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Am Wochenende war ich in Gießen. Samstagnachmittag lief ich, auf dem Weg vom Schwimmbad, an einer Bierschenke vorbei, in der Manfred Mutz, seines Zeichens Oberbürgermeister der hessischen Kleinstadt, saß und an einem Bier nippte. Mutz starrte mich unverwandt mit großen Augen an, und ich ärgerte mich, weil: Warum starrt der so, will er unbedingt erkannt werden?
Später wies mich meine Lebensgefährtin darauf hin, dass ich mir am Vormittag erst die Haare abrasieren lies, demnach mit Glatze umherlief, und außerdem ein orangenes Handtuch (wie gesagt, ich kam vom Schwimmbad) über der Schulter trug. Da wurde mir klar: Mutz starrte so, weil er der Meinung war, ich sei ein Hare Krishna. Und fernöstliche Sekten in seiner hübschen Stadt, die wollte der aufrechte Sozialdemokrat eigentlich nicht haben. Wäre ich nicht weitergegangen, vielleicht hätte er mich bekehrt.
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Hallo Treutwein,
MM starrt öfters Leute an. Letzlich traf ich ihn zufällig am Berliner Platz. Ich guckte halt, ganz unschuldig und wie man halt so guckt wenn einem der OB begegnet. Er starrte zurück und er starrte und starrte und er würde wohl immer noch starren wenn ich nicht abrupt der Richtung gewechselt hätte.
Ich sah ganz normal aus.
Mein Fazit: Er ist heimliches Mitglied bei hoefliche-paparazzi.de.
Er würde sich die Begegnung mit einem wirklichen Promi nie entgehen lassen.
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Hat Treutwein im Mai wirklich keine Antwort bekommen? Geschwätzigkeit konnte man dem Forum damals in der Tat nicht vorwerfen.
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sensationelle Geschichte, danke Oma, dass Du sie ausgegraben, und mit einem schönen Kommentar versehen hast.
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Für honzelbert nochmal hochgeschoben
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schön, aber ich steht grad auf dem SAdhlasuch, warum für mich?
Ich lass das mal stehen, ich meinte Schlauch
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Zum lesen, weils lustig ist
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'Er sagte immer Agamemnon statt angenommen'
(Lichtenberg über einen seiner früheren Professoren)