz-Skala dort wo Ö3 zuhause ist, ein kleiner Totenkopf.)
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Da bringen Sie mich auf eine Idee: ich werde morgen sofort bei meinem Autoradio den Speicherplatz "3" mit einem anderen Sender belegen.
Für Sie habe ich mir auch etwas überlegt: schlagen Sie doch bei Ihrem analogen Radio bei der Frequenz 88.90 MHz einen Nagel in die Skala, der Zeiger dürfte zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht auf Ö3 stehen. Unter 88.90 MHz ist sowieso nur Ö3, machen Sie das? Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ihnen eine Hilfe war.
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Sie werden lächeln, das hab ich mir auch schon überlegt. Eines haben Sie jedoch nicht bedacht, ich muss Sie tadeln: Österreich ist nicht nur Wien. Andere Länder, andere Frequenzen. Hierzulande liegt Ö3 ziemlich mittig. Daran wird´s scheitern.
Man könnte allerdings einen technisch versierten Experten damit beauftragen, den Frequenzbereich auf dem Ö3 zu hören ist sperren zu lassen. Umziehen darf ich dann allerdings nicht.