Wir höflichen Paparazzi
   
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Höflich sei der Artikel und klug!

März 2004
Spiegel und Spiegel online

Mai 2002
Falter, Wien

März 2002
"Der deutsche Pop-Roman" von Moritz Baßler

7. März 2002
Die Weltwoche

16. Oktober 2001
Frankfurter Allgemeine

8. Oktober 2001
Der Spiegel

7. Oktober 2001
Der Tagesspiegel

5. Oktober 2001
Premiere der Lesung aus dem Forum "Wir höfliche Paparazzi" am Deutschen Theater in Berlin

5. Oktober 2001
Jugendradio Fritz

21. September 2001
deutsche Yahoo

15. September 2001
Südwest Presse Ulm

13. September 2001
Schwäbischen Tagblatt

September 2001
literatur konkret

26. Juli 2001
Märkische Allgemeine Zeitung

6. Juni 2001
Online-Ausgabe der SZ

23. Mai 2001
Salzburger Nachrichten

20. April 2001
RP online

17. April 2001
junge Welt

9. April 2001
Stuttgarter Zeitung

2. April 2001
gmx.de

27. März 2001
taz

Presseberichte über die Paparazzi
Chronik der laufenden Ereignisse

1. März 2004
Das Problem einer gewissen Form von Öffentlichkeit ist, daß man der Öffentlichkeit in ihrer Folge verloren geht. So geschehen mit dem Spiegel online, der anläßlich des Erscheinens des Paparazzi-Buchs "Wie Franz Beckenbauer mir einmal viel zu nahe kam" über das Forum berichtet. Die Folge ist, daß die Homepage wegen des Ansturms interessierter Internetsurfer mehr oder minder den Betrieb einstellt. So bringt der Journalismus die Phänomene, über die er berichtet, zugleich auch zum Verschwinden. Auch nicht schlecht.
Es ist davon auszugehen, daß sich das Phänomen in den kommenden Wochen verstärkt, denn wo der Spiegel war, kommt nun der ganze Tross der Lokaljournalisten hinterdrein. Wehe, den Besiegten.

Mai 2002 (Ausgabe 20/02)
Der Wiener Falter ist aus vielerlei Gründen ein absoluter Sonder- und Glücksfall für die österreichische publizistische Ödnis im allgemeinen und die Paparazzi im speziellen.
Der Falter - Heimat einiger wichtiger AutorInnen dieser Homepage, die dort ihre journalistische Karriere begonnen haben - ist nämlich eine der ganz wenigen unabhängigen und mit Intelligenz gesegneten Medien Österreichs.
Das liegt an den jahrelangen Fights viele Kollegen, die wider kommerzielle Vernunft ausgeharrt und letztlich gewonnen haben.
Der vorliegende Text ist überaus freundlich und sehr gut als Überblicksartikel geeignet, weist aber (warum bloß?) einige faktische Fehler auf, was aber letztlich nicht wirklich ins Gewicht fällt

März 2002
"Der deutsche Pop-Roman. Die Neuen Realisten." von Moritz Baßler, C.H.Beck Verlag, München, März 2002
Die Fu§note war ein bislang von den höflichen Paparazzi noch nicht besetzter Bereich des öffentlichen Diskurses - doch damit ist es jetzt vorbei - dank Joachim Lottmann

7. März 2002
Die Weltwoche bringt als Aufmacher ihres Ressorts "Leben heute" eine ganzseitige Geschichte über die Paparazzi - an sich Anlaß zur Sorge, in diesem Falle jedoch keineswegs, denn die Autorin Sigrid Neudecker kennt einige der Paparazzi schon länger und macht sich die Mühe, mit mehreren Forum-Mitgliedern zu sprechen. Ein schöner Text. Ein gutes Bild. So ist Cinemascope-Berichterstattung akzeptabel. Die schönste Formulierung: "Die Homepage ist sozusagen die Bunte für multiple Buchbesitzer."
Anlaß für den Artikel ist die Lesung aus den Paparazzi-Protokollen am Züricher Schauspielhaus am 15. März 2002 (ein rauschender Erfolg, was freilich für Menschen, die die Schweizer nicht kennen, kaum erkennbar ist, denn sie lächeln 1 Mal während 1 1/2 Stunden und applaudieren 10 Sekunden, was sie für Hysterie halten)

16. Oktober 2001
Die Frankfurter Allgemeine publiziert in der Feuilleton-Rubrik "Aufgelesen" eine glossierenden Betrachtung der Paparazzi. Einerseits schön, daß ein Titan wie das FAZ-Feuilleton die Beiträge der Paparazzi liest und bespricht; andrerseits unschön, daß die (?) Autorin namens "Gisa" die These vertritt, das Attribut "höflich" sei eine Täuschung und hinter den Paparazzi würden sich ganz gewöhnliche Berühmten-Jäger verbergen. Die Autorin unterliegt diesem Irrtum, weil sie ein Konstruktionsprinzip der Homepage nicht verstanden hat: Sie nimmt nur die erzählbaren Geschichten wahr und läßt vollkommen außer Acht, daß die Art der Erzählung mitunter schon die ganze Geschichte ist. Das ist so, also würde man in der Malerei sagen: "Tja, weit und breit kein baum zu sehen - keine Malerei!" Auch daß das Forum zu hoher Selbstreflektion in der Lage ist, entgeht der FAZ völlig. Und schließlich ist es der Autorin anzumerken, daß sie einerseits lustvoll Indiskretionen zitiert - und sich andrerseits wohlig schaudernd davon distanziert

8. Oktober 2001
Der Spiegel meint es gut und spricht von "einer süchtig machenden Internet-Seite" und trifft damit den Punkt; zugleich freilich gefährdet er das ganze Unternehmen, denn Öffentlichkeit heißt auch, daß Menschen auf die Seite kommen, die weniger von einem Anliegen, einem literarischen Talent angetrieben werden als vielmehr von Gedanken der Art: "eh, cool, geile Seite ..." Aber das ist die Ambivalenz des Öffentlichseins und -werdens - dafür kann der Spiegel nichts.
Wofür er freilich was kann: Er bezeichnet in der Bilduntertitelung den Künstler Wolfgang Müller als "Bargast" und die Pappen als "gewöhnliche Menschen" - na ja, aber ganz ohne Fehler ist offensichtlich keine Presse zu haben

7. Oktober 2001
Der Tagesspiegel ist voll des Lobes für die Lesung, wenn er auch den Fehler begeht, vorab einen Kultverdacht zu äußern und der führt in der Regel dazu, daß nichts wird draus. Wir werden sehen ...

5. Oktober 2001
Premiere der Lesung aus dem Forum "Wir höfliche Paparazzi" amin Berlin

5. Oktober 2001
Nichts, aber wirklich nichts verstanden haben die Berufsjugendlichen vom Radio Fritz, dem Jugendradio des ORB in Potsdam. Sie kündigen die Paparazzi an, als seien wir ein Haufen debiler Sensationslüsterner.
Noch ärgerlicher: Sie klauen auch noch die Idee und rufen Hörer auf, sich zu melden, damit sie ihre "Story" erzählen können.
Da fällt es schon gar nicht mehr ins Gewicht, daß die Schwachköpfe nicht mal Tex Rubinowitz richtig schreiben können. Aber immer cool, man!
Das alles wird mit atmosphärischen Störungen nicht unter zwei Jahren bestraft

21. September 2001
Einen so wohl nicht beabsichtigten Beweis, daß die Paparazzi eine community bilden, die durchaus etwas vertragen kann, lieferte das deutsche Yahoo, als es die Pappen-Homepage zur "Web-Site der Woche" kührte und den Milliarden von doof herumsurfenden Menschen unsere Seiten empfahl.
Und stets denken alle, sie tun uns was Gutes! Mitnichten! Die Pappen-Pflanze ist durchaus befährdet - und man pflegt sie nicht, indem man rumbrüllt "Eh, Leude, hia die Web-Seide der Woche - geht mal hin!" Nein, so geht das wirklich nicht. Also seid lieber stille. Sattdessen erwünscht: behutsames Weiterempfehlen von Mund zu Email.
Im Grunde ist die ganze Titel-Verleiherei ohnehin nur ein Trick, um unbezahlte Yahoo-Werbung auf fremden Homepages zu plazieren

15. September 2001
Wortgleicher Abdruck eines Artikels in der Südwest Presse Ulm, der zwei Tage zuvor im Schwäbischen Tagblatt erschienen ist.
In der Einschätzung des Artikels heißt es dort: "Der Artikel ist umfangreich, gut recherchiert und kann jederzeit als Beipackzettel bzw. als Antwort auf die Frage "Sag mal, was machst du denn da den ganzen Tag im Internet?" verwendet werden"

13. September 2001
Ohne die Mühe von Forum-Mitglied Frau H aus B hätten wir nie Kenntnis von dem Artikel im Schwäbischen Tagblatt erlangt, den uns Frau H nicht nur per Email fürs Pappen-Archiv zusandte, sondern den sie sogar eigenhändig abgetippt hat! Herzlichen Dank dafür.
Der Artikel ist umfangreich, gut recherchiert und kann jederzeit als Beipackzettel bzw. als Antwort auf die Frage "Sag mal, was machst du denn da den ganzen Tag im Internet?" verwendet werden

September 2001
Ohne den Einsatz von Forum-Mitglied Ebbesand Flutwasser wären wir über den Bericht von Holm Friebe in der aktuellen Ausgabe von "literatur konkret" nicht unterrichtet. Ebbe hat die Schlußpassage des Textes für uns abgetippt und verweist in seiner Begleit-Email darauf, daß die Falschschreibung "Ankowitch" so im konkret zu finden sei. Danke für das Transkript!
Im Gegensatz zu überkritischen Pappen finde ich (der Hausm. - Anm.) die Einschätzung sehr gut und sehe unser Projekt durchaus würdig dargestellt

26. Juli 2001
Die MAZ macht sich Sorgen um uns: "Wie alle elit?ren Gemeinschaften droht den h?flichen Paparazzi die Gefahr inzestu?ser Vereinsamung" heißt es in dem kurzen Text über die Pappen auf ihrer Medienseite, nicht ohne genüßlich über den hohen Unterhaltungswert der Homepage zu schreiben

6. Juni 2001
Ein Artikel in der Online-Ausgabe der SZ würdigt erst die community um "Alles Bonanza", um anschliessend von den Pappen zu berichten. Ein Kleinod unaufgeregter Berichterstattung, das zum Schlusse unseren Schutzheiligen zitiert und dadurch Neu-Pappen gleich mal einstimmt

23. Mai 2001
Freundlicher, weiter aber nicht aufsehenerregender Text über die Pappen, erschienen in den österreichischen Salzburger Nachrichten. endlich wissen wir, wie der Ur-Paparazzo heißt

20. April 2001
Die sogenannten Netzreporter von RP online berichten über unsere Homepage, ohne dabei einen einzigen originellen Gedanken zu entwickeln. Neben den Link zu den Paparazzi stellt der Netzreporter einen zu "Promis im Netz" - hier hat jemand etwas nicht ganz verstanden

17. April 2001
Die junge Welt berichtet sehr ausführlich und wohlwollend, sodass man den Eindruck gewinnt, der Autor könnte sehr stark in das Geschehen des Forum verstrickt sein. Hier finden Sie die Vollversion des Textes, da er im Netz nicht abrufbar ist

9. April 2001
Die Stuttgarter Zeitung schlägt den Tonfall engster Vertrautheit an und spricht in der wir-Forum von den Bedürfnissen der Menschheit (der Beitrag ist mittlerweile im Nirwana des Netzes verschwunden - die Homepage hat keine Archivfunktion)

2. April 2001
gmx.de verschickt an die 2 Milliarden ihrer ausschließlich am Freemailen interessierten user einen Newsletter und erwähnt die hoefl. Pap. darin, was sich auf die Stimmung im Forum erst mal nicht unbedingt günstig auswirkt, was aber letztlich vollkommen gegenstandlos bleibt

27. März 2001
Die Berliner taz berichtet in Person eines Forummitglieds - Details siehe die folgende Seite

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